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| Quelle: Fischer |
Im Paradies, am Anfang der Zeit, beginnt die große Lüge: Frauen sind Männern untergeordnet. Lilith und Adam leben gemeinsam im Garten Eden. Als Adam verlangt, dass Lilith als seine Frau seinem Willen gehorchen soll, weigert sie sich - und wird aus dem Paradies vertrieben. Zornig sieht Lilith, wie Gott Eva erschafft, die Frau, die nur Unterordnung kennt. Denn Lilith erinnert sich noch an Asherah, die einst mächtige Ur-Göttin. Doch sie ist verschwunden. Zusammen mit dem Erzengel Samuel bricht Lilith auf, die Göttin zu finden und die Frauen aus der Unsichtbarkeit zurück ins Licht der wahren Geschichte zu führen.
Dieses Buch habe ich beim Stöbern entdeckt und es hat mich neugierig gemacht, wie Lilith die Ereignisse möglicherweise erzählen würde. Ich bin gut ins Buch reingekommen und konnte mir die Ereignisse gut vorstellen. Da sich das Buch sehr an wichtigen Ereignissen aus der Bibel orientiert, gibt es im Buch einiges an Bibelsprache. Das hat das Lesen für mich teilweise etwas eintönig und die Geschichte langatmig gemacht.
Das Buch ist in unterschiedliche Abschnitte unterteilt, die wichtige Ereignisse der Bibel aufgreifen, wie z.B. die Schöpfungsgeschichte rund um Adam und Eva oder auch Noah und seine Arche. Ich habe viel wiedererkannt, Liliths Sichtweise gibt diesen Geschichten allerdings immer einen interessanten Twist, den ich durchaus als glaubhaft empfand. Allerdings kommen Männer hier meist sehr schlecht und einfältig weg, was ich etwas einseitig empfand. Dennoch denke ich, dass in diesem Roman auch bewusst übertrieben wurde.



















