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| Quelle: Lübbe |
Mit „Die Chemie des Verbrechens: Die Fährte“ startet Sabine Weiß eine neue Krimi-Reihe rund um die Strafverteidigerin und DNA-Forensikerin May Barven. Erschienen ist dieses Buch im Oktober 2025 bei Bastei Lübbe.
Klappentext: Jedes Mal, wenn das Telefon klingelt, hofft May auf einen Klienten. Die junge Mutter hat sich vor Kurzem als Strafverteidigerin selbstständig gemacht, doch bisher ist es ihr nur gelungen, kleinere Mandate zu erringen, weshalb ihr das Wasser bis zum Hals steht. Da geht der Fall des Unternehmers Rickleffs durch die Medien: Er hat sein Genom in eine Herkunftsdatenbank eingespeist, um für sein Reiseunternehmen zu werben; nun wird ihm vorgeworfen, vor Jahren ein Mädchen ermordet zu haben. Keiner stellt den DNA-Abgleich infrage. May aber weiß aus ihrer Erfahrung als ausgebildete DNA-Forensikerin: DNA-Spuren gelten zwar als Goldstandard der Kriminalermittlung, sind aber keineswegs so eindeutig, wie alle meinen ...
Ich gebe zu, wenn der nächste Roman von Sabine Weiß kein historischer Roman ist, bin ich immer etwas traurig, nichtsdestotrotz klang dieser Krimi interessant, weil dieser mit DNA-Spuren eine wissenschaftliche Komponente hat.
Dieser Krimi startet mit einer Rückblende ins Jahr 2007 und hat mich neugierig gemacht, was die Ereignisse aus diesem Kapitel mit dem Mordfall zu tun haben, der im Klappentext angedeutet wird. Ein spannender Start also, der danach erstmal in ruhigere Gefilde wechselt, damit ich die Protagonisten dieser Reihe kennenlernen konnte.
Das ist zum einen May Barven, Strafverteiderin und DNA-Forensikerin, und zum anderen Tarek Loman, ein Privatdetektiv, die bei diesem Fall zur Zusammenarbeit gezwungen sind. Allerdings sind diese beiden nicht dazu engagiert, den Mörder zu finden, sondern eben dazu da, den Beschuldigten zu entlasten. Ich finde, das ist eine andere Prämisse, die einem auch bewusst sein sollte und die dem Buch auch eine andere Dynamik geben.