![]() |
| Quelle: Macmillan UK |
Florenz, Herbst 1539: Nach seiner Zeit im Exil ist Cesare Aldo in die Stadt zurückgekehrt. Allerdings arbeitet er nun als Nachtwache und nicht mehr als Kommissar des gefürchtesten Strafgerichts. Als er einem Verdächtigen durch den Regen folgt, entdeckt er eine schreckliche Szene unter Michelangelos David-Statue. Leblose Augen blicken starr aus dem Gesicht eines Mannes, der wie ein Gekreuzigter platziert worden ist. Es ist eindeutig, dass hier religiöse Motive eine Rolle spielen. Als noch mehr Leichen auftauchen, glaubt Aldo, dass ein unheiliger Mörder die Bürger Florenz heimsucht. Beobachtend. Jagend. Wartend auf den perfekten Moment um erneut zuzuschlagen.
Der vierte Band der Reihe und wieder ein Volltreffer. Ich mag sowohl Cesare Aldo als auch Carlo Strocchi, die sehr unterschiedlich sind und so jeder auf seine Weise zur Faszination dieser Reihe beitragen.
Ich bin wie immer gut ins Buch hineingekommen. Die Leiche wird direkt im ersten Kapitel entdeckt und kurz danach taucht eine neue spannende Figur in dieser Reihe auf, von der ich hoffentlich in den Folgebänden noch einiges mitbekommen werde. Ich konnte mir alles gut vorstellen und habe das Kopfkino sehr genossen. Ich mag es sehr wie D. V. Bishop die Szenen zum Leben erweckt und dabei auch sehr viel zwischen die Zeilen packt.






