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| Quelle: Lübbe |
1568 beginnt mit der Schlacht von Heiligerlee der 80-jährige Krieg zwischen den Niederlanden und Spanien. Immer wieder dringen Truppen und Söldner in das Münsterland ein, plündern und brandschatzen. Dort wachsen die Zwillinge Eva und Adam auf. Durch die Besonderheit ihrer Geburt ist Adam, der zweite Zwilling, ein freier Mensch. Eva hingegen wächst als Eigenbehörige auf. Doch als der Krieg weiter wütet, beschließt der Vater, dass Eva und Adam ihren Status tauschen. So kann Adam als Eigenbehöriger den väterlichen Hof übernehmen und ist vor dem Dienst an der Waffe sicher. Eva ist frei. Sie nimmt einen neuen Weg, der ihr Glück und Unglück zugleich bringt ...
Gerade das Ende des ersten Bandes hat mich doch noch neugierig auf den weiteren Verlauf dieser Reihe gemacht, denn die Zeit in der die Reihe spielt, finde ich spannend und ich finde es richtig gut, dass hier die Bauern und einfachen Menschen in Dörfern und Städten im Mittelpunkt stehen.
Ich bin gut in diesen zweiten Band reingekommen und konnte mir alles wieder wunderbar vorstellen. Einige bekannte Gesichter aus dem Vorgänger machen den Übergang zur neuen Hauptfigur einfacher und sorgen dafür, dass ich mich sofort wieder angekommen gefühlt habe.
Nichtsdestotrotz ist einige Zeit vergangen und es wurde sogar eine Generation übersprungen, so dass Eva und Adam bereits die Enkelgeneration sind. Während es im vorherigen Roman u. a. um den neuen Glauben und die Wiedertäufer ging, geht es nun um die Gegenreformation und das Wiedererstarken des Katholizismus, aber auch wieder um Krieg und Söldner die infolge des spanisch-niederländischen Krieges die Gegend gefährden in der Eva und Adam leben.






