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Quelle: Orbit |
Als Ren ursprünglich nach Nadezra kam, wollte sie sich als Con-Artist das Geld einer reichen Familie erschleichen und wieder gehen. Doch in der Stadt der Träume kam alles anders als gedacht. Mittlerweile ist Ren tief in die Geschicke der Stadt eingebunden und das in unterschiedlichen Rollen, bei denen es immer schwieriger wird, diese alle unter einen Hut zu bringen. Einiges von dem Unheil, das Nadezra bedroht, hat sie zusammen mit Derossi Vargo und Grey Serrrado schon aufgedeckt, doch nun gilt es die Stadt davon zu befreien und in eine besser Zukunft zu führen.
Nun habe ich auch den finalen Band der Reihe gelesen und ich muss sagen, ich bin ein wenig zwiespältig.
Dadurch, dass ich diesmal recht schnell weiter gelesen habe, hatte ich diesmal nicht den Effekt, dass ich erstmal in die Geschichte reinkommen musste. Auch diesmal gibt es wieder eine Zusammenfassung der Ereignisse aus dem Vorgängerband, die mir gefallen hat.
Vom Aufbau ist es ähnlich wie in den anderen beiden Bänden. Die Geschichte wird von vorne wieder aufgebaut und läuft diesmal auf den finalen Showdown hinaus. Mir war es im Nachhinein betrachtet alles ein wenig zu ausführlich und ich finde an mancher Stelle hätte die Geschichte konsequenter vorangetrieben werden können. Im ersten Teil halten wir uns mit einem alten Ritual auf, dass die Welt, in der das Buch spielt ein Stück weit komplexer macht, aber nachdem dieses beendet ist, spielt es nicht mehr so wirklich eine Rolle und der Fokus wird komplett anders gesetzt. Es verschwinden auch immer wieder Personen für eine gewisse Zeit, um dann irgendwann wieder aufzutauchen. Für mich war das manchmal so: Ach ja, diese Person und diesen Strang der Geschichte gibt es ja auch noch.