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Samstag, 14. Dezember 2024

Rezension: „Das Objekt“ von Joshua Tree

Das Objekt von Joshua Tree
Quelle: Nova MD
„Das Objekt“ von Joshua Tree ist Hard Science-Fiction, in der es um ein Objekt in unserem Sonnensystem geht, dass eigentlich nicht existieren sollte. Erschienen ist der Roman im Oktober 2022 im Self Publishing. 

Während ihrer Schicht am Gemini North Observatorium entdeckt die NASA-Physikerin Melody Adams ein rätselhaftes Objekt in der Nähe von Pluto. Sie ist sofort fasziniert vom Objekt, doch zunächst wird ihre Entdeckung abgetan. Erst zwei Jahre später, soll ihre Entdeckung wieder Aufmerksamkeit erfahren, denn plötzlich verhält sich das Objekt merkwürdig und die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein künstliches Objekt extraterestrischen Ursprungs handelt, ist deutlich gestiegen. Nun wird sogar damit begonnen eine bemannte Mission vorzubereiten. Doch dies muss in Rekordzeit geschehen, denn das nun auf den Namen „Serenity“ getaufte Objekt, kann nur in einem relativ schmalen Zeitfenster erreicht werden und das Ende dieser Reise hält einige Überraschungen bereit, die das Verständnis von Zeit und Raum auf den Kopf stellen werden. 

Ich hatte mal wieder Bock auf Science-Fiction und da habe ich diesen Roman auf einem eReader gefunden. Von der ein oder anderen Weltraum-Mission habe ich schon gelesen und bisher fand ich das meist recht spannend. 
Der Einstieg in diesen Roman empfand ich als recht typisch für diese Art von Roman. Das Objekt wird entdeckt und anschließend aus der Ferne untersucht. Der Schreibstil war klar und flüssig zu lesen und ich konnte mir alles ganz gut vorstellen, auch wenn ich nicht jede wissenschaftliche Erklärung komplett verstanden habe. Die grundsätzlichen Ideen sind aber gut erkennbar. 
Der Klappentext verrät schon recht viel von den Dingen, die im gesamtem Buch passieren werden und dennoch nimmt es nicht zu viel vorweg. Mir war dadurch schon von Beginn an klar, dass dies auch ein Buch werden könnte, dass mich erst am Schluss mit seiner Auflösung so richtig für sich einnehmen könnte und daher habe ich ein gewisses Durchhaltevermögen an den Tag gelegt. Es war zwar durchaus interessant alles zu verfolgen, dennoch plätscherte der Roman für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr vor sich hin. 

Samstag, 10. Februar 2024

Rezension: „Paris Underground - Das kalte Herz“ von Anja Stephan

Quelle: Anja Stephan
„Paris Underground - Das Kalte Herz“ von Anja Stephan ist der erste Teil einer Reihe, in der es um die Suche nach einem verlorenen Herzen und der Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit geht. Erschienen ist der Roman im Juni 2021 im Selfpublishing bei bookrix. 

Zufälle gibt es nicht im Leben. Als Scott 150 Jahre später seiner ehemaligen Klassenkameradin Gwendolyn über den Weg läuft, weiß er sofort, dass sich etwas ändern wird. Diese Begegnung setzt eine Kette von Ereignissen in Bewegung, die beide dazu zwingt sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen und bei der sie ein verlorenes Herz wiederfinden müssen. 

Das Buch schlummerte schon länger auf meinem ebook-Reader und nun habe ich mich endlich an die Geschichte rangewagt. Urban Fantasy habe ich bisher eher selten gelesen. Bei dieser Reihe ist die Stadt schon im Namen des Titels. Es geht nach Paris. 
Die Autorin hat ihrem Roman Content Notes vorangestellt und diesen auch einen ehrlichen Aufruf beigestellt, sie darauf hinzuweisen, sollte etwas fehlen. Das gefiel mir gut. Wer Content Notes für sich selber nicht benötigt, kann diese überblättern. Ich habe sie gelesen und ja, sie geben natürlich Hinweise auf den Inhalt, aber wirklich gespoilert haben sie mich nicht. 
Den Schreibstil fand ich angenehm lesbar und so habe ich das Buch recht zügig gelesen. Paris als Schauplatz gefiel mir gut. Neben mir bekannten Orten, habe ich auch neue Orte in Paris kennen gelernt. Die Begeisterung der Autorin zu dieser Stadt habe ich im Buch sehr gespürt. 

Samstag, 13. Januar 2024

Rezension: „Reaktor“ von Timo Leibig

Quelle: Timo Leibig
„Reaktor“ von Timo Leibig ist ein Science-Fiction Thriller, in dem es um einen Super-GAU geht, der nie stattgefunden hat. Erschienen ist der Roman im Selbstverlag im Juli 2022. 

Jonathan Beck von der IAEO wird zum neuen Thorium-Reaktor in der Schweiz geschickt. Es gibt widersprüchliche Meldungen über einen vermeintlichen Atomunfall. Bei Besichtigung der Anlage scheint alles in bester Ordnung zu sein. Das Kraftwerk ist noch nicht mal in Betrieb genommen. Und dennoch gibt es plötzlich Strahlenopfer sowie Internetvideos, die den Super-GAU zeigen. Etwas Mysteriöses geht vor sich und Jonathan Beck ist bestrebt darin herauszufinden, was es ist. Unterstützt wird er hierbei von Laura Girard, deren Vater zu den ersten Opfern der Ereignisse gehörte. 

Radioaktive Strahlung empfinde ich schon seit meiner Schulzeit als eines der gruseligsten Dinge, die es gibt und dennoch fasziniert es mich auch und so war ich neugierig herauszufinden, was in diesem Roman passiert. 
Das Buch startet direkt mit einer sehr spannenden Szene, die einen neugierig darauf macht mehr herauszufinden. Danach geht es allerdings erstmal ruhiger und schnell sehr verwirrend weiter. Das war genau mein Ding, weil es mich auch ein wenig an meine Lieblingsserie Fringe erinnert hat und ich dadurch die ein oder andere Theorie entwickeln konnte. 
Timo Leibig hat viele interessante Informationen in die Geschichte eingebaut. Die Funktionsweise eines Thorium-Reaktors sowie seine Vor- und Nachteile werden erläutert. Im Zusammenhang mit weiteren Theorien wurde hier eine spannende Geschichte erschaffen. Zeitweise wirkt alles sehr abgedreht, dennoch liegen dem ganzen echte wissenschaftliche Theorien zugrunde und das ist es auch, was ich an dem Genre so mag, wobei es hier unterschiedliche Abstufungen gibt. In diesem Roman sind wir nicht so extrem weit in die Zukunft vorgedrungen, weswegen vieles auch nahe an unserem heutigen Leben ist. 

Dienstag, 9. Januar 2024

Monis (Zeit)Reise-Update #147: „Paris Underground“ von Anja Stephan

                        

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese „Paris Underground - Das kalte Herz 1“ von Anja Stephan und bin bei 92%.

„Gwendolyn beendete das Telefonat und rieb sich die Nasenwurzel“ (92%)

Worum geht es in dem Buch?
Zufälle gibt es nicht im Leben. Als Scott 150 Jahre später seiner ehemaligen Klassenkameradin Gwendolyn über den Weg läuft, weiß er sofort, dass sich etwas ändern wird. Diese Begegnung setzt eine Kette von Ereignissen in Bewegung, die beide dazu zwingt sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen und bei der sie ein verlorenes Herz wiederfinden müssen.

Samstag, 25. November 2023

Rezension: „Paradox 3 - Ewigkeit“ von Phillip P. Peterson

Paradox 3 von Phillip P. Peterson
Quelle: Books on Demand
„Paradox 3 - Ewigkeit“ von Phillip P. Peterson ist der finale Band der Paradox-Reihe, in der es um eine vierköpfige Astronautencrew geht, die geleitet von einer künstlichen Intelligenz den Geheimnissen des Universums auf den Grund geht. Dieser Roman ist im Juli 2019 im Selbstverlag erschienen.

Achtung! Spoiler enthalten, da finaler Band einer Reihe. 

Von ihrer letzten Mission für Q haben Ed, Grace, Wendy und David ein Wurmloch für die Menschheit mitgebracht. Ein Wurmloch, dass eine Zukunft für die Menschheit bereithält, dass jedoch sofort von dieser abgelehnt und zerstört wird. Die Zukunft der Menschheit scheint somit besiegelt, doch Q hat noch eine weitere Aufgabe für die vier Astronauten. Er schickt diese zu einem Planeten, der den Gesetzmäßigkeiten des Universums trotzt und in dieser Form gar nicht existieren sollte. Ed, Grace, Wendy und David sollen die Geheimnisse dieses Planeten lösen. 

Dieses Buch versprach unterhaltsame Lektüre für die Rückfahrt von der FBM zu werden und mit seinen 340 Seiten war es auch nicht allzu lang. 
Die Ereignisse schließen direkt an denen aus dem vorherigen Band an und so war ich direkt wieder drin im Geschehen. Ich war gespannt, was sich der Autor diesmal ausdenkt, denn mit dem Ende des zweiten Bandes hätte man zufrieden sein können. 
Dieses Buch legt einen gewissen Pessimismus an den Tag, was die Menschheit betrifft, den ich für gerechtfertigt halte. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, dass genauso gehandelt wird, sollten wir eine solche Chance wie im Buch erhalten. Allerdings hat der Autor auch einen Plan B eingebaut, den wir in diesem finalen Band erkunden. Jedes Buch dieser Reihe hatte seine ganz individuelle Geschichte, aber auch übergeordnet ergibt sich am Ende ein harmonisches Bild. 
Diesmal sollen die vier Protagonisten also einen fernen Planeten erkunden, der der künstlichen Intelligenz Q Rätsel aufgibt. Hierbei werden diesmal Themen wie die Relativitätstheorie, schwarze Löcher, Quantenphysik, der Omega-Punkt und noch einiges mehr behandelt. Es war nicht ganz so überladen wie der mittlere Band, aber auch hier wurden wieder viele Theorien angesprochen, die es wirklich gibt. Dabei versteht es der Autor gut, den wesentlichen Kern dieser Theorien zu vermitteln, so dass es auch für mich als Laien verständlich war. 

Samstag, 15. Mai 2021

Rezension: „Transport“ von Phillip P. Peterson

Quelle: Books on Demand
„Transport“ von Phillip P. Peterson ist der Beginn einer 7-teiligen Hard Science-Fiction-Reihe, in der es um einen Transporter geht, der einen zu verschiedenen Orten im Universum bringen kann. Erschienen ist der Roman erstmals im Juni 2014 im Selfpublishing bei books on demand. 

Ungewöhnliche Projekte erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Als ein außerirdisches Artefakt aus dem Ozean geborgen wird, bekommen zehn Todeskandidaten die Chance ihr Leben zu retten. Das Artefakt ermöglicht das teleportieren zu anderen Sternensystemen. Der Haken dabei: Die Wissenschaftler wissen vorher nicht, ob man an einem Ort rauskommt, an dem man überleben kann oder eben nicht. Die Gefangenen sind Versuchskaninchen und um ihr Leben zu retten, müssen sie schnell an neue Erkenntnisse gelangen. 

Mit „Vakuum“ konnte mich Phillip P. Peterson letztes Jahr begeistern und so bin ich natürlich auch auf seine anderen Werke neugierig. Das gesamte Universum bereisen zu können ist ein großer Traum der Menschheit und so war ich neugierig, was mich in diesem Buch erwartet. 
Der Schreibstil war gut zu lesen. Ich hatte keine Probleme den Ereignissen zu folgen und konnte mir alles gut vorstellen. Es geht in dem Buch auch nicht extrem wissenschaftlich zu. Es kommen im Verlaufe der Geschichte wissenschaftliche Begriffe vor. Diese werden alle gut erklärt, so dass man eine gute Vorstellung von allen Vorgängen im Buch hat. 

Samstag, 6. Februar 2021

Rezension: „Das Genesis Backup 2“ von Dale Harwin

Quelle: Dale Harwin
„Das Genesis Backup 2“ von Dale Harwin ist, wie der Titel schon andeutet, der 2. Band einer Trilogie rund um künstliche Intelligenz und ein ominöses Backup. Erschienen ist der Roman im Januar 2021 im Selbstverlag. 

Die Suche nach der Wahrheit geht weiter. Die Steine wurden zerstört, doch der Kampf um die Zukunft ist dadurch noch lange nicht beendet. Auf der Suche nach weiteren Hinweisen gerät der Mathematikprofessor William Ell in einen Krieg, der schon seit Jahrtausenden tobt. Doch seine Gegner scheinen ihm immer einen Schritt voraus und die Wahrheit schlummert zwar unter der Oberfläche, aber ist für ihn dennoch nicht greifbar. 
Der FBI Agent Gray kommt einer groß angelegten Verschwörung innerhalb der amerikanischen Geheimdienste auf die Spur. Diese führt ihn auch wieder zu Professor Ell und zwingt ihn dazu zu ungewöhnlichen Mitteln zu greifen. 
Chang Feng hingegen muss sich entscheiden, wie sie ihre weitere Zukunft gestalten möchte. Nimmt sie das Erbe ihrer Mutter an oder überlässt sie anderen die Führung der kriminellen Organisation. 

Dieser zweite Band kam für mich etwas überraschend. Ich habe mich sehr gefreut, da ich noch im Kopf hatte, dass ich den ersten Teil recht vielversprechend fand. Das Thema Künstliche Intelligenz finde ich grundsätzlich recht spannend und bei der Umsetzung des Themas gibt es viele Möglichkeiten, auch wenn ich so manches Mal einige Parallelen entdeckt habe. 
Es hat etwas gedauert bis ich richtig in der Geschichte drin war. Der Schreibstil war gut zu lesen und die Kapitel sind kurz gehalten, allerdings waren mir die Ereignisse des Vorgängers, den ich vor 1,5 Jahren gelesen habe, nicht mehr so präsent im Kopf. Es gibt viele Schauplätze und gerade zu Beginn kann man keine wirkliche Verbindung zwischen den einzelnen Teilen der Geschichte feststellen und bei einem Nebenstrang weiß ich es auch nach Abschluss nicht. Immerhin war ich aber neugierig genug, um weiterzulesen und mit Fortschreiten der Geschichte kam auch immer mehr zurück. 

Dienstag, 19. Januar 2021

Monis (Zeit)Reise-Update #19: „Das Genesis Backup 2“ von Dale Harwin

    

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese "Das Genesis Backup 2" von Dale Harwin und bin auf Seite 135/386 (Tolino).

Zitat: „Ein Security Guard begleitete Gray durch die Gänge des DARPA Hauptquartiers und machte erst kehrt, als sich die Tür zu Dr. Jennings Labor hinter dem FBI-Beamten geschlossen hatte.“ (S. 135)

Worum geht es in dem Buch?
Das kann ich ehrlich gesagt gar nicht so wirklich erklären. Bei diesem Roman handelt es sich um den zweiten Band der Trilogie. Es geht um eine neuartige Technologie gefangen in einem Edelstein, es geht um unterschiedliche Zeitebenen und künstliche Intelligenz und es gilt herauszufinden, was der Mathematikprofessor William Ell mit all dem zu tun hat.

Samstag, 22. August 2020

Rezension: „Bionic Soul“ von Paola Baldin

PAola Baldin - Bionic Soul
Quelle: Paola Baldin
„Bionic Soul“ von Paola Baldin erzählt die Geschichte einer zerstörten Welt und des Androiden Dimitri Jenkins, der von der einen auf die andere Sekunde in diese Welt katapultiert wird. Erschienen ist der Roman im September 2019 im Selfpublishing. 

Der dritte Weltkrieg ist ausgebrochen als der Android Dimitri Jenkins deaktiviert wird. Erst 76 Jahre später wird er wieder reaktiviert und wacht in einer vollkommen veränderten sowie zerstörten Welt auf. Seiner Aufgabe beraubt, muss er erst wieder seinen Platz finden und lernen eigene Entscheidungen zu treffen. Er landet bei den Rebellen und schließt sich deren Kampf für eine bessere Welt an. Dort lernt er, was es heißt ein Individuum zu sein. Doch eine innere Stimme weißt ihn immer wieder auf ein geheimes Projekt hin, zu dem er der Schlüssel sein soll: HD106906b - Die Hoffnung einer besseren Welt. Muss er für dieses Projekt seine neugewonnene Freiheit wieder aufgeben? Um was geht es bei diesem Projekt überhaupt und hat es auch 76 Jahre nach seiner Deaktivierung noch Bestand? 

Meinen Vorsatz mehr Science-Fiction zu lesen, setze ich in diesem Jahr ganz gut um. Es gibt in diesem Genre soviel zu entdecken. Für Künstliche Intelligenzen habe ich allerdings eine Schwäche. Ich hatte eigentlich das Gefühl, dass ich dieses Buch schon länger auf meiner Liste hatte, aber anscheinend habe ich es bereits kurz nach seiner Veröffentlichung entdeckt. Das Cover hat mir sehr gefallen und der Klappentext klang interessant. 
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ist gut lesbar. Wenn man den Klappentext liest, merkt man, dass diese Geschichte sehr philosophisch angehaucht ist. Es geht um die Frage, ab wann man ein Mensch ist, welche Eigenschaften man dazu braucht und ob ein Android, der denken und fühlen kann, aber Kabel und Chips in seinem Inneren hat, auch ein Mensch sein kann. Dementsprechend ist der Wortschatz in diesem Buch gewählt. Es gibt viele Beschreibungen und Vergleiche und vieles trägt eine gewisse Melancholie in sich. 

Dienstag, 28. Juli 2020

Gemeinsam Lesen #189

Gemeinsam Lesen

Gemeinsam lesen ist eine Aktion von schlunzenbücher, die jeden Dienstag stattfindet. Es sollen immer 4 Fragen beantwortet, wobei die letzte Frage jede Woche anders ist. Auch in dieser Woche möchte ich euch natürlich an meiner aktuellen Lektüre teilhaben lassen.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese „Bionic Soul“ von Paola Baldin und bin bei 82%.

2. Wie  lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„Die Explosion klang wie tausend tosende Donner, hell wie Blitze am Himmel blendete sie unsere Sicht.“

Dienstag, 21. Juli 2020

Gemeinsam Lesen #188

Gemeinsam Lesen

Gemeinsam lesen ist eine Aktion von schlunzenbücher, die jeden Dienstag stattfindet. Es sollen immer 4 Fragen beantwortet, wobei die letzte Frage jede Woche anders ist. Auch in dieser Woche möchte ich euch natürlich an meiner aktuellen Lektüre teilhaben lassen.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese „Bionic Soul“ von Paola Baldin und bin bei 7%.

2. Wie  lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„Nach wenigen Minuten war die zum Zerfallen bestimte Hütte außer Sichtweite und die ersten Ruinen der Stadt kamen zum Vorschein.“

Samstag, 20. Juli 2019

Rezension: „Das Genesis Backup“ von Dale Harwin

Dale Harwin - Das Genesis Backup
Quelle: epubli
Dale Harwins „Das Genesis Backup“ bringt uns das Thema Künstliche Intelligenz in einem spannenden Science-Fiction Thriller näher. Dies ist der erste Teil einer Trilogie. Erschienen ist der Roman im Selbstverlag im Juni 2019.

William Ell hat bisher ein ruhiges Leben geführt. Doch als der Vater des Mathematikprofessors stirbt, ändert sich alles. Im Nachlass findet er einen seltsamen grünen Edelstein, für den sich schnell auch andere Personen interessieren. Doch was ist an dem Stein so besonders? In seinem Innern befindet sich ein Chip mit einer neuartigen Technologie. Nur Allison scheint mehr darüber zu wissen und auch sonst verfügt sie über außergewöhnliche Fähigkeiten. Eine Verfolgungsjagd entspinnt sich, bei der Wahrheiten ans Licht kommen, die William Bells Welt ins Wanken bringen.

Der Juni war geprägt von Krimis und Thrillern und in diesem Roman geht es nun um Künstliche Intelligenz. Ein faszinierendes Thema mit viel Spielraum was in Zukunft alles möglich sein könnte.
Dieser Roman fängt direkt spannend und geheimnisvoll an und macht Lust auf mehr. Gespickt ist der Roman mit kurzen Abstechern in die Zukunft. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Abschnitte in den Folgeromanen größer werden. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Die vorgestellten Theorien zur Künstlichen Intelligenz sind gut verständlich, fordern den Leser allerdings eindeutig. An diesen Stellen ist einfach mal schnell drüber weg lesen nicht möglich, aber für meinen Geschmack hatte es genau das richtige Level.

Samstag, 6. Juli 2019

Rezension: „Erased“ von Jürgen Albers

Erased von Jürgen Albers
Quelle: TWENTYSIX
„Erased“ von Jürgen Albers ist der 2. Charles-Norcott-Roman, in dem es um einen Krimi-Fall an der Universität von Oxford im Jahr 1947 geht. Der Titel ist im Selbstverlag im April 2019 bei TWENTYSIX erschienen.

Oxford, 1947: Superintendent Charles Norcott wird nach dem Härtewinter 1946/47 als Dozent an die Universität von Oxford ausgeliehen. Dort soll er sich mit seiner Frau Vicky erholen, doch diese Rechnung geht leider nicht auf. Im Physikalischen Institut gibt es immer wieder Zwischenfälle, die auf Sabotage hindeuten und die Forschung dort zu einem Stillstand bringen. Charles Norcott soll herausfinden, wer hinter dem Ganzen steckt, dies jedoch diskret und ohne die Forscher zu stören. Keine leichte Aufgabe und kaum hat er mit den Ermittlungen begonnen, passiert auch schon das nächste Unheil: eine Bombe explodiert.

Jeder, der mich ein wenig kennt, weiß, dass historische Krimis nicht mein favorisiertes Genre sind. Bei der netten Anfrage von Jürgen Albers und nach einem kurzen Blick in die Leseprobe konnte ich aber schlecht nein sagen. Es handelt sich hierbei um den zweiten Fall. „Crossroads“ – das erste Buch über Charles Norcott – habe ich nicht gelesen. Dies hat dem Leseverständnis aber keinen Abbruch getan.

Dienstag, 25. Juni 2019

Gemeinsam Lesen

Gemeinsam lesen ist eine Aktion von schlunzenbücher, die jeden Dienstag stattfindet. Es sollen immer 4 Fragen beantwortet, wobei die letzte Frage jede Woche anders ist. Auch in dieser Woche möchte ich euch natürlich an meiner aktuellen Lektüre teilhaben lassen.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese „Das Genesis-Backup“ von Dale Harwin und bin bei 51%.

2. Wie  lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„Chang Feng fand zuerst die Sprache wieder“

Dienstag, 18. Juni 2019

Gemeinsam Lesen

Gemeinsam lesen ist eine Aktion von schlunzenbücher, die jeden Dienstag stattfindet. Es sollen immer 4 Fragen beantwortet, wobei die letzte Frage jede Woche anders ist. Auch in dieser Woche möchte ich euch natürlich an meiner aktuellen Lektüre teilhaben lassen.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese „Nanos - Sie kämpfen für die Freiheit“ von Timo Leibig und bin auf Seite 332/536.
Außerdem habe ich in "Das Genesis-Backup" von Dale Harwin und bin bei 25%.

2. Wie  lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Nanos: „Noch sechs Minuten.“
Das Genesis-Backup: „Trotz der laufenden Klimaanlage war es warm und stickig in dem fensterlosen Büro in Quantico, Virginia.“

Samstag, 19. Januar 2019

Rezension: „Starting from Scratch“ von Jay Northcote

Quelle: Jaybird Press
„Starting from Scratch“ von Jay Northcote ist eine Gay Romance, die die Geschichte von Ben und Sid erzählt. Dies ist der 5. Teil der Housemates Reihe, den man problemlos auch ohne die Vorgänger lesen kann. Erschienen ist der Roman im Selbstverlag unter dem Imprint Jaybird Press.

Ben hat einige Zeit bei seiner Familie verbracht, doch nun ist er bereit wieder an die Uni und zu seinen Mitbewohnern zurückzukehren. Was seine Mitbewohner nicht wissen: Ben ist trans. Nach seiner Hormonbehandlung und Brustoperation möchte er sein Leben neu sortieren und auch die sozialen Kontakte zu seinen Mitbewohnern verstärken. Hierbei lernt er Sid kennen. Beide fühlen sich von Anfang an zueinander hingezogen. Doch um dieser Beziehung eine echte Chance zu geben, muss Ben sich Sid anvertrauen und ihm sein Geheimnis verraten.

Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich zu diesem Buch überhaupt eine Rezension schreiben möchte. Auf Twitter empfinde ich die Diskussion zu diesem Thema teilweise sehr negativ aufgeladen und daher habe ich Angst, dass ich aus Unwissenheit eine falsche Formulierung verwende und so Menschen verletzten könnte. Denn es ist mein erstes Buch mit queeren Charakteren und ich bin mir sicher, für mich gibt es hier noch viel zu lernen.

Samstag, 5. Januar 2019

Rezension: „Blut gegen Blut 2“ von Benjamin Spang

Blut gegen Blut 2 von Benjamin Spang
Quelle: amazon/Benjamin Spang
„Blut gegen Blut 2“ von Benjamin Spang erzählt die Geschichte von Katrina Reichenlicht und Helena Keska weiter. Der Roman ist im Selfpublishing erschienen. Das ebook gibt es seit Anfang Dezember zu kaufen. Die gedruckten Ausgaben(Hardcover/Taschenbuch) werden demnächst bei tredition erscheinen.

Nuun: Katrina ist tot, dennoch beginnt ihre Reise erst jetzt. Verstoßen von den Menschen und Werwölfen flieht sie in die Wildnis der Welt von Nuun. Sie erfährt von einer alten Schrift, die Tote wieder zum Leben erwecken kann. Doch Katrina ist nicht die Einzige, die hiernach sucht. Schriftjäger, eine Bluthexe, die allgemein als das Biest bekannt ist und die Vampirkönigin Eliska selbst sind seit langer Zeit hinter dieser Schrift her. Und auch Helena hat noch die ein oder andere Rechnung offen.

Für mich ist Blut gegen Blut 2 auf jeden Fall ein besonderes Buch. Ich folge dem Autor schon längere Zeit in den sozialen Medien und habe das Crowdfunding im Sommer unterstützt. Ich war beim Entstehungsprozess dabei und habe live mitverfolgt, wie viel Herzblut der Autor in dieses Projekt gesteckt hat. Schon bevor ich den ersten Teil gelesen hatte, hatte ich mir vorgenommen ihn zu unterstützen. Nach dem Lesen von Teil 1 war ich umso überzeugter davon und auch vom zweiten Teil wurde ich nicht enttäuscht.

Dienstag, 18. Dezember 2018

Gemeinsam Lesen

Gemeinsam lesen ist eine Aktion von schlunzenbücher, die jeden Dienstag stattfindet. Es sollen immer 4 Fragen beantwortet, wobei die letzte Frage jede Woche anders ist. Auch in dieser Woche möchte ich euch natürlich an meiner aktuellen Lektüre teilhaben lassen.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese „Blut gegen Blut 2“ von Benjamin Spang und bin bei 35%.

2. Wie  lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„Katrina vermutete, dass die frische Luft der Grund war, weshalb sie immer wieder gähnen musste, und blinzelte die Unschärfe weg, die durch die Tränenflüssigkeit entstand.“

Dienstag, 11. Dezember 2018

Gemeinsam Lesen

Gemeinsam lesen ist eine Aktion von schlunzenbücher, die jeden Dienstag stattfindet. Es sollen immer 4 Fragen beantwortet, wobei die letzte Frage jede Woche anders ist. Auch in dieser Woche möchte ich euch natürlich an meiner aktuellen Lektüre teilhaben lassen.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese „Blut gegen Blut 2“ von Benjamin Spang und bin 7%.

2. Wie  lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„Was sollte sie sonst tun?“

Samstag, 8. September 2018

Rezension: „Die Gärten von Damaskus“ von Cornelia Kempf

Quelle: Cornelia Kempf
„Die Gärten von Damaskus“ von Cornelia Kempf ist ein historischer Roman, der zur Zeit des 3. Kreuzzuges spielt und die Geschichte von Nasrin und Bernhard erzählt. Einer Liebe zwischen zwei Kulturen, die eigentlich nicht sein darf und deren Differenzen unüberbrückbar scheinen. Erstmals ist dieser Roman 2006    im KaMeRu-Verlag erschienen, im Mai 2018 erschien die Neuauflage im ebook-Format im Selfpublishing bei amazon.

Damaskus, 1191: Nasrin, Tochter des Emirs Suleyman al-Dir, führt ein behütetes Leben in Damaskus. Der Kampf gegen die Ungläubigen scheint in weiter Ferne als Sultan Saladin dem Emir ein Geschenk macht: ein Christ, der einzige Überlebende einer Schlacht, in der die Kreuzritter vernichtend geschlagen wurden. Als Sklave soll er von nun an im Bait al-Dir dienen. Von Neugier getrieben und um ihre Angst zu besiegen, begibt Nasrin sich immer wieder in die Nähe des Christen und eine zaghafte Liebe entsteht. Als Richard Löwenherz mit frischen Kräften vor den Toren Akkons auftaucht, wird die Liebe der beiden auf eine harte Probe gestellt.

Der Klappentext und auch meine eigene Zusammenfassung zeigen, dass es sich eher um einen fiktiven Roman vor historischem Hintergrund handelt. Bei solchen Büchern bin ich in der Regel eher skeptisch, weil mir dann oftmals die realen historischen Ereignisse fehlen und ich dann gerne mal das Interesse verliere. Bei diesem Roman war das nicht so.
Der Roman ist gewohnt flüssig geschrieben, fängt aber eher gemächlich an. Die vielen orientalischen Begriffe zu Beginn haben mich etwas erschlagen, dies lässt allerdings schnell nach und dann kann man sich voll und ganz auf die schönen Beschreibungen des Palastes und des Lebens im Bait al-Dir konzentrieren. Auch die politischen Umstände der Zeit wurden gekonnt und verständlich erzählt, so dass man keine Probleme hatte den Entwicklungen zu folgen.