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Mittwoch, 7. Mai 2025

Rezension: „Pantopia“ von Theresa Hannig

„Pantopia“ von Theresa Hannig
Quelle: Fischer Tor
In „Pantopia“ von Theresa Hannig geht es um die Schaffung einer fairen und gerechten Weltrepublik durch eine KI. Erschienen ist der Roman im Februar 2022 bei Fischer Tor und 2023 wurde dieser mit dem Seraph „Bestes Buch“ ausgezeichnet. 

Patricia Jung und Henry Shevek nehmen an einem Wettbewerb der Firma DIGIT teil. Sie sollen eine Trading-Software entwickeln, die selbstständig an der Börse investieren kann und dabei besonders gute Ergebnisse erzielt. Doch ein Fehler im Code sorgt immer wieder dafür, dass die Software von ihrem Ziel abkommt. Dieser wird Einbug genannt und entpuppt sich als erste starke künstliche Intelligenz auf diesem Planeten, die einen kühnen Plan fasst: Die Gründung der Weltrepublik Pantopia, dessen Ziel die Abschaffung der Nationalstaaten und die universelle Durchsetzung der Menschenrechte ist. 

Nachdem Theresa Hannig in diesem Jahr wieder einen Seraph gewonnen hat, wurde es nun wirklich Zeit, dass ich endlich ein Buch von ihr lese. 
Der Prolog aus der Sicht von Einbug macht direkt neugierig auf die Ereignisse, die zu seiner Entstehung geführt haben. Der Schreibstil war für mich eingängig und ich konnte mir alles gut vorstellen. Die Erklärungen waren verständlich und ich konnte den Entwicklungsschritten der KI gut folgen. 
Die Ereignisse erleben wir einerseits durch Kapitel, in denen wir Henry und Patricia folgen und andererseits durch Kapitel aus der Sicht von Einbug. Ich mochte diese Abwechslung und das wir einen tiefen Einblick in die Vorgehensweise und Argumentation von Einbug bekommen. Während ich anfangs mit einer gewissen Faszination gefolgt bin, wurde es zum Ende hin richtig spannend und obwohl der Ausgang der Geschichte an sich klar war, habe ich auf diesen letzten Seiten extrem mitgefiebert. 

Samstag, 12. Oktober 2024

Rezension: „Luna“ von Peter P. Peterson

Luna von Phillip P. Peterson
Quelle: Fischer Tor
In „Luna“ von Phillip P. Peterson geht es um die Rettung, der auf dem Mond gestrandeten, Luna Patel. Erschienen ist der Near-Future-Space Thriller im September 2024 bei Fischer Tor. 

Die Firma Frontier Tech möchte die Era des Welttourismus für alle einleiten. Mit der Taurus sollen die Piloten Grant Torben und Elly Washington die beiden Weltraumtouristen Max Dekker und Luna Patel zum Mond bringen, doch bei der Landung kommt es zu einer Triebwerksfehlfunktion. Luna Patel ist die einzige Überlebende des Unglückes und kann sich zur Mondstation retten und dort Kontakt mit der Erde aufnehmen. Eine dramatische Rettungsmission beginnt, bei der es zu internationalen Verwicklungen kommt und die Zeit drängt: Luna Patel hat nur für wenige Tage Essen und Sauerstoff. Wird es gelingen sie sicher zur Erde zurückzubringen? 

Ich hatte mal wieder richtig Lust auf Science-Fiction und da war es sehr passend, dass gerade ein neues Buch von Phillip P. Peterson erschienen ist, dass in der nahen Zukunft spielt. Die Grundvoraussetzungen sind also nicht so anders wie heute. Weltraumtourismus ist mir ab und zu schon in den Medien begegnet, aber einen Flug zum Mond mit Aufenthalt dort gab es bisher nicht. 
Ich war schnell im Geschehen drin, denn wir starten direkt mit dem Flug zum Mond und der missglückten Landung dort in das Szenario. Allein dieser Start sorgt schon für viel Kopfkino, denn jeder von uns hat wahrscheinlich schon Bilder davon gesehen, wie atemberaubend die Erde im Weltall aussieht.
Das Spannungslevel für diesen Roman ist dementsprechend sofort hoch. Es muss schnellstmöglich geklärt werden, welcher Fehler zum Absturz führte und welche Ursache dieser hat und darüber hinaus stellt sich auch die Frage, ob innerhalb weniger Tage ein neues Raumschiff auf den Weg zum Mond geschickt werden kann. Neben diesen recht praktischen Fragen der Umsetzung kommen aber noch weitere Ebenen hinzu, die z.B. die Moral oder die Bürokratie und Regularien betreffen und die der Geschichte entsprechend noch mehr Dynamik verleihen. 

Samstag, 16. September 2023

Rezension: „Janus“ von Phillip P. Peterson

Janus von Phillip P. Peterson
Quelle: Fischer Tor
„Janus“ ist der neueste Science-Fiction Thriller von Phillip P. Peterson, in dem es um den Wettlauf zweier bemannter Raumschiffe zum Marsmond Phobos geht. Erschienen ist der Roman im August 2023 bei Fischer Tor. 

Neue hochauslösende Fotos von einem Objekt auf dem Marsmond Phobos lösen einen Wettlauf zum Mars aus. Es wird vermutet, dass es sich um außerirdische Technologie handelt und sowohl die USA als auch Russland und China wollen diejenigen sein, die als erstes dort ankommen und in dessen Besitz gelangen. In wenigen Monaten stellen beide Parteien bemannte Missionen zusammen und brechen zum Marsmond Phobos auf. Jeder kleinste Fehler könnte den Tod bedeuten und über das, was sie auf den Mars erwartet, kann nur spekuliert werden. 

Neue Bücher von Phillip P. Peterson sind mittlerweile für mich gesetzt. Der Autor kann wissenschaftliche Theorien gut und verständlich erklären und ich liebe es mir diese Dinge vorzustellen. 
Die Geschichte beginnt typisch und schafft erst einmal den Rahmen für die kommenden Ereignisse. Es lässt sich flüssig lesen und ich habe einen ersten Eindruck von den Personen bekommen, die eine Rolle spielen werden. Es gibt zwei Perspektiven. Einerseits haben wir den Blick eines NASA-Managers und andererseits den Blick einer Astronautin auf die Ereignisse. 
Der Roman hat Elemente aus dem Science-Fiction und Thriller-Genre. Peterson hat hier wieder viele Hintergrundinformationen eingebaut, sei es über den Mars oder zur Vorbereitungen auf bemannte Missionen ins All. In diesem Fall natürlich auch, wie eine bemannte Mission zum Mars aussehen könnte und das wirkte für mich recht glaubhaft, auch wenn ich natürlich nicht alles genau geprüft habe. Das Buch spielt nicht weit in der Zukunft, daher sind es die Gegebenheiten der Raumfahrt, die wir jetzt haben und die weiter gedacht werden. Den Thriller-Anteil finden wir im Wettlauf der beiden Missionen und den politischen Implikationen, die sich daraus ergeben. Für mich klang hier einiges absurd und realistisch zugleich. Auch aktuelle politische Entwicklungen wurden in diesen Teil mit einbezogen. 

Samstag, 21. Januar 2023

Rezension „Nano - Jede Sekunde zählt“ von Philip P. Peterson

Nano - Jede Sekunde zählt von Phillip P. Peterson
Quelle: Fischer TOR
„Nano - Jede Sekunde zählt“ von Phillip P. Peterson ist ein Katastrophen-Thriller, in dem es um sich selbst replizierende Nano-Maschinen geht. Erschienen ist der Roman bei Fischer TOR im November 2022.

Der große Tag ist gekommen! Unter der Schutzschirm des Bundeskanzlers wurde lange Zeit zu Nano-Maschinen im Forschungszentrum Köln geforscht. Ein Experiment ist angesetzt, dass den Menschen in Deutschland und auf der Welt zeigen soll, dass Nano-Maschinen beherrschbar sind und mit ihnen ein neues Zeitalter anbricht. Es wurden hohe Sicherheitsvorkehrungen getroffen und die Gefahr, dass Nano-Maschinen in die Umwelt gelangen, wurde als vernachlässigbar eingestuft. Doch niemand hat wirklich mit einem Anschlag gerechnet. Während das Experiment läuft, erschüttert eine Explosion das Forschungsgebäude und die ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen erweisen sich als nicht stark genug. Nano-Maschinen gelangen in die Umwelt und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Ich war sehr gespannt auf den neuen Roman von Phillip P. Peterson. „Vakuum“ als auch „Universum“ konnten mich begeistern und so sind die neu erscheinenden Romane des Autors für mich gesetzt. Anders diesmal ist, dass es als Thriller beworben wird. Mit sich selbst replizierenden Nano-Maschinen kann man das Buch aber definitiv auch dem Genre Science-Fiction zuordnen. 
Ich war schnell im Geschehen drin. Der Autor lässt sich relativ viel Zeit, um das Katastrophen-Szenario aufzubauen. Das Experiment und die Möglichkeiten sowie die Gefahren der neuen Technik werden ausführlich erläutert und lassen einen für den weiteren Verlauf des Buches Böses erahnen. Natürlich tritt das Szenario ein, dass mit 99,99% Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen worden ist und es hat das Potenzial ähnlich endgültig wie die endgültigste Katastrophe in „Vakuum“ zu werden.

Samstag, 23. Oktober 2021

Rezension: „Universum“ von Phillip P. Peterson

Quelle: Fischer Tor
„Universum“ ist das neueste Science-Fiction Werk von Phillip P. Peterson. In diesem geht es um ein Raumschiff, dass im Hyperraum verschwindet und einen Weg dort raus finden muss. Erschienenen ist der Roman Ende September bei Fischer Tor. 

Die Raumfahrt hat sich enorm weiter entwickelt. Im 22. Jahrhundert ist das Reisen zwischen unterschiedlichen Sternen kein Problem mehr und auch die Sicherheit der neuen Antriebe ist sehr hoch. 
Christine Dillinger begibt sich mit der Challenger auf ihre letzte Reise. Das Ziel ist der entlegene Planet Omicron 3. Mit an Bord hat sie weitere Siedler, Geschäftsleute und Soldaten. Alles sieht nach einem ruhigen Flug aus, doch dann versagt der Antrieb im Überlichtflug und die Challenger samt ihrer Passagiere ist im Hyperraum gefangen. Gibt es einen Weg aus dem Hyperraum raus? Und wenn ja, wo ist die Challenger dann gelandet? 

Ich habe schon lange kein Buch mehr innerhalb von 24 Stunden gelesen, aber „Universum“ von Phillip P. Peterson hat es geschafft und das obwohl ich mir anfangs gar nicht sicher war, ob mir das Thema des Buches mit dem verschollenen Raumschiff im Hyperraum liegt. 
Am Schreibstil kann ich kaum etwas auszusetzen haben, wenn ich innerhalb von 24 Stunden durch eine 450 Seiten starkes Buch rase. Der Autor versteht es wissenschaftliche Zusammenhänge so zu erklären, dass man sich das auch als Laie gut vorstellen kann und wir bekommen hier einige Theorien geboten. Es ist alles wirklich sehr hypothetisch, aber das hat mir nicht den Spaß am Vorstellen des Ganzen genommen. 
Es hat mich persönlich ein bisschen an meine Kindheit erinnert. Habt ihr euch auch mal Gedanken dazu gemacht, wie unser Universum beschaffen sein könnte und was nach unserem Universum kommt? So ungefähr ist dieses Buch. Es bietet genau dafür ein Gedankenspiel an und das mit echten wissenschaftlichen Theorien, wie es sein könnte. Es gibt natürlich unterschiedliche Theorien und einige widersprechen sich, doch in diesem Buch hat der Autor ein rundum stimmiges Bild geschaffen und ich liebe es. 

Mittwoch, 14. Juli 2021

Waiting on Wednesday #55 / Universum / Phillip P. Peterson

"Waiting on" Wednesday ist ein wöchentliches Event, das von Breaking the Spine gehostet wird. Jeden Mittwoch sollen Bücher vorgestellt werden, die man sehnsüchtig erwartet.


Diese Woche: „Universum“ von Phillip P. Peterson


Quelle: Fischer Tor
Kurzbeschreibung von Fischer Tor:
 
Eine gefahrvolle Reise bis ans Ende des Universums – und darüber hinaus. Der neue Science-Fiction-Roman von Bestseller-Autor Phillip P. Peterson.
Im 22. Jahrhundert hat sich die Menschheit über die Grenzen unseres Sonnensystems hinaus ausgebreitet. Dank neuer Antriebe ist überlichtschnelles Reisen zur Normalität geworden, und es gibt Kolonien in den entlegensten Ecken der Galaxie. Das Reisen zwischen den Sternen ist sehr sicher - nur ganz selten geht etwas schief, und ein Schiff verschwindet spurlos im Hyperraum …
Die Challenger unter Kommandantin Christine Dillinger ist ein solches Schiff. Doch wie sich herausstellt, verschwindet es nicht einfach. Stattdessen erwartet Christine und ihre Crew ein Abenteuer, das jede Vorstellungskraft übersteigt.
Realistisch, spannend, wissenschaftlich fundiert – große deutschsprachige Science Fiction für Leser von Andreas Eschbach, Andy Weir und Cixin Liu.


Warum ich gerade auf dieses Buch warte?
Ein Abenteuer, das jede Vorstellungskraft sprengt und dann auch noch wissenschaftlich fundiert. Ich bin dabei, insbesondere weil ich Vakuum von diesem Autor letztes Jahr so grandios fand. An realistisch im Klappentext stört mich jetzt gerade ein bisschen, dass ich meine unser aktuell wissenschaftlicher Stand ist, dass schneller als Lichtgeschwindigkeit nicht geht, aber gut, hier lasse ich mich überraschen und diese Geschichte mit dem Hyperraum ist ja auch nicht neu. Ich glaube auf jeden Fall, dass es ein spannendes Gedankenspiel sein kann, was denn passiert, wenn man im Hyperraum verschwindet und wo man dann landet. Ich habe da schon so 1 oder 2 Ideen im Kopf gerade weil der Titel des Buches „Universum“ ist.

Erscheinungsdatum:
29. September 2021

Samstag, 8. Mai 2021

Rezension: „Singularity“ von Joshua Tree

Quelle: Fischer Tor
„Singularity“ von Joshua Tree handelt von der Singularität und der Zukunft der Menschheit. Erschienen ist der Roman im April 2021 bei Fischer Tor. 

Ende des 21. Jahrhunderts: Künstliche Intelligenz und virtuelle Realitäten beherrschen das Leben der Menschen. Doch nicht jeder durfte an dieser Entwicklung teilhaben. Die Menschen sind in Verbesserte und Überflussmenschen unterteilt. Die Verbesserten werden medizinisch bestens versorgt und besitzen eine höhere Intelligenz. Überflussmenschen dienen den Verbesserten als Hausdiener oder leben in Zügen. 
James ist einer der Überflüssigen, der für die neue Elite der Menschheit arbeitet und er wird mit einem besonderen Auftrag betraut: Er soll die vor 20 Jahren verschwundene Tochter wiederfinden. Doch dies ist kein normaler Auftrag, denn James muss hierfür eine Simulation betreten. 
Adam hingegen ist ein 12jähriger Junge, der in einem Zug lebt. Zusammen mit seiner Mutter wird er von Einsatzort zu Einsatzort gekarrt, doch als die Dienste der Überflüssigen nicht mehr benötigt werden, verwandelt sich sein Leben sehr schnell in einen Albtraum. Sein einziger Hoffnungsschimmer ist sein Vater, der vor vielen Jahren nach New York geflohen ist. 
In einer Simulation wird derweil ein Experiment durchgeführt. 100 Klonkörper werden auf den Exoplaneten Proxima B entsendet. Rhea und Phoebes Aufgabe ist es, sich um diese zu kümmern bis sie eines Tages mit Bewusstseinen gefüllt werden. Dies geht auch lange Zeit gut, doch dann verschwindet ein Klon. 

Ok, das ist eine ziemlich lange Zusammenfassung für ein Buch, doch dies stellt die drei Handlungsstränge dar, die wir in diesem Buch verfolgen. Ich war sofort Feuer und Flamme für dieses Buch. Die Idee der Singularität finde ich spannend: Die Menschheit erschafft eine Superintelligenz, durch die sie sich selber überflüssig macht. Der Klappentext zeigt schon, dass dieses Ereignis nicht mehr fern sein kann, wenn es da schon Menschen gibt, die als überflüssig eingestuft werden. Ich fand das klang so fies und ich wollte wissen, wie diese Welt aussieht und sich anfühlt. 

Dienstag, 27. April 2021

Monis (Zeit)Reise-Update #33: „Singularity“ von Joshua Tree

        

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese "Singularity" von Joshua Tree und bin auf Seite 193/403.

Zitat: „»Was meinst du mit „›Sie ist tot‹?«, fragte Phoebe ungläubig.“ (S. 193/403 -Tolino)

Worum geht es in dem Buch?
In diesem Buch verschmelzen virtuelle Realität und Realität miteinander. Ende des 21. Jahrhunderts gibt es nur noch eine Unterteilung der Menschheit in Verbesserte und Überflussmenschen. Überflussmenschen werden als billige Arbeitskräfte ausgebeutet, die Verbesserten genießen ein langes und gesundes Leben.
James, ein Überflüssiger, erhält den Auftrag die Tochter seines Herrn zu suchen. Diese ist 20 Jahre zuvor verschwunden und zwar in einer virtuellen Simulation. Kann James sie finden? Und welchem Geheimnis kommt er dabei auf die Spur, das die gesamte Menschheit bedroht und in Frage stellt? 
Gleichzeitig gibt es auch noch eine Versuchskolonie, die in einer virtuellen Realität erforscht, ob es gelingen könnte, den Exoplaneten Proxima b zu besiedeln. Hierzu sind Klone notwendig und einer dieser Klone verschwindet.

Dienstag, 20. April 2021

Monis (Zeit)Reise-Update #32: "Singularity" von Joshua Tree

 

        

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese "Singularity" von Joshua Tree und bin auf Seite 7/403.

Zitat: „Luise saß auf dem Deck eines Katamarans und genoss einen vierzig Jahre alten Chardonnay zu ihrem Steak vom Kobe-Rind, das sie in einer Pfütze aus Blut und Fett mit ihrem Messer zerteilte.“ (S. 7/403 -Tolino)

Worum geht es in dem Buch?
In diesem Buch verschmelzen virtuelle Realität und Realität miteinander. Ende des 21. Jahrhunderts gibt es nur noch eine Unterteilung der Menschheit in überflüssig und nicht überflüssig, hierbei dienen die Überflüssigen den deutlich besser gestellten Menschen, die ein langes Leben genießen dürfen und bestens versorgt werden.
James, ein Überflüssiger, erhält den Auftrag die Tochter seines Herrn zu suchen. Diese ist 20 Jahre zuvor verschwunden und zwar in einer virtuellen Simulation. Kann James sie finden? Und welchem Geheimnis kommt er dabei auf die Spur, das die gesamte Menschheit bedroht und in Frage stellt?

Samstag, 20. März 2021

Rezension: „Exit this City“ von Lisa-Marie Reuter

Quelle: Fischer Tor
„Exit this City“ von Lisa-Marie Reuter erzählt die Geschichte einer düsteren Zukunft, in der der Klimawandel weiter vorangeschritten ist, ein skrupelloser Lebensmittelkonzern sehr viel Macht besitzt und in der Bienen zur Lebensgefahr werden. Erschienen ist der Science-Fiction Roman im Februar 2021 bei Fischer TOR. 

Deutschland, 2158: Die Lebens- und Arbeitsbedingungen haben sich drastisch geändert. Deutschland ist zum Agrarland abgestiegen und die Arbeit auf den Plantagen ist hart. Bienen wurden genmanipuliert, um die Erträge zu steigern. Doch dies hat seinen Preis. Der Stich dieser Bienen ist tödlich. Nur Veeru überlebt und wird zur Galionsfigur im Kampf gegen den skrupellosen Lebensmittelkonzern FinalFood, für den nur der Profit zählt. 
Gleichzeitig zieht auf der anderen Seite der Welt der größte Sturm aller Zeiten auf. Mitten drin ist Marti, der auf der Suche nach seiner ganz eigenen Wahrheit ist und außerdem noch verfolgt wird. Von wem, das weiß er nicht, aber das seine Verfolger keine guten Absichten verfolgen, da ist er sich sicher. Immer an seiner Seite ist ein sprechender Hund namens Ray. 

Als ich dieses Buch in der Vorschau gesehen habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Eine Zukunftsversion, die etwas mit dem Klima und Bienen zu tun hat und ein skrupelloser Lebensmittelkonzern, klang für mich vielversprechend. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt und das liegt vielleicht auch daran, dass ich falsche Vorstellungen davon hatte, was mir dieses Buch bieten kann. 
Der Schreibstil war für mich ok und gut zu lesen. Besonders gefallen in diesem Zusammenhang haben mir die Redensarten, die sich die Autorin für das Jahr 2158 ausgedacht hat. Hierzu gehört z. B. der Ausruf: „Weiß Google“. Das fand ich geschickt gewählt, weil so ein Bezug zu unserer heutigen Zeit entsteht und ich kann mir gut vorstellen, dass das in der Zukunft wirklich so sein könnte. 

Mittwoch, 17. März 2021

Waiting on Wednesday #51 / Joshua Tree / Singularity

"Waiting on" Wednesday ist ein wöchentliches Event, das von Breaking the Spine gehostet wird. Jeden Mittwoch sollen Bücher vorgestellt werden, die man sehnsüchtig erwartet.


Diese Woche: „Singularity“ von Joshua Tree


Quelle: Fischer Tor
Kurzbeschreibung von Fischer Tor:
 
Schafft sich die Menschheit selber ab? »Singularity« ist der neue Science-Fiction-Thriller von Bestseller-Autor Joshua Tree über die Zukunft der künstlichen Intelligenz.

Ende des 21. Jahrhunderts ist die Menschheit tief gespalten: Während die eine Hälfte medizinisch bestens versorgt ein langes Leben führt, ist die andere schlicht überflüssig. Bestenfalls als billige Arbeitskräfte haben die meisten Menschen ein karges Auskommen.
Einer dieser Überflüssigen ist James, der als Hausdiener der neuen Elite anheuert. Von seinem neuen Herrn erhält er einen rätselhaften Auftrag: Er soll dessen vor zwanzig Jahren verschollene Tochter wiederfinden - in einer virtuellen Simulation.
Schon bald muss er erkennen, dass nicht bloß die Grenzen von VR und Wirklichkeit verschwimmen, sondern auch die von Mensch und Maschine. Und ihm offenbart sich ein schreckliches Geheimnis, das die Zukunft und Vergangenheit der Menschheit in Frage stellt.

Für Leser*innen von Marc Elsberg, Phillip P. Peterson, Daniel Suarez und Tom Hillenbrandt
 
Warum ich gerade auf dieses Buch warte?
Alleine die erste Frage, ob sich die Menschheit selber abschafft, hat mich schon überzeugt und ich kenne Singularität als Theorie, in der die künstliche Intelligenz die menschliche Intelligenz übertrifft und das somit die letzte Erfindung der Menschheit ist. Es kommt künstliche Intelligenz drin vor. Count me in. Und wie fies klingt dieser Klappentext bitte? Überflüssige Menschen. Wie hart ist das? Es scheint also auch ein bisschen in Richtung Dystopie zu gehen. Ich bin sehr gespannt, wie das umgesetzt ist und Marc Elsberg und Phillip P. Peterson sind sehr gute Referenzen für mich.

Erscheinungsdatum:
28.04.2021

Samstag, 6. März 2021

Rezension: „Die Störung“ von Brandon Q. Morris

Quelle: Fischer Tor
„Die Störung“ von Brandon Q. Morris handelt von einer Weltraummission, die einen Blick auf den Urknall werfen möchte. Erschienen ist der Roman bei Fischer Tor im Februar 2020. 

2094: 20 Jahre sind die vier Astronaut*innen zu ihrem Ziel geflogen. Kein Mensch hat sich bisher weiter von der Erde entfernt. Sie wollen mithilfe exakt ausgerichteter Sonden einen Blick auf die Entstehung des Universums erhaschen, doch bei einem ersten Test ist ein Schleier auf dem Bild zu sehen. Für die Astronomin Christine ist dies eine herbe Enttäuschung. Sie macht sich an die Arbeit eine Lösung zu finden. Doch was sie dann findet, erschüttert sie zutiefst. 

Meine Reise in der Welt der Science-Fiction geht weiter und ich habe mich erneut an Hard Science-Fiction gewagt. Für mich persönlich klingt ein Blick auf den Urknall einfach spannend und was könnte man dabei möglicherweise entdecken? Theorien hierzu gibt es bestimmt genug. 
Ich habe mich mit diesem Buch zu Anfang etwas schwer getan und ich gebe zu, zuerst dachte ich, ich bin einfach zu dumm für dieses Buch. Gerade am Anfang wird recht viel mit Fachbegriffen und Theorien um sich geworfen und ich musste mich daran gewöhnen, bestimmte Dinge einfach hinzunehmen, dennoch war zumindest für mich alles noch faszinierend genug, dass ich dem Ganzen auf den Grund gehen wollte und ich wurde mit Fortschreiten des Buches mit befriedigenden Erkenntnissen belohnt. 

Dienstag, 2. März 2021

Monis (Zeit)Reise-Update #25: „Exit this City“ von Lisa-Marie Reuter

   

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese „Exit this City“ von Lisa-Marie Reuter und bin auf Seite 114/363 (Tolino).

Zitat: „Kreuzzug, so nannten sie es.“ (S. 120)

Worum geht es in dem Buch?
Es ist das Jahr 2158. Europa ist zur Agrarlandschaft abgestiegen und Indien ist die neue Industrienation. Echtes Essen, sogenanntes Real Food, ist nur noch den Reichen vorbehalten und dies wird in Europa angebaut. Doch es braut sich eine Rebellion zusammen. Die Arbeiter auf den Plantagen werden ausgebeutet und wollen sich dies nicht mehr gefallen lassen. Ihre Anführerin ist Veeru. Sie hat den Stich einer genmanipulierten Biene überlebt, die bisher alle anderen getötet hat.
Derweil ist Marti in Indien auf der Flucht. Er hat sein Gedächtnis verloren und sein einziger Freund ist ein sprechender Hund. Eine Katastrophe deutet sich für Delhi ein. Ein großer Taifun nimmt Kurs auf die Stadt und könnte für eine radioaktive Verstrahlung sorgen.

Dienstag, 16. Februar 2021

Monis (Zeit)Reise-Update #23: „Die Störung“ von Brandon Q. Morris

  

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese „Die Störung“ von Brandon Q. Morris und bin auf Seite 74/384.

Zitat: „»Bitte sehr. Sie müssen diesen Badge überall tragen«, erklärt der Wachmann.“ (S. 74)

Worum geht es in dem Buch?
Vier Leute befinden sich auf einem Raumschiff und sind so weit gereist, wie noch nie ein Mensch zuvor. Sie wollen den Urknall beobachten und ein Schwarm von Sonden soll das fotografieren. Kurz bevor sie an der gewünschten Position sind, wird schon ein erstes Bild aufgenommen und auf dem Bild ist eine Art Schleier zu sehen, durch den man nicht wirklich was erkennen kann. Die Aufgabe ist es diesem Schleier auf den Grund zu kommen und diesen nach Möglichkeit zu beseitigen, was laut Klappentext wohl auch gelingt.

Mittwoch, 10. Februar 2021

Waiting on Wednesday #50 / Lisa-Marie Reuter / Exit this City

"Waiting on" Wednesday ist ein wöchentliches Event, das von Breaking the Spine gehostet wird. Jeden Mittwoch sollen Bücher vorgestellt werden, die man sehnsüchtig erwartet.


Diese Woche: „Exit this City“ von Lisa-Marie Reuter


Exit this City von Lisa-Marie Reuter
Quelle: Fischer TOR
Kurzbeschreibung von Fischer TOR:
 
Climate Fiction aus Deutschland: »Exit This City« ist ein Science-Fiction-Thriller über die Zukunft der Ernährung.
Deutschland im Jahr 2158: Auf den Reisplantagen des verarmten Agrarlands braut sich eine Rebellion zusammen. Genmanipulierte Bienen sollen die Felderträge steigern, doch ihr Stich ist tödlich. Tausende Menschen wurden mit dem Gift infiziert, alle starben – bis auf die charismatische Veeru, die seitdem wie eine Göttin verehrt wird. Die Plantagenarbeiter folgen ihr auf einem Feldzug gegen die Landbesitzer. Ihr Ziel ist die Europazentrale des skrupellosen Konzerns FinalFood Inc. Doch Veerus wahre Absichten bleiben dunkel, und vieles deutet darauf hin, dass sie insgeheim ihre eigenen Pläne verfolgt.
Am anderen Ende der Welt irrt Marti ohne Erinnerung durch Delhi. Er ist allein und er wird verfolgt. Als ein radioaktiv verseuchter Staubsturm Kurs auf die Millionenmetroploe hält, gibt es für die Bevölkerung nur noch eines: Raus aus der Stadt! Doch Marti kann erst fliehen, wenn er weiß, warum es die unbekannten Feinde auf ihn abgesehen haben. Seine Suche nach der Wahrheit führt ihn mitten hinein in die Machenschaften eines Konzerns, der in Deutschland ein skrupelloses Spiel um Macht und Einfluss spielt.
Für Science-Fiction-Fans und Leser*innen von Zoë Beck, Andreas Eschbach, Tom Hillenbrandt, Theresa Hannig und Andreas Brandhorst.
 
Warum ich gerade auf dieses Buch warte?
Science-Fiction ist meine neue Leidenschaft und der Klappentext klingt spannend. Ich finde, es ist auch ein Buch, dass wieder zeigt, dass Science-Fiction nicht immer irgendwas mit Weltall und viel Technik sein muss, sondern dass hier auch aktuelle Themen konsequent weiter geführt werden können. Mir war bis zum letzten Jahr nicht bewusst, wie vielfältig dieses Genre sein kann und was alles Science-Fiction ist. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was es mit den Bienen und dem tödlichen Gift auf sich hat und wie die Welt im 22. Jahrhundert aussehen wird. Radioaktive Staubstürme klingen eher weniger erstrebenswert.

Erscheinungsdatum:
24. Februar 2021

Mittwoch, 16. Dezember 2020

Waiting on Wednesday #48 / Brandon Q. Morris / Die Störung

 "Waiting on" Wednesday ist ein wöchentliches Event, das von Breaking the Spine gehostet wird. Jeden Mittwoch sollen Bücher vorgestellt werden, die man sehnsüchtig erwartet.


Diese Woche: „Die Störung“ von Brandon Q. Morris 


Die Störung von Brandon Q. Morris
Quelle: Fischer Tor
Kurzbeschreibung von Fischer Tor:
 
Ein Blick auf den Anfang des Universums: »Die Störung« ist der neue, harte Science-Fiction-Roman von Brandon Q. Morris.

Weiter als die vier Astronauten der Shepherd-1 ist noch nie jemand ins All vorgestoßen. Das Ziel ihrer Mission: die Entstehung des Kosmos zu beobachten. Ein Schwarm von Sonden soll so ausgerichtet werden, dass mithilfe der Sonne als Linse der Moment des Urknalls sichtbar wird.
Für die Astronomin Christine geht damit ein Traum in Erfüllung. Um so größer ist die Enttäuschung, als über den ersten Bildern ein Schleier liegt, der jede Erkenntnis verhindert. Wie besessen arbeitet sie an einer Lösung, doch als es ihr tatsächlich gelingt, den Schleier zu lüften, sieht sie etwas, das besser verborgen geblieben wäre …

Ein realistischer Space-Thriller für Leser von Andreas Brandhorst, Andreas Eschbach, Andy Weir, Cixin Liu und Phillip P. Peterson.


Warum ich gerade auf dieses Buch warte?
Die Inhaltsangabe des Buches klingt spannend. Ich kann die Astronimin verstehen, die gerne den Urknall sehen möchte und das was sie entdeckt, wird mich wahrscheinlich wieder gruseln. Mit "Vakuum" von Philipp P. Peterson habe ich das erste Mal bewusst Hard Science-Fiction gelesen und es gefiel mir richtig gut. Auch von Andreas Eschbach habe ich schon ein Buch gelesen und es hat mir gefallen, daher hoffe ich einfach mal, dass auch dieses Buch für mich passt. Science-Fiction wird man im nächsten Jahr denke ich allgemein häufiger auf meinem Blog sehen, da mir die Themen bei den Historischen Romanen derzeit eher nicht zusagen.

Erscheinungsdatum:
27. Januar 2021

Samstag, 3. Oktober 2020

Rezension: „Vakuum“ von Phillip P. Peterson

Phillip P. Peterson - Vakuum
Quelle: Fischer TOR
Im neuen Science Fiction Thriller „Vakuum“ von Phillip P. Peterson geht es um erlöschende Sterne und die endgültigste Katastrophe, die der Menschheit widerfahren kann. Erschienen ist der Roman im Fischer TOR Verlag im September 2020.  
 
Susan Boyle arbeitet am IceCube Neutrinoteleskop in der Antarktis als eine ungewöhnlich hohe Menge an Neutrinos wahrgenommen wird, die eigentlich auf eine Supernova hindeuten. Doch diese Theorie wird durch Beobachtungen an anderen Weltraumteleskopen nicht bestätigt, dennoch verschwinden nach und nach Sterne am Himmel. 
Gleichzeitig bereitet sich der Astronaut Colin Curtis auf eine Mondlandung vor. Diese muss abgebrochen werden als eine Astronomin einen ungewöhnlichen Kometen entdeckt, der sich schlussendlich als außerirdisches Raumschiff entpuppt. Dieses Raumschiff möchte allerdings nicht die Erde angreifen oder besuchen. Vielmehr reist es mit hoher Geschwindigkeit an der Erde vorbei und hinterlässt nur eine Funkbotschaft mit physikalischen Formeln. 
Die Wissenschaftler machen sich fieberhaft an die Entschlüsselung der physikalischen Formeln und stoßen auf ein Phänomen, dass nicht nur die Erde bedroht. 
 
Ich glaube, ich werde noch zu einem richtigen Science Fiction Fan. Das Buch klang interessant und Thriller in Verbindung mit wissenschaftlichen Themen konnten mich schon immer begeistern. Mich bringt das Ganze gerade so ein bisschen zum Nachdenken darüber, warum die anderen Romane eher bei Krimi und Thriller eingeordnet worden sind, denn über das derzeit bekannte Wissen gehen auch diese Romane hinaus, bewegen sich also im fiktiven Bereich. In diesem Roman spielt der Weltraum eine gewisse Rolle und es fliegen eben Außerirdische an der Erde vorbei. 

Samstag, 2. Mai 2020

Rezension: „Vengeful - Die Rache ist mein“ von V. E. Schwab

Vengeful - Die Rache ist mein von V.E. Schwab
Quelle: Fischer
„Vengeful - Die Rache ist mein“ von V. E. Schwab ist der zweite Teil der Villains-Reihe. Auch diesmal spielen die ExtraOrdinären Eli Ever und Victor Vale eine wichtige Rolle, aber auch neue EOs betreten die Bühne. Erschienen ist der Roman im April 2020 bei Fischer Tor.

Marcella Riggins wollte immer mächtig sein. Um dies zu erreichen hat sie in ihrer Jugend den Mafiosi Marcus Riggins geheiratet. Der jedoch bringt sie nach 12 Jahren Ehe um. Noch während sie stirbt schwört sie Rache und da dies in Kombination mit einem unbedingten Überlebenswillen dazu führt, dass man ein ExtraOrdinärer wird, wacht sie mit außergewöhnlichen Fähigkeiten wieder auf. Darauf bedacht nie wieder im Schatten irgendeiner Person zu stehen, sorgt sie für einige Furore und bringt schließlich auch Eli Ever und Victor Vale auf den Plan. Die Konsequenzen, die dies mit sich bringt, hat sie allerdings nicht bedacht.

Dies ist wieder ein sehr zwiespältiges Buch, zu dem mir die Rezension zu schreiben, sehr schwer fällt. Der erste Band konnte mich mit seinem Konzept überzeugen und hatte durch seine düstere Atmosphäre etwas Besonderes, das irgendwie neu war. In diesem Buch setzt die Autorin auf das gleiche Rezept und das war mir irgendwie zu wenig.
Am Schreibstil kann man nichts aussetzen. Dieser konnte mich ins Geschehen ziehen und ich konnte mir alles gut vorstellen. Ich habe mich allerdings immer wieder dabei ertappt, dass ich mir dachte, hier würde mir ein 2 bis 3stündiger Film besser gefallen. Es sind einige Szenen dabei, die mir visuell als Filmerlebnis und mit komprimierterer Geschichte einfach besser gefallen hätten.

Dienstag, 14. April 2020

Gemeinsam Lesen

Gemeinsam lesen ist eine Aktion von schlunzenbücher, die jeden Dienstag stattfindet. Es sollen immer 4 Fragen beantwortet, wobei die letzte Frage jede Woche anders ist. Auch in dieser Woche möchte ich euch natürlich an meiner aktuellen Lektüre teilhaben lassen.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese „Vengeful - Die Rache ist mein“ von V. E. Schwab und bin bei 25%.

2. Wie  lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„Alle waren betrunken.“

Samstag, 14. Dezember 2019

Rezension: „Vicious - Das Böse in uns“ von V. E. Schwab

Quelle: Fischer Tor
„Vicious - Das Böse in uns“ von V. E. Schwab ist der erste Band aus der Villains-Reihe. In dieser Fantasy-Reihe geht es um Victor Vale und Eli Ever, die durch ein Experiment zu Superkräften kommen. Der Roman ist im November 2019 bei Fischer Tor erschienen.

Eli Ever und Victor Vale beschließen zu sterben. Allerdings wollen beide nicht tot bleiben, sondern als Extraordinäre, kurz EO, wieder auferstehen. Beide sind Medizinstudenten und haben sich eingehend mit dem Thema beschäftigt. Der kurze Tod soll ihnen zu Superkräften verhelfen und das Experiment gelingt. Eli bekommt Superheilungskräfte und Victor kann seine und die Schmerzen von anderen beeinflussen. Was beide nicht bedacht haben, sind die Folgen dieses Experiments, denn der Tod geht nicht ohne ein Opfer einher.

Mal sehen, was das hier wird, denn dieses Buch ist wirklich schwer zu beschreiben. In den letzten 2 oder 3 Wochen habe ich dieses Buch überall gesehen und irgendwie hat es mich interessiert. Als es dann im ersten Türchen des Netgalley-Adventskalenders war, habe ich dann zugeschlagen, auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich wusste auf was ich mich da einlasse. Viel zum Inhalt gelesen bzw. gehört hatte ich nicht. Es war halt für mich eines dieser Bücher, dass durch Bookstagram gerade gehypt wird ohne Ende.