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Dienstag, 6. Oktober 2026

Rezension: „Helle Tage, dunkle Schuld“ von Eva Völler

„Helle Tage, dunkle Schuld“ von Eva Völler
Quelle: Droemer
„Helle Tage, dunkle Schuld“ von Eva Völler ist ein historischer Kriminalroman, der in der Nachkriegszeit spielt und durch einen Mordfall mit einem Unrecht an Zwangsarbeitern während der NS-Zeit das Thema Schuld aufgreift. Erschienen ist der Roman im September 2023 bei Droemer. 

Eine Frau, die sich in der Nachkriegszeit einen Platz im Leben erkämpft, ein Mann, der gegen das Unrecht kämpft und ein historischer Kriminalfall, der auf Tatsachen beruht. 
Ruhrgebiet, 1948. Der Kriminalbeamte Carl Bruns arbeitet für die Abteilung Kapitalverbrechen im Essener Polizeipräsidium, nachdem er während der Nazizeit seinen Beruf nicht ausüben konnte. Im Zuge von Mordermittlungen erfährt er von einer grauenvollen Bluttat, die sich drei Jahre zuvor gegen Kriegsende ereignet hat. Während er dem flüchtigen Täter von damals nachspürt, geschehen weitere Morde. Erst allmählich erkennt Carl Bruns, dass sie Teile eines tödlichen Puzzles sind. Nicht nur er selbst gerät dabei ins Fadenkreuz des Mörders, sondern auch die Frau, die er liebt – die verwitwete Krankenschwester Anne, die verzweifelt an eine bessere Zukunft für sich und ihre Schwestern glaubt. Doch Anne hütet ein düsteres Geheimnis, von dem auch Carl nichts ahnt … 

Bei diesem Krimi war ich direkt nach dem Prolog und dem ersten Kapitel schon im Geschehen drin. Ich war sehr gespannt darauf zu erfahren, was die Ereignisse aus dem Prolog mit den Mordfällen drei Jahre später zu tun haben und ich wurde nicht enttäuscht. 
Die unmittelbare Nachkriegszeit finde ich sehr faszinierend, denn 1948 gab es noch keine BRD. Deutschland war zerstört und besetzt und befand sich für mein Empfinden in einem eigenartigen Zwischenzustand. Eva Völler hat Essen und Köln so gut eingefangen, dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. 
Die Themen sind hierbei sehr vielfältig. Im Jahr 1948 leiden die Menschen noch immer an Mangelwirtschaft. Die nötigen Lebensmittel müssen auf sogenannten Hamsterfahrten und auf dem Schwarzmarkt besorgt werden. Große Teile von Köln und Essen sind noch immer zerstört und überall liegt Schutt. Die Menschen müssen mit den Wahrheiten umgehen, die nach dem Krieg zutage getreten sind. Es geht um Entnazifizierung und die eigene Schuld. Es geht um Verbrechen während der Nazizeit und die Veränderungen, die die Währungsreform mit sich bringt. 

Mittwoch, 1. Juli 2026

Rezension: „Der Gesang des Falken“ von Lea Gerstenberger

„Der Gesang des Falken“ von Lea Gerstenberg
Quelle: Droemer-Knaur
„Der Gesang des Falken“ ist Lea Gerstenbergers Debütroman, in dem es ins Frankreich der Renaissance geht und die Jugendjahre, die Anne Boleyns Charakter geformt haben, beleuchtet werden. Erschienen ist der historische Roman im Juni 2026 Droemer Knaur. 

Paris, 1514. Der königliche Hof glänzt vor Pracht und Reichtum, doch hinter den Kulissen herrschen Missgunst und Intrigen. Marcelle, die Tochter des Großstallmeisters, verabscheut dieses Theater. Wirklich glücklich ist sie nur fernab des Hofes beim Zeichnen und mit ihrem einzigen Freund Jean, dem Sohn des Großfalkners. 
Als Marcelle von ihrem Vater gezwungen wird, sich als Hofdame der englischen Braut des Königs zu beweisen, wird ihr ein junges Mädchen zur Seite gestellt – Anne Boleyn. Sie scheint alle höfischen Tugenden zu verkörpern: elegant, gebildet, unnahbar. Deshalb darf sie auch in Frankreich bleiben, als ein neuer König den Thron besteigt. Doch Marcelle blickt bald hinter die Fassade der Engländerin und entdeckt in Anne eine Verbündete, deren Scharfsinn und verborgener Freiheitsdrang ihr imponieren. Kann ihre Freundschaft den beiden helfen, sich zwischen höfischen Intrigen und großen Träumen zu behaupten und ihren eigenen Weg zu finden? 

Als ich von Leas historischem Roman erfahren habe, war direkt klar, dass ich diesen sofort nach Erscheinen lesen muss. Ich folge ihr schon lange auf instagram und mag insbesondere den Adventskalender mit historischem Wissen in jedem Jahr. 
Mit dem Einstieg in dem Roman erfährt man bereits einiges über das spätere Schicksal von Anne Boleyn. Insgesamt wird ein eher wohlwollendes Bild von ihr erschaffen, was ich sehr mochte, ist sie als Henry VIII zweite Ehefrau doch eine eher umstrittene Figur. Auch sonst hatten die ersten Szenen in der Falknerei eine schöne Atmosphäre. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und das blieb auch den gesamten Roman über so. 
Es wird ein Zetraum von wenigen Jahren abgedeckt, in denen Anne Boleyn am französischen Hof weilt und einige interessante historische Ereignisse miterleben wird, die sie für den Rest ihres Lebens prägen werden. Ich gebe zu, ich bin mit etwas falschen Erwartungen an den Roman herangegangen und so hatte ich erwartet, dass Anne Boleyn mehr im Mittelpunkt stehen wird. Das Nachwort klärt hierüber auf und hat mir so im Nachhinein noch einen etwas anderen Blickwinkel eröffnet. 

Samstag, 18. Mai 2024

Rezension: „Florentia - Im Glanz der Medici“ von Noah Martin

"Florentia - Im Glanz der Medici" von Noah Martin
Quelle: Dromer-Knaur
In „Florentia - Im Glanz der Medici“ von Noah Martin geht es um die Familie Medici und die Pazzi-Verschwörung. Erschienen ist der Roman im März 2023 bei Droemer. 

Florenz 1469: Noch ist Lorenzo de Medici der erstgeborene Sohn in einer extrem reichen Bankiersfamilie sowie der kommende Herrscher von Florenz. Die ganze Stadt ist dabei als er heiratet und so auch sein jüngerer Bruder Giuliano, die Malerin Fioretta Gorini und der noch unbekannte Künstler Leonardo Da Vinci. Ihr Schicksal wird in den kommenden Jahren eng miteinander verbunden sein. Auf der Suche nach ihrem Platz werden sie Zeuge im Spiel um die Macht. Immer wieder wird Florenz und insbesondere die Familie Medici bedroht. Politik, Intrigen und Verrat sind ein ständiger Begleiter. Den Feinden der Medici ist jedes Mittel recht - auch Mord. 

Ich hatte das Buch schon länger hier und nach der Nominierung für den Homer Literaturpreis dachte ich mir, dass es endlich Zeit wird diesen Roman zu lesen. 
Der Einstieg ist gut gelungen. Mir wurde Zeit gegeben die Protagonisten kennenzulernen und mich in der Ausgangslage zurechtzufinden. Während des Lesens hatte ich meist ein lebendiges Kopfkino. Die beschriebenen Orte konnte ich mir gut vorstellen. Das Italien der Renaissance-Zeit wird mit Florenz, Rom, Mailand und der Kunst zum Leben erweckt. 
Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, so dass wir einen umfangreichen Einblick in die Ereignisse bekommen. Die Familie Medici bildet hierbei den Mittelpunkt, allerdings spielt auch die Kunst eine recht große Rolle. Ich mochte diese Mischung sehr gern und diese hat einen wesentlichen Anteil daran, dass mir das Buch so gut gefallen hat. Nur Politik und Intrigen wäre mir auf Dauer wohl zu trocken geworden. 

Samstag, 9. September 2023

Rezension: „Raffael - Das Lächeln der Madonna“ von Noah Martin

Raffael - Das Lächeln der Madonna von Noah Martin
Quelle: Droemer-Knaur
„Raffael - Das Lächeln der Madonna“ ist der Debüt-Roman von Noah Martin, in dem es um das Leben und Schaffen Raffaels geht, der im 16. Jahrhundert gelebt hat und in der Kunst großen Ruhm erlangt hat. Erschienen ist der Roman im März 2020 bei Droemer. 

Italien, 16. Jahrhundert: Schon in jungen Jahren gilt Raffael Sanzio als großes Talent, dem eine goldene Zukunft als Maler bevorsteht. Die politische Lage in Italien in unruhig. Cesare Borgia, der Sohn des Papstes Alexander VI. greift mehrere Städte rund um Urbino an und zieht mit seinem Machthunger und seiner Skrupellosigkeit bald den Unmut der Adligen und Soldatenführer auf sich. Raffael gerät dabei zwischen die Fronten und muss immer wieder fliehen. So lernt er auch Michelangelo und Leonardo Da Vinci kennen und verliebt sich in die junge Bäckerin Margherita Luti. Als Papst Julius II an die Macht kommt und Raffael nach Rom ruft, um seine Gemächer zu gestalten, gerät dieser noch tiefer in die Machtkämpfe hinein. 

Die italienische Geschichte mit ihren Malern und berühmten Familien weckt immer wieder mein Interesse und so war das auch hier der Fall, insbesondere nachdem ich die Autorin live auf der Leipziger Buchmesse sowie online bei einem Talk erlebt habe. 
In die Geschichte rund um Raffael bin ich im Großen und Ganzen ganz gut reingekommen. Der Schreibstil ist gut lesbar und ich konnte mir das Italien des 16. Jahrhunderts gut vorstellen. Das ausführliche Personenverzeichnis am Anfang des Buches hat mich bereits zu wilden Spekulationen eingeladen. Ich mag solche Personenverzeichnisse sehr gerne und in diesem Roman sind viele historische Persönlichkeiten versammelt. 
Leider sind diese vielen Personen im Roman für mich dann doch ein wenig durcheinander geraten. Hierzu haben auch etliche Zeitsprünge beigetragen. Normal stört mich das nicht so sehr, aber hier war mir die Entwicklung manches Mal fast schon zu schnell. Personen, die zu Beginn eine wirklich tragende Rolle gespielt haben, verschwinden plötzlich in der Versenkung. Die Intention die reiche italienische Geschichte dieser Zeit mit dem Leben Raffaels zu verbinden, fand ich gut, allerdings konnte ich mit den Entwicklungen nur schwer Schritt halten. 

Dienstag, 1. August 2023

Monis (Zeit)Reise-Update #133: „Raffael - Das Lächeln der Madonna“ von Noah Martin

           

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese „Raffael - Das Lächeln der Madonna“ von Noah Martin und bin auf Seite 143/640.

„Es war das erste Mal, dass Daniele Papst Alexander VI. begegnete, und den Mann zu sehen, der das Oberhaupt der heiligen Mutter Kirche war, von dem aber auch behauptet wurde, er sei mit dem Leibhaftigen im Bunde, machte ihn nervöser, als er zugeben wollte.“ (S. 143)

Worum geht es in dem Buch?
Es geht um den Maler Raffael Sanzio und sein Leben im 16. Jahrhundert. 
Italien, 16. Jahrhundert: Schon in jungen Jahren gilt Raffael Sanzio als großes Talent, dem eine goldene Zukunft als Maler bevorsteht. Die politische Lage in Italien in unruhig. Cesare Borgia, der Sohn des Papstes Alexander VI. greift mehrere Städte rund um Urbino an und zieht mit seinem Machthunger und seiner Skrupellosigkeit bald den Unmut der Adligen und Soldatenführer auf sich. Raffael gerät dabei zwischen die Fronten und muss immer wieder fliehen. So lernt er auch Michelangelo und Leonardo Da Vinci kennen und verliebt sich in die junge Bäckerin Margherita Luti. Als Papst Julius II an die Macht kommt und Raffael nach Rom ruft, um seine Gemächer zu gestalten, gerät dieser noch tiefer in die Machtkämpfe hinein.

Samstag, 20. Mai 2023

Rezension: „Grandhotel Odessa - Der Garten des Fauns“ von Charlotte Roth

Quelle: Droemer-Knaur
„Grandhotel Odessa - Der Garten des Fauns“ von Charlotte Roth ist der zweite Band rund um die Stadt Odessa und der Veränderungen durch den Kommunismus und den zweiten Weltkrieg. Erschienen ist der Roman bei Droemer im März 2021. 

Odessa 1920 - 1945: Oda Liebenthal führt wie eh und je das Grandhotel, dass in Schönheit und Reichtum über der Stadt thront. Eine neue Generation schickt sich an, die Welt mit ihrem Idealismus zu übernehmen, doch davor stehen große Herausforderungen. Der Kommunismus streckt seine Fühler jetzt auch in die Vielvölkerstadt Odessa aus. Hunger und Mangel drohen und doch schafft es das Grandhotel sich einen gewissen Charme zu erhalten. Es wird zu einem Schmelztiegel der unterschiedlichsten Akteure und zieht Abenteurer, Künstler und Politiker an. So auch den Dichter Ossip Mandelstam und seine Frau Nadeshda, die Oda mit ihrem Mut und der Treue zu ihrem Mann beeindrucken kann. 

Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich die Reihe weiterlesen möchte, doch dann hat das Schicksal sein Übriges getan und mich auch den zweiten Band als Mängelexemplar finden lassen. Manchmal brauchen Bücher auch diesen Weg, um zu mir zu finden und ich bin froh, diese Familiensaga entdeckt zu haben. Der zweite Band gefiel mir deutlich besser und letzen Endes empfand ich die Reihe auch als nicht so oberflächlich wie vom Klappentext her gedacht. 
Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und direkt vom Start an, hatte ich ein gutes Gefühl für dieses Buch. Clara und Manon rücken in den Vordergrund. Es gibt durchaus Parallelen zu Oda und Belle, aber es gibt eben auch genügend, was sie unterscheidet und sie zu deutlich sympathischeren Protagonisten macht. 
Clara hat in ihrer Mutter Valerie ein sehr durchsetzungsstarkes Vorbild und so nimmt sie sich von Beginn an vor gegen die Nazis in Deutschland zu kämpfen. Es hat mir sehr imponiert, dass sie diesen Weg ganz klar für sich vor Augen sieht und dieser Weg ist mit einigen Herausforderungen und Rückschlägen gespickt. Nicht mit all ihren Entscheidungen im Buch war ich glücklich, letztendlich waren diese dennoch nachvollziehbar. 
Manon trägt einige Züge ihrer Mutter in sich. Sie mag das Schöne, sie geht ein wenig naiv durch die Welt und doch hat sie sich die willensstarke Oda als Vorbild gesucht und entscheidet sich für Odessa als ihre unbedingte Heimat. Ihr Weg hat mir gefallen, weil sie in diesem Band gewachsen ist, sich zusätzlich aber ihrer positiven Art bewahren konnte.

Dienstag, 11. April 2023

Monis (Zeit)Reise-Update #120: „Grandhotel Odessa - Der Garten des Fauns“ von Charlotte Roth

                                    

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Ich bin wieder da! Leider war es die letzten Wochen extrem stressig auf Arbeit und ich habe quasi nur geschlafen und gearbeitet. Nächste Woche wird es nicht besser, aber die Ostertage haben ein wenig Entspannung gebracht.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese „Grandhotel Odessa - Der Garten des Fauns“ von Charlotte Roth und bin auf Seite 195/575.

„Donnerlitchen, hat das Mädchen ein Talent.“ (S. 195)

Worum geht es in dem Buch?
Es geht um die Stadt Odessa in den Jahren 1920 - 1945. Oda Liebenthal führt wie eh und je das Grandhotel, dass in Schönheit und Reichtum über der Stadt thront. Eine neue Generation schickt sich an, die Welt mit ihrem Idealismus zu übernehmen, doch davor stehen große Herausforderungen. Der Kommunismus streckt seine Fühler jetzt auch in die Vielvölkerstadt Odessa aus. Hunger und Mangel drohen und doch schafft es das Grandhotel sich einen gewissen Charme zu erhalten. Es wird zu einem Schmelztiegel der unterschiedlichsten Akteure und zieht Abenteurer, Künstler und Politiker an.

Samstag, 18. Februar 2023

Rezension: „Grandhotel Odessa - Die Stadt im Himmel“ von Charlotte Roth

Grandhotel Odessa - Die Stadt im Himmel von Charlotte Roth
Quelle: Droemer-Knaur
„Grandhotel Odessa - Die Stadt im Himmel“ ist der Auftakt zur zweibändigen Reihe über Odessa und das titelgebende Hotel im 20. Jahrhundert. Erschienen ist der Roman bei Droemer-Knaur im Januar 2021. 

Odessa, 1910: Ein besonderes Fest erwartet die Gäste des Grandhotel Odessa. Die junge Hotelerbin feiert ihren 21. Geburtstag und das soll gebührend gefeiert werden. Ein Ereignis, das noch viele Jahre in Erinnerung bleiben soll, allerdings anders als gedacht. Trotz ihrer Eifersucht auf die schöne Belle, verrät Oda ihrer Ziehschwester ihr großes Geheimnis: Sie hat sich in den neuen Star am Balletthimmel Odessas verliebt. Gemeinsam mit ihm möchte sie durchbrennen und ihren Vater vor vollendete Tatsachen stellen. 

Ich gebe zu, ich mag diesen Trend hin zu Familiensagas im historischen Genre nicht wirklich. Gefühlt gibt es kaum noch etwas anderes. Manchmal gebe ich dem Genre allerdings noch eine Chance, wenn ich so wie hier, das Buch als Mängelexemplar entdecke. Odessa als Kulisse für einen historischen Roman fand ich spannend. 
Der Schreibstil der Autorin lies sich angenehm lesen, allerdings war der melancholische Unterton nicht so ganz meins. Odessa wiederum fand ich toll beschrieben und ihr Status als ein Schmelztiegel der Nationen kam gut zu Geltung. Ich konnte mir gut vorstellen, eine Reise in diese Stadt zu unternehmen und dort meinen Sommerurlaub zu begehen. Aktuelle Ereignisse werden das wahrscheinlich für viele Jahre nicht mehr möglich machen. 
Der Roman spielt hauptsächlich in der Zeit von 1910 bis 1917. Es gibt aber immer wieder Sprünge in die Vergangenheit zu den Hintergründen der Gründung des Hotels. Die Russische Revolution sendet seine Vorboten aus und es gibt einige Herausforderungen mit denen das Grandhotel in dieser Zeit umgehen muss. Der erste Weltkrieg bringt u.a. Schwierigkeiten bei der Nahrungsmittelversorgung mit sich und die Stimmung gegen den Adel und Großgrundbesitzer verschlechtert sich. 

Dienstag, 3. Januar 2023

Monis (Zeit)Reise-Update #108: „Grandhotel Odessa - Die Stadt im Himmel“ von Charlotte Roth

                          

Monis Zeitreise Update

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr! Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese „Grandhotel Odessa - Die Stadt im Himmel“ von Charlotte Roth und bin auf Seiten329/576.

„Bereits der Frühling war ungewohnt schön gewesen.“ (S. 329)

Worum geht es in dem Buch?
Es geht um Odessa und mal wieder ein Grandhotel. Die Geschichte beginnt im Jahr 1910 am 21. Geburtstag der beiden jungen Frauen Oda und Belle. Oda plant an diesem Abend mit dem berühmten Baletttänzer Karol Albus durchzubrennen. Schon in ihrer Kindheit miteinander verbunden, vertraut sie dieses Geheimnis ihrer Wahlschwester Belle an. Die beiden verbindet eine gewisse Hassliebe. Oda war immer eifersüchtig auf Belle, die alles bekam was sie wollte und an diesem Abend soll natürlich vieles anders laufen als geplant.

Samstag, 27. August 2022

Rezension: „Code X - Das Erwachen der Cybertechs“ von Lucinda Flynn

Quelle: Droemer-Knaur
„Code X“ von Lucinda Flynn erzählt von einer Zukunft, in der Technik und Menschen immer mehr miteinander verschmelzen und Megakonzerne die Macht haben. Erschienen ist der Cyberpunk-Roman bei Knaur im August 2022. 

Nach einem Vulkanausbruch 2097 ist der Data Space zusammengebrochen. Dort konnte man sich mit Hilfe des Cyberdice einloggen und in eine virtuelle Realität eintauchen. Während des Zusammenbruchs waren dort einige Menschen gefangen und nicht alle haben diesen überlebt. Doch diejenigen, die überlebt haben, haben besondere Fähigkeiten erworben, die es ihnen ermöglicht den Data Space zu verändern und ohne Hilfsmittel in ihn zu wechseln. Den Megakonzernen dieser Zeit gefällt das nicht und so machen diese Jagd auf die sogenannten Cybtertechs. Doch es lauern auch noch weitere Gefahren. Eine KI hat es sich zum Ziel gesetzt, ein weiteres Massensterben auszulösen… 

Code X war eines der wenigen Bücher, in den Vorschauen, dass mich direkt angesprochen hat. KIs und der Verschmelzung von Mensch und Technik kann ich nur selten widerstehen. Irgendwie mag ich diese Themen. Diese bieten spannende Möglichkeiten, die zugleich faszinierend und gruselig sind. 
Ich habe dementsprechend schnell ins Buch hinein gefunden. Es ist eine typische Cyberpunk-Welt, die sehr kapitalistisch geprägt ist, es gibt viel bunte Reklame in pink/violett, es gibt viel Technik überall und es ist alles ein wenig negativ behaftet, aber in diesem Buch schwingt auch ein Schimmer von Hoffnung mit rein. 
Gerade am Anfang war die Geschichte fast schon etwas zu durchschaubar, aber das hat mich nicht großartig gestört. Es war interessant und spannend und ich bin den Ereignissen gerne gefolgt. Das erste Drittel des Buches habe ich fast in einem Rutsch gelesen. Die Art und Weise wie wir die KI kennenlernen hat mir sehr gefallen, gerade der Aspekt der unterschiedlichen Wahrnehmung der eigenen Umwelt. Erst mit der Zeit wurden mir die Dinge, die ich irgendwie hinnehmen muss, zu viel, dabei hatte das Buch davor so viel zu bieten. 

Samstag, 4. September 2021

Rezension: „Skyward - Der Ruf der Sterne“ von Brandon Sanderson

Quelle: Droemer-Knaur
„Skyward - Der Ruf der Sterne“ ist der erste Teil einer neuen Science-Fiction Trilogie von Brandon Sanderson für Jugendliche, in der es um die 17jährige Spensa geht, deren unbedingter Traum es ist Pilotin zu werden. Erschienen ist der Roman im August 2021 im Knaur-Verlag. 

Die Menschen leben seit Jahrhunderten auf einem fremden Planeten namens Detritus und werden dort von Außerirdischen, die Krell genannt werden, festgehalten. Immer wieder gibt es Auseinandersetzungen, denen sich die unerschrockenen Piloten der DDF stellen. Die jugendliche Spensa möchte auch Pilotin werden, doch die Erreichung ihres Traumes wird vom Ruf ihres Vaters erschwert. Einst lies er in einem Kampf seine Staffelkameraden im Stich und wurde beim Versuch zu fliehen getötet. Trotzdem lässt sie sich nicht unterkriegen und eines Tages bietet sich ihr eine Chance, die sie doch noch hoch hinauf zu den Sternen führen könnte. Sie findet ein altes Raumschiff und beschließt es zu reparieren. 

Science-Fiction ist seit letztem Jahr zu meiner neuen Passion geworden. Im Fantasy-Bereich habe ich schon gute Erfahrungen mit Brandon Sanderson gemacht und der Klappentext dieses Buches klang einfach zu spannend, um es nicht zu lesen. 
Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen und ich war schnell im Geschehen drin. Die Handlungsorte mit den vielen Höhlen und später der Flugschule konnte ich mir sehr gut vorstellen. Insbesondere die Kämpfe in der Luft haben für viel Adrenalin während des Lesens gesorgt. Die Zeichnungen der Raumschiffe der Krell und der Flugzeuge der DDF haben zur Veranschaulichung der Kämpfe beigetragen. 
Der Spannungsbogen ist gut gesetzt und steigert sich immer mehr zum Ende hin. Die Einführung in die Welt von Spensa und den Planeten Detritus macht neugierig und auch im Laufe der Geschichte werden immer wieder neue Erkenntnisse zum Leben auf Detritus, seiner Geschichte und der Flugschule der DDF enthüllt. 

Mittwoch, 18. August 2021

Waiting on Wednesday #56 / Mac P. Lorne / Sie nannten ihn Cid. Eine spanische Legende

 "Waiting on" Wednesday ist ein wöchentliches Event, das von Breaking the Spine gehostet wird. Jeden Mittwoch sollen Bücher vorgestellt werden, die man sehnsüchtig erwartet.


Diese Woche: „Sie nannten ihn Cid. Eine spanische Legende“ von Mac P. Lorne


Quelle: Droemer-Knaur
Kurzbeschreibung von Droemer-Knaur: 
Spanien im Mittelalter, zwischen 1058 und 1099:
Schon früh verdient sich der junge Rodrigo Diaz de Vivar, den sie später ehrfürchtig »El Cid« nennen werden, den Beinamen »Der Kämpfer«, denn keiner kann ihn im ritterlichen Zweikampf besiegen.
Doch für den erwachsenen Mann hält das Schicksal Wechselvolles bereit: Sein König, Sancho II. von Kastilien, wird von der eigenen Schwester ermordet. Rodrigo findet zwar in Jimena die Liebe seines Lebens, doch ahnt er nicht, dass sie ihn im Auftrag des neuen Königs ausspionieren soll. Als er auch noch aus dem Königreich Kastilien verbannt und von seiner Familie getrennt wird, errichtet Rodrigo mithilfe maurischer Verbündeter ein eigenständiges Heerfürstentum im Osten Spaniens.
Doch dann landet eine gewaltige muslimische Streitmacht aus Nordafrika in Spanien und für El Cid naht die Schlacht um Valencia, die ihn endgültig zur Legende machen wird.
 
 
Warum ich gerade auf dieses Buch warte?
Ich habe schon gute historische Romane vom Autor gelesen und ich mag Spanien, von daher bin ich bei diesem Buch natürlich dabei. Außerdem hebt es sich für mich vom derzeitigen Markt für historische Romane insofern ab, dass es mal keine Familiensaga im 20. Jahrhundert ist. Es spielt mal wieder im Mittelalter und keine Frau schlüpft in irgendeine Rolle, um das Familiengeschäft zu übernehmen und sich irgendwo einzuschleichen. Der Klappentext klingt nach einer spannenden und wechselvollen Geschichte und natürlich habe ich den Namen El Cid schon mal gehört, über seine Geschichte hingegen weiß ich gar nichts, von daher kann ich hier viel Neues entdecken und werde hoffentlich eine spannende Geschichte lesen.


Erscheinungsdatum:
1. Oktober 2021 (ebook), 02.11.2021 (Buch)

Samstag, 7. August 2021

Rezension: „Die Götter müssen sterben“ von Nora Bendzko

Quelle: Droemer-Knaur
„Die Götter müssen sterben“ ist das Verlagsdebüt von Nora Bendzko, in dem es um das Volk der Amazonen und ihrem Kampf ums Fortbestehen geht. Erschienen ist der Roman im Juni 2021 bei Droemer-Knaur. 

Eine Prophezeiung von Artemis, der Göttin der Jagd, verspricht den Amazonen das Ende ihrer Unterdrückung, doch dafür müssen sie in den Kampf um Troja ziehen. Die Aussicht auf Rache an den Helden, die sie einst zurückschlugen, nährt ihre Kampfeslust, doch die Auserwählte ihrer Göttin spaltet das Volk in unterschiedliche Lager. Ausgerechnet Areto wird gesegnet. Eine Frau, die nicht als Amazone geboren wurde und keine Kriegerin ist. Wie kann es sein, dass ausgerechnet sie das Amazonenvolk in eine glorreiche Zukunft führen soll? Mit ihrem Schicksal hadernd, muss sie sich erst in ihre Rolle einfinden und auch sonst läuft den Amazonen die Zeit davon. Ihr Konflikt könnte dafür sorgen, dass ihr Eingriff in den Trojanischen Krieg zu spät kommt und so für ihren Untergang sorgen. 

Dieses Buch lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück. Der Klappentext klang spannend, auch wenn ich mit Amazonen bisher nicht viel am Hut hatte. Das Buch geisterte viel durch meine Timeline bei Twitter und bei Erscheinen habe ich es oft bei instagram gesehen. Bücher, die extrem gehypt werden, meide ich eher, aber hier hat mich zusätzlich noch neugierig gemacht, das Pronomen „sier“ mal in Gebrauch zu sehen. 
Der Einstieg in das Buch fühlte sich noch recht bekannt an. Eine patriarchalische Gesellschaft, Frauen kennen genau ihren Platz und werden unterdrückt, da war man allerdings auch noch bei den Griechen. Das Bild wendet sich komplett, sobald man in Themiskyra und bei den Amazonen ankommt. Plötzlich ist alles und jeder queer und es findet sich vieles an diversen Themen wieder, was regelmäßig auf twitter diskutiert wird, zumindest, wenn man da in einer bestimmten Bubble unterwegs ist. Liebe und Sexualität wird sehr frei gelebt, man redet offen darüber, auch mit seinen eigenen Kindern, viele unterschiedliche Sexualpartner sind kein Problem und noch vieles mehr. Stellt euch also auf einige explizite Szenen ein. Obwohl ich darauf vorbereitet war, dass das Buch sehr divers sein wird, hat es mich anfangs dennoch erschlagen. Mit der Zeit legt sich das und es rücken andere Themen in den Fokus. 

Dienstag, 3. August 2021

Monis (Zeit)Reise-Update #47: „Skyward - Der Ruf der Sterne“ von Brandon Sanderson

 

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese "Skyward - Der Ruf der Sterne" von Brandon Sanderson und bin bei 33%.

 „In rannte los.“ (33 %)

Worum geht es in dem Buch?
Der letzte Rest der Menschheit lebt gefangen auf einem entfernten Planeten, der kontinuierlich von Aliens angegriffen wird. Spensa ist eine von ihnen und möchte unbedingt Pilotin werden, doch die Flucht ihres Vaters während eines Kampfes gegen die Krell, hindert sie daran, diesen Traum zu verwirklichen. Als sie eines Tages ein Schiff entdeckt, rückt ihr Traum wieder in greifbare Nähe. Sie muss es nur reparieren, die Flugschule meistern und das Schiff davon überzeugen, ihr zu helfen. Denn seltsamerweise scheint es eine Seele zu besitzen. 

Dienstag, 13. Juli 2021

Monis (Zeit)Reise-Update #44: „Die Götter müssen sterben“ von Nora Bendzko

                   

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese „Die Götter müssen sterben“ von Nora Bendzko und bin bei 56%.

„Der blinde Flötenspieler und die jungen Männer führten sie in ein Dorf.“ (56%)

Worum geht es in dem Buch?
Es geht um Amazonen und es geht um einen Kampf. Die Prophezeiung von Artemis, der Göttin der Jagd, prophezeit den Amazonen einen Sieg über Troja und verspricht ihnen die lang ersehnte Rache an den Helden Trojas. Doch sie segnet ausgerechnet Areto, eine ursprüngliche Griechin und keine Kriegerin. Sie soll die Amazonen in eine neue Welt führen und spaltet diese dadurch in zwei Lager. Ein Konflikt entsteht, der auch den Untergang der Amazonen bedeuten könnte. Troja können sie nämlich nur gemeinsam bezwingen.

Dienstag, 6. Juli 2021

Monis (Zeit)Reise-Update #43: „Die Götter müssen sterben“ von Nora Bendzko

                  

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese „Die Götter müssen sterben“ von Nora Bendzko und bin bei 13%.

„Clete sah erleichtert zu, wie der Dreck sich von ihrer Haut löste.“ (13%)

Worum geht es in dem Buch?
Es geht um Amazonen und es geht um einen Kampf. Die Prophezeiung von Artemis, der Göttin der Jagd, prophezeit den Amazonen einen Sieg über Troja und verspricht ihnen die lang ersehnte Rache an den Helden Trojas. Doch sie segnet ausgerechnet Areto, eine ursprüngliche Griechin und keine Kriegerin. Sie soll die Amazonen in eine neue Welt führen und spaltet diese dadurch in zwei Lager. Ein Konflikt entsteht, der auch den Untergang der Amazonen bedeuten könnte. Troja können sie nämlich nur gemeinsam bezwingen.

Samstag, 30. Januar 2021

Rezension: „Schwert und Krone 5 - Preis der Macht“ von Sabine Ebert

Quelle: Droemer-Knaur
Ein letztes Mal begeben wir uns in „Schwert und Krone - Preis der Macht“ gemeinsam mit Sabine Ebert auf die Spuren Friedrich Barbarossas und erleben die Italienfeldzüge sowie das Zerwürfnis mit Heinrich dem Löwen mit. Erschienen ist der Roman im November 2020 bei Knaur HC. 

Italien, 1167: Eine schreckliche Seuche dezimiert die Armee Friedrich Barbarossas und zwingt ihn dazu schmachvoll aus Italien zu fliehen. Doch auch in der Heimat findet er keine Ruhe. Der Streit zwischen Heinrich dem Löwen und seinen zahllosen Feinden ist aufs Neue entfacht. Nur kurzzeitig gelingt es ihm Frieden zwischen den Parteien zu stiften, doch Heinrich dem Löwen steigt seine Macht immer mehr zu Kopf - erst recht als er eine englische Prinzessin heiratet und sich auf Pilgerfahrt begibt. 
Derweil wird in den neue gegründeten Siedlungen im Osten Silber gefunden. Markgraf Otto weiß diesen Fund zu seinen Gunsten zu nutzen und das Machtgefüge verschiebt sich erneut zu Gunsten der Feinde Heinrichs des Löwen. 

Eine Reihe, die mich über viele Jahre begleitet und begeistert hat, geht zu Ende. Ich war natürlich sehr gespannt, welche Themen die Autorin in den Fokus rücken wird und an welchem Punkt die Reise enden wird. Mit diesem letzten Band sind wir nun auch vollständig in der Zeit angekommen, in der die Hebammen-Saga der Autorin spielt, die ich ziemlich schnell abgebrochen habe. Ich war gespannt, ob ich Marthe und Christian mehr abgewinnen kann und vielleicht doch noch Lust drauf bekomme, diese sehr erfolgreiche Reihe Sabine Eberts nachzuholen. 
Der Schreibstil der Autorin war wie in allen anderen Teilen auch wunderbar zu lesen. Die Autorin konzentriert sich oftmals auf wichtige Gespräche, so dass man gar nicht unbedingt bei den Schlachten dabei ist, sondern eher im Nachhinein zum Beispiel von wichtigen Erfolgen oder Misserfolgen in Schlachten erfährt. Die Autorin achtet allerdings sehr darauf, dass interessante Details in die Szene eingebaut werden und man so dennoch Einiges über das Leben an einem Kaiserhof oder auf einer Burg eines Grafen erfährt. 

Dienstag, 12. Januar 2021

Monis (Zeit)Reise-Update #18: „Schwert und Krone - Preis der Macht“ von Sabine Ebert

   

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese "Schwert und Krone - Preis der Macht" von Sabine Ebert und bin auf Seite 395/521.

Zitat: „Als Erzbischof Wichmann in Magdeburg vom schrecklichen Schicksal Halberstadts erfuhr, war er fassungslos vor Entsetzen: der Bischof in Gefangenschaft, Dom und Kirche zerstört, hunderte Menschen getötet, die ganze Stadt in Schutt und Asche, die Reliquien beinahe verbrannt.“ (S. 175)

Worum geht es in dem Buch?
Es ist der finale Band der Schwert und Krone-Reihe von Sabine Ebert, die von Friedrich Barbarossa handelt. Dieser finale Band startet 1167 mit der unrühmlichen Flucht Friedrich Barbarossas aus Italien. Eine Seuche hat viele seiner Soldaten getötet und die Städte Italiens stellen sich gegen ihn. Doch auch nördlich der Alpen steht nicht alles zum Besten. Heinrich der Löwe hat sich mit seiner Gier nach Macht zahlreiche Feinde geschaffen und Friedrich sieht sich gezwungen, dem Einhalt zu gebieten.

Dienstag, 5. Januar 2021

Monis (Zeit)Reise-Update #17: „Schwert und Krone - Preis der Macht“ von Sabine Ebert

  

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese "Schwert und Krone - Preis der Macht" von Sabine Ebert und bin auf Seite 175/521.

Zitat: „Zerrissen zwischen Erleichterung und Furcht starrte Mathilde, die Gemahlin Heinrich des Löwen, auf die unüberschaubare Schar der Wallfahrer, die sich unter grauem Himmel vor der Burg Dankwarderode in Braunschweig versammelt hatten.“ (S. 175)

Worum geht es in dem Buch?
Es ist der finale Band der Schwert und Krone-Reihe von Sabine Ebert, die von Friedrich Barbarossa handelt. Dieser finale Band startet 1167 mit der unrühmlichen Flucht Friedrich Barbarossas aus Italien. Eine Seuche hat viele seiner Soldaten getötet und die Städte Italiens stellen sich gegen ihn. Doch auch nördlich der Alpen steht nicht alles zum Besten. Heinrich der Löwe hat sich mit seiner Gier nach Macht zahlreiche Feinde geschaffen und Friedrich sieht sich gezwungen dem Einhalt zu gebieten.

Mittwoch, 16. September 2020

Waiting on Wednesday #45 / Sabine Ebert / Schwert und Krone 5 - Preis der Macht

"Waiting on" Wednesday ist ein wöchentliches Event, das von Breaking the Spine gehostet wird. Jeden Mittwoch sollen Bücher vorgestellt werden, die man sehnsüchtig erwartet.

Diese Woche: „Schwert und Krone 5 - Preis der Macht“ von Sabine Ebert


Schwert und Krone 5 - Preis der Macht von Sabine Ebert
Quelle: Droemer-Knaur
Kurzbeschreibung von Droemer-Knaur: 
1176. Friedrich Barbarossas Italien-Feldzug hat verheerend geendet. Nur mit Mühe entkommen er, seine geliebte Kaiserin Beatrix und ihre Kinder der Seuche, die unter seinen Männern wütet, und den Angriffen der Lombarden. Zwischen Heinrich dem Löwen und seinen zahlreichen Feinden sind die Kämpfe mit großer Heftigkeit von neuem entflammt. Friedrich muss schlichten, doch das gelingt ihm nur vorübergehend. Heinrichs Hochmut und Macht wachsen ins Unermessliche, als er die blutjunge englische Königstochter Mathilde heiratet. Während Mathilde sich an das Leben an einem deutschen Hof gewöhnen muss, entfremden sich Kaiser Friedrich und seine Gemahlin Beatrix voneinander.
In der Mark Meißen wird in Ritter Christians Siedlerdorf Silber gefunden. Markgraf Otto zögert nicht, daraus den größten Nutzen zu schlagen - ein Entschluss auch mit Auswirkungen auf das Machtgefüge im Kaiserreich. Der Aufstand der Fürsten gegen Heinrich den Löwen, an dem Otto und seine Brüder maßgeblich beteiligt sind, zwingt den Kaiser zu handeln, obwohl er dem Löwen bislang jedes Unrecht nachsah. Wer wird sich am Ende behaupten?

Der fulminante Abschluss des Barbarossa-Epos von der Königin des historischen Romans.

Warum ich gerade auf dieses Buch warte?
Ich freue mich wahnsinnig auf den 5. Teil der Barbarossa-Reihe, weil ich diese echt gelungen finde. Ich habe über diese Zeit auch schon einen anderen Roman gelesen, daher habe ich schon eine Ahnung was auf mich zukommt, aber Sabine Ebert hat nochmal eine andere Art das Ganze rüberzubringen. Ich mag den Einblick auf die selbe Situation aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Ich finde es klasse, dass hier das Regieren im Großen sowie im Kleinen gezeigt wird. Frauen haben in jedem Teil der Reihe eine wichtige Rolle gespielt und so bin ich mir sicher, dass mich auch der Abschlussband begeistern können wird.
Interessant finde ich das Label „Königin des historischen Romans“ im Klappentext. Sorry, Sabine Ebert, mit diesem Label verbinde ich tatsächlich Rebecca Gablé. ;)

Erscheinungsdatum:
02. November 2020