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Mittwoch, 15. April 2026

Rezension: „Tödliches Déjà-vu“ von René Anour

„Tödliches Déjà-vu“ von René Anour
Quelle: Heyne
Mit „Tödliches Déjà-vu“ von René Anour ist der dritte Teil der Provence-Krimi Reihe „Ein Fall für Commissaire Campanard“ erschienen. Diesmal sorgt ein Mord rund um das Thema Bienen für Aufsehen. Erschienen ist der Krimi im März 2026 bei Heyne. 

Die Provence, ein Land der Bienen: Doch Commissaire Louis Campanards Lavendelgarten wird kaum von ihnen besucht. Niemand kann das seltsame Verschwinden der Bienen erklären. Monique Gaillard, eine exzentrische Bioimkerin, kämpft um ihre Lieblinge. Immer wieder stört sie das öffentliche Leben in Grasse und ruft die Polizei hinaus auf ihren Hof um die Schuldigen anzuzeigen. Beweise für ihre Anschuldigung hat sie keine, aber Campanard ist sprachlos, wie harmonisch sie mit ihren Bienen umgeht. Ohne Schutzkleidung lässt sie die Insekten auf sich sitzen und bekommt keinen einzigen Stich ab. Bis sie kurz darauf tot aufgefunden wird. Zu Tode gestochen von ihren eigenen Bienen. Ein seltsamer Zufall, der Campanard misstrauisch macht. Denn schon vor Jahrzehnten gab es in der Region einen mysteriösen Unfall mit Bienen - und nun ein tödliches Déjà-Vu. 

Diesmal habe ich den Krimi im Urlaub gelesen, zwar nicht in der Provence, sondern noch etwas südlicher, aber Orangenbäume und andere lavendelfarbene Blüten und Pflanzen haben für das passende Leseambiente gesorgt. 
Der Einstieg ist gut gelungen und hat sofort neugierig gemacht. Neben der Aufklärung der Mordfälle habe ich auch das Team des Projet Obscur ins Herz geschlossen und erfahre gerne auch mehr über deren Vergangenheit. Vorstellen konnte ich mir alles wieder ganz wunderbar. 
Die Geschichte wird aus der Perspektive der Team-Mitglieder geschildert, so dass man bei allen wichtigen Entwicklungen in diesem Mordfall dran ist, aber relativ häufig sind diese auch zusammen an einem Ort. Der Fall beginnt zunächst recht ruhig und wird dann immer spannender. Thematisch geht es um Bienen und das Bienensterben in der Gegend, aber auch um Pflanzen und Pestizide mit denen diese behandelt werden. 

Mittwoch, 8. Oktober 2025

Rezension: „Stille Nacht“ von Titus Müller

„Stille Nacht“ von Titus Müller
Quelle: Heyne
„Stille Nacht“ von Titus Müller ist eine Erzählung rund um die Entstehungsgeschichte des Weihnachtsliedes „Stille Nacht, Heilige Nacht“. Eine Neuausgabe ist im September 2025 bei Heyne erschienen. 

Eines der berühmtesten und erfolgreichsten Weihnachtslieder wurde an Heiligabend 1818 zum ersten Mal gespielt. Titus Müller erzählt in diesem knapp 160 Seiten langen Buch von der Entstehungsgeschichte dieses Liedes und dem Leben rund um Salzburg und Österreichisch Laufen. 

Die schöne Aufmachung dieses Buches hat mich sehr angesprochen und ich war neugierig darauf, welche Geschichte der Autor zu diesem Lied erzählen wird. Ich habe tatsächlich sogar mein Gesangbuch aus meiner Konfirmandenzeit herausgesucht, um zu schauen, ob auch dort die Namen Joseph Mohr sowie Franz Xaver Gruber auftauchen. 
Die Geschichte fängt mit der Suche Joseph Mohrs nach seinem Großvater an. Ich bin gut reingekommen und die Landschaft mit den Bergen im Hintergrund sowie der eher schwer zugängliche Großvater haben mich ein bisschen an Heidi erinnert. 
Ich habe Joseph Mohr begleitet auf der Suche seiner Vergangenheit, seinem Ankommen in einer neuer Gemeinde und bei der Entstehung dieses weltberühmten Weihnachtsliedes. Dabei war ich tatsächlich überrascht wie viel auch vom täglichen Leben dieser Zeit geschildert wurde und zwar nicht aus der Sicht der Mächtigen dieses Landes, sondern aus der Sicht des einfachen Volkes. 

Mittwoch, 9. April 2025

Rezension: „Tödliches Gebet“ von René Anour

Tödliches Gebet von René Anour
Quelle: Heyne
„Tödliches Gebet“ von René Anour ist der zweite Fall für Commissaire Campanard, der ihn in ein Kloster und zu Geheimnissen aus vergangenen Tagen führt. Erschienen ist der Krimi im März 2025 bei Heyne. 

Der Teufel geht um im Kloster Sénanque, zumindest wenn man den Vorhersagen eines jungen Novizen glaubt, der den Mord an einem Klosterbruder prophezeit. Zuvor war bereits ein anderer Mönch verschwunden, was Louis Campanard und Projet Obscur auf den Plan ruft. Als die Leiche als Frère Bernard identifiziert wird, wird es für Campanard persönlich. Jahre zuvor stand dieser ihm in seiner dunkelsten Stunde bei und daher möchte er unbedingt den Mörder finden und die Geheimnisse lüften, die im Kloster Sénanque schlummern. 

Letztes Jahr im Frühling hat der erste Teil für viel Vorfreude auf den Sommer gesorgt und daher habe ich mich sehr gefreut, auch dieses Jahr wieder einen Krimi aus der Feder von René Anour lesen zu können. 
Der Einstieg fiel mir leicht. Der Prolog weckt die Neugier darüber, was in Campanards Vergangenheit geschehen ist und wie das Ganze mit dem Fall in diesem Krimi zusammenhängt. Wichtige Informationen aus dem Vorgängerband werden geschickt eingebaut, so dass ich schnell mit den wiederkehrenden Personen warm geworden bin. Darüberhinaus kommt gutes Essen und das Sommerfeeling auch diesmal nicht zu kurz. 

Samstag, 2. März 2024

Rezension: „Tödlicher Duft“ von René Anour

Tödlicher Duft von René Anour
Quelle: Heyne
„Tödlicher Duft - Ein Fall für Commissaire Campanard“ von René Anour ist ein Krimi-Roman, in dem Comissaire Louis Campanard im Mordfall des Parfumeurs Eric Sentir ermittelt. Erschienen ist der Roman als ebook Premiere im Januar 2024 im Heyne-Verlag. Die Taschenbuchausgabe folgt im März 2024. 

Im beschaulichen Grasse ist ein Mord passiert. Das Aushängeschild der Firma Fragonard, Eric Sentir, wird tot in einem Bottich mit blutroten Kamelien aufgefunden. Ausgerechnet an einem Sonntag wird Louis Campanard zum Tatort gerufen, obwohl er sich lieber seinem Lavendelgarten widmen würde. Schnell geraten die Ermittlungen ins Stocken, doch der Commissaire hat genau die richtige Person, um den Fall doch noch abzuschließen. Die Polizeipsychologin Linda Delacours wird undercover bei Fragonard eingeschleust und soll so Licht ins Dunkel bringen. 

Wenn das nicht wie ein typischer Krimi klingt, dann weiß ich es auch nicht. Die Totenärztin-Reihe René Anours hat mir sehr gut gefallen und so wollte ich auch einem Krimi, der in der heutigen Zeit spielt und üblicherweise nicht unbedingt zu meinem Beuteschema gehört, eine Chance geben. Im Vorfeld zur Erscheinung gab es auf Social Media schon einige Infos zum Buch. Die Idee hinter dem Buch, dass Düfte Emotionen auslösen können, fand ich spannend. 
Das Buch startet zunächst einmal recht beschaulich mit einer Beschreibung des Ortes Grasse, die mir sehr gefallen hat. Direkt ist man von Düften und einer tollen Landschaft umgeben. Ich hatte direkt Bilder vor meinem inneren Auge und auch ein wenig Urlaubsfeeling, doch schnell wurde dann die Leiche von Eric Sentir gefunden und die Ermittlungen des Comissaire Louis Campanard starten. 

Samstag, 24. Februar 2024

Rezension: „Artefakt: Sterneningenieure“ von Stephen Baxter

"Artefakt: Sterneningenieure" von Stephen Baxter
Quelle: Heyne
„Artefakt: Sterneningenieure“ von Stephen Baxter ist der zweite Teil einer Dulogie, in der es um ein Multiversum mit mehreren Zeitsträngen geht. Erschienen ist der Roman im Februar 2022 bei Heyne. 

Reid Malenfant wurde nach 400 Jahren aus dem Kälteschlaf geweckt, weil seine Ehefrau Emma einen Notruf vom Phobos gesendet hat. Er reist gemeinsam mit seiner Nachfahrin Greggson Deirdra dorthin, um der Sache auf den Grund zu gehen und entdeckt dort etwas Unglaubliches: Die Existenz von Paralleluniversen und die Möglichkeit dorthin zu reisen. Die Erschaffer werden Sterneningenieure genannt. Doch warum wurden diese Paralleluniversen erschaffen? Diese Frage versucht Malenfant gemeinsam mit seinen Gefährten aus unterschiedlichen Paralleluniversen zu beantworten. 

Ich hatte ursprünglich zuerst dieses Buch entdeckt, wollte dann aber natürlich die gesamte Reihe lesen. Die Idee mit den Paralleluniversen und das man zwischen diesen Reisen kann, finde ich klasse und so war ich sehr neugierig, was es damit auf sich hat. 
Der Einstieg in diesen Teil ist mir gut gelungen. Dieser Band lässt sich auch eigenständig lesen, da das Wichtigste aus dem Vorgängerband geschickt am Anfang dieses Buches eingebunden wird. Der Roman lässt sich gut und flüssig lesen und ich hatte ein gutes Kopfkino das gesamte Buch über. 
Die Geschichte wird meist aus der Sicht Malenfants erzählt. Es gibt zwischendrin immer wieder Kapitel, in denen quasi Gespräche zwischen zwei Personen eingewoben werden und neue Informationen ausgetauscht werden. Mir gefiel das gut, weil dies andere Ansichten besser eingebracht hat. Es ist eine sehr komplexe Geschichte, die ihre Zeit braucht und eher langsam erzählt wird. 

Dienstag, 6. Februar 2024

Monis (Zeit)Reise-Update #150: „Tödlicher Duft“ von René Anour

                           

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese „Tödlicher Duft“ von René Anour und bin bei 33%.

„Die junge Poizistin hob überrascht den Kopf als Campanard das Großraumbüro des Polizeireviers betrat.“ (Kapitel 10)

Worum geht es in dem Buch?
Im beschaulichen Grasse ist ein Mord passiert. Das Aushängeschild der Firma Fragonard, Eric Sentir, wird tot in einem Bottich mit blutroten Kamelien aufgefunden. Ausgerechnet an einem Sonntag wird Louis Campanard zum Tatort gerufen, obwohl er sich lieber seinem Lavendelgarten widmen würde. Schnell geraten die Ermittlungen ins Stocken, doch der Commissaire hat genau die richtige Person, um den Fall doch noch abzuschließen. Die Polizeipsychologin Linda Delacours wird undercover bei Fragonard eingeschleust und soll so Licht ins Dunkel bringen.

Dienstag, 16. Januar 2024

Monis (Zeit)Reise-Update #148: „Artefakt: Sterneningenieure“ von Stephen Baxter

                         

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese „Artefakt: Sterneningenieure“ von Stephen Baxter und bin auf Seite 149/672.

„Wie gesagt. Ich dachte, wir sollten miteinander reden. Bald.“ (S. 149)

Worum geht es in dem Buch?
Reid Malenfant wurde nach 400 Jahren aus dem Kälteschlaf geweckt, weil seine Ehefrau Emma einen Notruf vom Phobos gesendet hat. Er reist gemeinsam mit seiner Nachfahrin Greggson Deirdra dorthin, um der Sache auf den Grund zu gehen und entdeckt dort etwas Unglaubliches: Die Existenz von Paralleluniversen und die Möglichkeit dorthin zu reisen. Die Erschaffer werden Sterneningenieure genannt. Doch warum wurden diese Paralleluniversen erschaffen? Diese Frage versucht Malenfant gemeinsam mit seinen Gefährten aus unterschiedlichen Paralleluniversen zu beantworten.

Samstag, 8. Oktober 2022

Rezension: „Mickey 7 - Der letzte Klon“ von Edward Ashton

Mickey 7 - Edward Ashton
Quelle: Heyne
Edward Ashton hat mit „Mickey 7 - Der letzte Klon“ einen Roman geschrieben, in dem es um einen Wegwerfklon in einer Siedlungskolonie der Menschen geht. Die deutsche Übersetzung ist bei Heyne im August 2022 erschienen. 

Wir befinden uns weit in der Zukunft und haben den Weltraum kolonisiert. Doch diese Kolonisierung ist noch nicht abgeschlossen und weiterhin wird neuer Lebensraum auf fremden Planeten erschlossen. Mickey hat sich vor einigen Jahren für so eine Mission als Expendable gemeldet und ist auf dem Eisplaneten Nilfheim gelandet. Sein Job als Expendable: Gefährliche Aufgaben erledigen, bei denen der Tod droht. Stirbt Mickey bei einer Expedition wird einfach ein neuer Mickey geklont und im Biodrucker gedruckt. Das ist bereits mehrere Male passiert als Mickey 7 in eine Felsspalte stürzt. Wider Erwarten überlebt er und schafft es zurück zur Station, doch dort wartet bereits Mickey 8 und keiner von beiden möchte sein Leben aufgeben. 

Das ist noch gar nicht so lange her, dass ich diesen Roman entdeckt habe und bei der Prämisse dachte ich mir gleich, das muss ich lesen. Von drucken ist im ursprünglichen Klappentext nicht die Rede, dort steht nur generieren, aber ich habe mich sofort gefragt, wie kann man denn in kürzester Zeit einen Klon generieren, der direkt dort weitermacht, wo die vorherige Version aufgehört hat? 
Ganz große Klasse finde ich bei diesem Roman schon mal den Klappentext vom Verlag. Dieser gibt nur die Prämisse wieder und die Geschichte entwickelt sich von dort aus weiter. Es gibt so oft Klappentexte, bei denen man sich quasi schon denken kann, was im gesamten Roman passiert. Da war dieser mal eine echte Wohltat. 

Dienstag, 23. August 2022

Monis (Zeit)Reise-Update #94: „Mickey 7“ von Edward Ashton

             

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese „Mickey 7“ von Edward Ashton und bin auf Seite 277/368.

„Ich glaube, ich drehe durch.“ (S. 140)

Worum geht es in dem Buch?
Wir befinden uns weit in der Zukunft und haben den Weltraum kolonisiert. Doch diese Kolonisierung ist noch nicht abgeschlossen und weiterhin wird neuer Lebensraum auf fremden Planeten erschlossen. Mickey hat sich vor einigen Jahren für so eine Mission als Expendable gemeldet und ist auf dem Eisplaneten Nilfheim gelandet. Sein Job als Expendable: Gefährliche Aufgaben erledigen, bei denen der Tod droht. Stirbt Mickey bei einer Expedition wird einfach ein neuer Mickey geklont und im Biodrucker gedruckt. Das ist bereits mehrere Male passiert als Mickey 7 in eine Felsspalte stürzt. Wider Erwarten überlebt er und schafft es zurück zur Station, doch dort wartet bereits Mickey 8 und keiner von beiden möchte sein Leben aufgeben.

Dienstag, 16. August 2022

Monis (Zeit)Reise-Update #93: „Mickey 7“ von Edward Ashton

            

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese „Mickey 7“ von Edward Ashton und bin auf Seite 58/368.

„Als ich auf dem Boden knie, das Gesicht zwei Handbreit über dem Interface mit dem Dekompositionskraftfeld, und alles danach aussieht, das ich in Brei für die hungrigen Bewohner von Nilfheim verwandelt werde, frage ich mich wieder einmal, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe, als ich damals vor neun Jahren in Gwen Johansens Büro meinen Daumen auf den Scanner gelegt habe.“ (S. 140)

Worum geht es in dem Buch?
Wir befinden uns weit in der Zukunft und haben den Weltraum kolonisiert. Doch diese Kolonisierung ist noch nicht abgeschlossen und weiterhin wird neuer Lebensraum auf fremden Planeten erschlossen. Mickey hat sich vor einigen Jahren für so eine Mission als Expendable gemeldet und ist auf dem Eisplaneten Nilfheim gelandet. Sein Job als Expendable: Gefährliche Aufgaben erledigen, bei denen der Tod droht. Stirbt Mickey bei einer Expedition wird einfach ein neuer Mickey geklont und im Biodrucker gedruckt. Das ist bereits mehrere Male passiert als Mickey 7 in eine Felsspalte stürzt. Wider Erwarten überlebt er und schafft es zurück zur Station, doch dort wartet bereits Mickey 8 und keiner von beiden möchte sein Leben aufgeben.

Samstag, 2. Juli 2022

Rezension: „Die Drei Sonnen“ von Cixin Liu

Quelle: Heyne
„Die drei Sonnen“ von Cixin Liu ist der erste Teil einer Trilogie, in der es um den ersten Kontakt der Menschen mit intelligentem Leben aus dem All geht. 

China, 1967: Die Kulturrevolution beherrscht das Land. Viele Menschen werden verfolgt und getötet. Ye Wenjie verliert ihre Familie und landet auf einer geheimen Militärbasis. Woran genau dort gearbeitet wird, wird ihr nicht verraten, doch die große Radioantenne sendet regelmäßig Signale ins All und mit der Zeit erschließt sich ihr, das dort möglicherweise nach intelligenten Leben im All geforscht werden könnte. Als eines Tages ein Signal empfangen wird, trifft sie eine Entscheidung, die das Leben auf der Erde maßgeblich beeinflussen wird. 
Viele Jahrzehnte später wird der Nanowissenschaftler Wang Miao zu einem geheimen Treffen eingeladen. Es geht um Phänomene, die den Wissenschaftlern Rätsel aufgeben und kurz darauf passieren auch ihm unerklärliche Dinge. Er macht sich auf die Suche nach der Ursache und findet eine Welt, die von drei Sonnen umgeben ist und intelligentes Leben beheimatet. 

Ich habe mir dieses Buch letztes Jahr zum Geburtstag schenken lassen und habe bisher viel Gutes über die Reihe gehört. In letzter Zeit ist es mir häufiger auf bookstagram begegnet und da dachte ich, es wird Zeit dieses Buch endlich zu lesen. 
Der Anfang dieser Geschichte ist brutal. Wir befinden uns in der Zeit der chinesischen Kulturrevolution und lernen Ye Wenjies Familie und ihr Schicksal kennen. Im weiteren Verlauf springt die Geschichte immer wieder zwischen der nahen Zukunft und der Vergangenheit hin und her und die Geschichte ergibt mit dem Fortlauf der Geschichte ein immer klareres Bild. Das Buch lässt sich hierbei allerdings gebührend Zeit, manchmal schon etwas zu viel und ich glaube, man hätte das ganze auch kompakter erzählen können. 

Dienstag, 17. Mai 2022

Monis (Zeit)Reise-Update #83: „Die drei Sonnen“ von Cixin Liu

   

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Für den historischen Roman lief es letzte Woche sehr schlecht. Ich habe direkt zwei Bücher abgebrochen. „Das Handelshaus“ von Axel S. Meyer habe ich nach 35 Seiten abgebrochen. Auf den ersten 35 Seiten passieren direkt so viele Sachen. Wichtig wäre erstmal gewesen, dass eine Verbindung zu den Personen aufgebaut wird, stattdessen bekommt man einen gewalttätigen Vater, der bei einem Unfall stirbt, Intrigen, mit denen man noch nichts anfangen kann und einen Alkoholiker, der verprügelt wird.
„Das Geheimnis des Papiermacherin“ von Andrea Bottlinger hat mich mit seinem Konzept von Gut und Böse abgeschreckt. Es sollte wahrscheinlich Ambivalenz zeigen, aber das ging bei mir auf den ersten 86 Seiten überhaupt nicht auf. Ich möchte keine Liebesgeschichte mit jemanden lesen, der einen Mord begeht und sich dennoch als den „Guten“ ansieht, weil die Person, die er getötet hat, ein gewalttätiger Ehemann und Vater war und es hinnehmen kann, dass jemand anderes für ihn gehenkt wird, der, laut seinem „bösen und skrupellosen“ Bruder, ein schlechter Mensch war und das dementsprechend verdient hat.

Welche Buch lese ich gerade?
Da die hsitorischen Romane mich nicht überzeugen konnten, ist es daher mal wieder Science-Fiction. Ich lese „Die drei Sonnen“ von Cixin Liu und bin auf Seite 168/592.

„Wang Miao nahm die Jingmin-Straße bis zum Kreis Miyun, von dort fuhr er weiter bis Heilongtan.“ (S. 168, Kapitel 9)

Worum geht es in dem Buch?
Wenn ich das so genau wüsste. Es beginnt mit der chinesischen Kulturrevolution, bei der Ye Wenjie ihre Familie verliert und in einer geheimen chinesischen Militärbasis landet. Dort wird mit Hilfe einer großen Antenne nach intelligentem Leben im All gesucht.
In der heutigen Zeit wird der Wissenschaftler Wang Miao in rätselhafte Ereignisse verwickelt, die die Grundfesten der Physik zu erschüttern scheinen. Er sieht plötzlich einen Countdown und macht sich auf die Suche nach dessen Bedeutung.

Samstag, 23. April 2022

Rezension: „Artefakt: Sternenpforte“ von Stephen Baxter

Quelle: Heyne
„Artefakt - Sternenpforte“ von Stephen Baxter behandelt die Geschichte von Reid Malenfant, der nach über 400 Jahren aus dem Kälteschlaf geweckt wird, weil seine Ehefrau einen Notruf vom Phobos abgesetzt hat.  Auf deutsch ist der Roman im Juni 2020 bei Heyne erschienen. 

2004 bricht Emma Stoney zur ersten bemannten Mission zum Marsmond Phobos auf. Eine Anomalie soll untersucht werden, doch der Kontakt zur Erde bricht ab. Einige Jahre später stürzt ihr Mann Reid Malenfant mit einem Spaceshuttle ab, wird schwer verletzt geborgen und in einen Kälteschlaf versetzt. 
Mehr als 400 Jahre später wird er aus diesem geweckt und das aus einem bestimmten Grund: Seine Frau Emma hat einen Notruf gesendet - vom Phobos - und um Malenfants Hilfe gebeten. Wie kann das sein und was erwartet ihn dort? Und wie kommt er mit der stark veränderten Welt zurecht, in der es kein Raumfahrtprogramm mehr gibt? 

Bei diesem Buch habe ich zuerst den Klappentext des zweiten Bandes gelesen, der mich sehr neugierig gemacht hat und so musste natürlich auch der erste Band bei mir einziehen. Als ich das Buch begann zu lesen, hatte ich Lust auf etwas was ganz weit weg von Krieg ist und das habe ich im Großen und Ganzen bekommen, dennoch war es auf einigen wenigen Seiten erschreckenderweise sehr nah an der aktuellen Realität dran. 
Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen. Ich konnte mir größtenteils alles gut vorstellen, was ich gerade bei Science-Fiction durchaus wichtig finde. So technisch und wissenschaftlich es manchmal auch wird, ich muss ein Gefühl für die Idee bekommen, damit sie mich begeistern kann. 

Dienstag, 29. März 2022

Monis (Zeit)Reise-Update #76: „Das Erbe der Elfenmagierin“ von James A. Sullivan

                   

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reise)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welches Buch lese ich gerade?
Ich lese „Das Erbe der Elfenmagierin“ von James A. Sullivan und bin bei 70%.
 
„Ardoas durchstreifte oft die beiden Wälder, um zu jagen, und wünschte sich, es wäre bereits Frühling.“ (70%)
 
Worum geht es in dem Buch?
Ardoas ist die 7. Inkarnation der Naromee und auf der Suche nach der Seelenmagie. Die Inkarnationen davor sind gescheitert und gestorben und in ihm wiedergeboren worden. Von seiner vorherigen Inkarnation bekommt er einen Hinweis, nach was er suchen muss: Ein Orakel scheint der Schlüssel zur verlorenen Seelenmagie zu sein.

Dienstag, 8. März 2022

Monis (Zeit)Reise-Update #73: „Artefakt - Sternenpforte“ von Stephen Baxter

                

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reise)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Letzte Woche habe ich auf Grund der Nachrichten ausgesetzt. Aufs Lesen konnte ich mich nicht konzentrieren, alles was irgendwie mit fröhlichem Content zu tun hatte, empfand ich irgendwie als falsch und so ganz bin ich auch noch nicht wieder da. Diese wöchentliche Aktion ist dann der erste Schritt hin zu ein wenig mehr Normalität, wann ich wieder Rezensionen veröffentlichen will, werde ich noch sehen.

Welches Buch lese ich gerade?
Ich lese „Artefakt - Sternenpforte“ von Stephen Baxter und bin auf Seite 272/720.
 
„Zurück in Birmingham vergeudete Malenfant eine Woche“ (S. 272)
 
Worum geht es in dem Buch?
Das Buch könnte nicht weiter weg sein, von den aktuellen Ereignissen. 2005 ist die Wissenschaftlerin Emma Stoney auf einer Mission zum Marsmond Phobos verschwunden und 2019 hat ihr Mann Reid Malenfant einen schweren Unfall. Er wird noch lebend geborgen, aber die Technik ist noch nicht so weit, dass ihm wirklich geholfen werden kann und so wird er eingefroren. Über 400 Jahre später wird er aus dem Kälteschlaf geweckt und befindet sich auf einer deutlich veränderten Welt wieder. Ein Notruf ist eingegangen und dieser könnte ungewöhnlicher sein: Emma bittet um Hilfe und glaubt, dass nur ihr Mann diese leisten kann. In einer Welt ohne Raumfahrtprogramm könnte dies wirklich der Fall sein.

Samstag, 27. November 2021

Rezension: „Die Foundation-Trilogie“ von Isaac Asimov

Quelle: Heyne
Die Foundation-Trilogie ist eines der bekanntesten Werke Isaac Asimovs. In dieser Trilogie geht es um die Umsetzung Hari Seldons Plans die Zeit der Barbarei nach dem Fall des Galaktischen Imperiums auf 1.000 Jahre zu verkürzen. Ursprünglich ist die Reihe zwischen 1951 und 1953 erstmals als Buch erschienen, zuvor wurden die einzelnen Kurzgeschichten in einer Zeitschrift veröffentlicht. Heyne hat die Trilogie als einen Gesamtband im August 2017 neu herausgebracht. Derzeit findet man diese Trilogie allerdings mit einem Cover der aktuellen Foundation-Serie auf Apple+ in den Läden. 

Hari Seldon hat mit Hilfe seiner Psychohistorie den Fall des Galaktischen Imperiums vorausgesagt. Die ersten Auswirkungen dieser Vorhersage sind bereits eingetreten. Terminus, ein Planet am Ende des Universum, auf den die Foundation verbannt wurde, wird von den Vorteilen des Galaktischen Imperiums abgeschnitten und so hat der erste Zeitabschnitt von Hari Seldons Plan begonnen. Die Weichen zur Bildung eines neuen Imperiums werden hier gestellt und die Foundation hat einige Herausforderungen zu meistern. 

Wer schon länger hier dabei ist, kennt meine gewachsene Liebe zu Isaac Asimov und nun bin ich endlich bei der Foundation-Trilogie angekommen. Wie immer habe ich die Reihe auf englisch gelesen. Das geht soweit ganz gut, auch wenn ich so manches Mal ein Wörterbuch gebraucht habe, da einige Worte etwas anders genutzt werden als es mir bisher bekannt war. Der genutzte Wortschatz an sich ist gut verständlich und sollte geübten Lesern keine großen Schwierigkeiten bereiten. 
Den Schreibstil Asimovs zu beschreiben, fällt mir schwer. Dieser lässt sich im Großen und Ganzen gut lesen, hatte anfangs allerdings ein etwas einlullende Wirkung auf mich. Ich empfehle tatsächlich immer noch nicht direkt mit der Foundation-Trilogie zu beginnen, sondern mit den Roboter-Kurzgeschichten. Der komplette Foundation-Zyklus ist bei Heyne erschienen, die Foundation-Trilogie ist Buch 13 von 16. Ihr seht also, ich habe bereits einen weiten Weg hinter mir, aber es hat sich gelohnt. Mittlerweile liebe ich die ruhige und episodenhafte Erzählweise Asimovs. 

Samstag, 9. Oktober 2021

Rezension: „Dürre“ von Uwe Laub

Quelle: Heyne
„Dürre“ ist der neueste Roman von Uwe Laub, in dem es diesmal um den Klimawandel und staatliche Überwachung des CO2-Abdruckes aller Bürger geht. Erschienen ist der Roman im September 2021 bei Heyne. 

Der Klimawandel beschleunigt sich immer deutlicher und Ereignisse wie Dürren und Hungersnöte häufen sich. Die EU sieht sich gezwungen massiv einzugreifen. Dabei helfen soll ihnen die App Aequitas der jungen Programmierer Tom Valcke und Alexander Baumgart. Diese berechnet den CO2-Fußabdruck eines jeden Bürgers genau. Trotz massiver Widerstände wird an der Einführung festgehalten und schon bald wird jeder Bürger genau überwacht. Es gibt Gewinner und Verlierer des Systems und Betrug wird gnadenlos bestraft. 

Aktueller können die Themen eines Buches kaum sein und so war ich sofort neugierig als ich von dem Buch erfahren habe. Wie sieht eine Welt aus, in der der CO2-Abdruck jedes Menschen genau gemessen wird? Wie fühlt sich das Leben an in einem Deutschland, das deutlich wärmer geworden ist und in dem die Ernten deutlich geringer ausfallen? Dies waren so die ersten Fragen, die mir in den Sinn kamen. 
In die Geschichte bin ich schnell reingekommen, auch wenn ich mir einen etwas spektakuläreren Start gewünscht hätte. Der Schreibstil des Autors lässt sich gut lesen. Die Kapitel sind alle recht kurz gehalten und die Szenen wechseln immer wieder mal. Gerade zum Schluss wird die Geschichte richtig schnell und ein Ereignis reiht sich an das nächste.

Samstag, 25. September 2021

Rezension: „Blood World“ von Chris Mooney

Quelle: Heyne
„Blood World“ ist der neueste Thriller von Chris Mooney, in dem es um eine Verbrecherorganisation geht, die mit Blut handelt, das besondere Fähigkeiten hat. Erschienen ist der Roman im August 2020 bei Berkley. Heyne hat das Buch im Juli 2021 auf deutsch herausgebracht. 

Im Blut von einigen Menschen wurde eine besondere DNA Sequenz gefunden, die den Alterungsprozess aufhalten und teilweise sogar rückgängig machen kann. Dies kann mit Hilfe einer Transfusion auch auf Nichtträger dieser Sequenz übertragen werden. Infolgedessen werden immer mehr Träger entführt. Blutkartelle sind entstanden und Elli Bartista, eine Polizistin beim LAPD, hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Praktiken ein Ende zu bereiten. Auch vor einem Undercover-Einsatz schreckt sie nicht zurück und so wird sie bald in eine Fehde hineingezogen, die sie ganz tief in die Welt der Blutkartelle reinzieht. 

Als ich das Buch in der Vorschau gesehen habe, war ich sofort angetan von der Idee mit dem Blut und ich hatte direkt viele Ideen im Kopf, was im Buch alles passieren konnte. Auf unterschiedlichen Seiten wurde das Buch als Techno- oder auch Science-Thriller beworben, aber in dieser Hinsicht wurde ich herbe enttäuscht. Die Science wurde in drei Sätzen abgehandelt und der Rest des Buches ist ein normaler Thriller, an denen ich persönlich in der Regel nicht so viel Interesse habe. 
Anfangs war ich noch guter Dinge und das Buch beginnt direkt spannend, doch es wurde schnell klar, dass hier eher das Verbrechen im Vordergrund steht und nicht die Wissenschaft hinter dem Blut. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen und auch der verwendete englische Wortschatz ist nicht besonders schwierig. 

Dienstag, 14. September 2021

Monis (Zeit)Reise-Update #53: „Dürre“ von Uwe Laub

    

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese „Dürre“ von Uwe Laub und bin auf S. 59/464.
 
„Jemand klopfte an die Haustür.“ (S. 59)  

Worum geht es in dem Buch?
Der Klimawandel beschleunigt sich und es kommt zu ausgedehnten Dürreperioden und Missernten. Um dieser Gefahr zu begegnen, beschließt die EU ihre Klimaziele drastisch zu verschärfen. Die App „Aequitas“ der beiden Programmierer Tom und Alex soll dabei helfen. Diese speichert den CO2-Fußabdruck jeden Bürgers und soll dazu animieren, diesen zu minimieren. Wer sein Kontingent überschreitet, dem drohen empfindliche Strafen. Doch die App hat ihren Preis: Einen Staat, der seine Bürger überwacht und eine Gesellschaft, die tief gespalten wird.

Samstag, 21. August 2021

Rezension: „Behemoth“ von T. S. Orgel

Quelle: Heyne
In „Behemoth“ von T. S. Orgel geht es um drei Generationenschiffe im Kampf um neue Ressourcen als sie nach 150 Jahren ein verlorenes Raumschiff entdecken. Die Space-Opera ist im Mai 2021 bei Heyne erschienen. 

Als das Leben auf und um die Erde herum immer unwirtlicher wird, werden drei Generationenschiffe ins Weltall auf die Such nach einem habitablen Planeten entlassen. Schon von Beginn an setzt jedes Schiff auf eine eigene besondere Eigenschaft und im Laufe ihrer langen Reise haben sich die Besatzungen auseinander entwickelt. Als dann ein Raumschiffwrack entdeckt wird, entbrennt ein erbitterter Kampf. Die 150jährige Reise durchs All ist nicht spurlos an den Schiffen vorbeigegangen und es werden dringend neue Ressourcen benötigt, gleichzeitig wissen die Menschen allerdings nicht, was sie auf dem Wrack erwartet. 

Ich war sofort neugierig auf dieses Buch als ich es in der Vorschau entdeckt habe. Das mit dem Wrack im All und dem nicht Wissen, was einen erwartet klang unheimlich und Menschen, die sich auseinander entwickelt haben, klang auch spannend. Andererseits wusste ich nicht so recht, ob es das richtige Buch für mich ist, weil es auch nach langer Reise durchs Weltall auf einem Raumschiff klang. Den ausschlaggebenden Punkt zum Lesen hat tatsächlich die Tatsache gegeben, dass es in diesem Buch zum Thema Leben mit nur einem Auge ein Sensitivity Reading gab. 
Der Schreibstil des Autorenduos hat mir gefallen. Ich war schnell in der Geschichte drin und konnte mir die verschiedenen Schauplätze gut vorstellen. Ich persönlich empfand das Buch nicht als allzu technisch oder wissenschaftlich. Ein gewisses Grundinteresse sollte für diese Themen vorhanden sein, aber es ist nichts dabei, was man sich nicht mit ein bisschen Fantasie gut vorstellen kann.