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| Quelle: Goldmann |
Leonie ist queer, politische Aktivsitin, Historikerin - und Tochter eines AfD-Mitglieds. Tatsächlich wählen fast alle ihre nahen Verwandten die Alternative für Deutschland. Bis sie die Reißleine zog und den Kontakt abbrach, hat sie deren Radikalisierungsprozess also hautnah miterlebt. Sie hatte einen Platz in der ersten Reihe bei Gesprächen zwischen AfDler*innen, die dachten, sie wären unter sich. Über Jahre hat sie zugehört, analysiert, mitdiskutiert. Vor allem aber muss sie erleben, wie es sich anfühlt, wenn der eigene Vater Teil einer Bewegung wird, die sich gegen alle Werte richtet, die Leonie verkörpert.
In diesem Falle habe ich den Klappentext übernommen, weil der dieses Buch wirklich gut beschreibt. Der Einstieg in die Sachbuchbestenliste auf Platz 9 zeigt, dass dieses Thema aktuell und relevant ist und viele Menschen in diesem Land umtreibt. Ich habe einige ihrer Aufklärungsvideos gesehen und fand diese gut gemacht und so war ich neugierig auf ihre persönliche Geschichte.
Leonie Plaar erzählt ihre persönliche Geschichte und erzählt von den Diskussionen zu vielen unterschiedlichen Themen, wie z.B. Meinungsfreiheit, Rassismus, Queerfeindlichkeit, Rechtsextremismus. Sie verbindet das Persönliche mit den dazugehörigen Fakten und zeigt ihre Erfahrungen und welche Strategien erfolgreicher waren und welche nicht.





