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Samstag, 11. Mai 2024

Rezension: „Was Populisten wollen“ von Marcel Lewandowsky

"Was Populisten wollen" - Marcel Lewandowsky
Quelle: Kiepenheuer & Witsch
Marcel Lewandowsky hat mit „Was Populisten wollen - Wie sie die Gesellschaft herausfordern - und wie man ihnen begegnen sollte“ ein Sachbuch zum Thema Populismus vorgelegt. Erschienen ist das Buch im Mai 2024 bei Kiepenheuer & Witsch. 

Populismus, insbesondere der Rechtspopulismus, scheinen unaufhaltsam auf dem Vormarsch zu sein. Giorgia Meloni in Italien, Donald Trump in den USA oder auch Victor Orban in Ungarn sind nur einige Namen. Bisherige Gegenstrategien scheinen kaum Wirkung zu zeigen. Marcel Lewandowsky ist Politikwissenschaftler und befasst sich in diesem Buch ausführlich mit dem Thema. Er klärt über die Grundlagen der Ideologie auf, zeigt die Methoden der Rechtspopulisten und analysiert wer die Wähler dieser Parteien sind. Im abschließenden Kapitel geht der Autor auf Gegenstrategien ein, die auf mehreren Ebenen funktionieren. Auch Beispiele aus dem In- und Ausland werden genannt. 

Auf Marcel Lewandosky wurde ich aufmerksam durch Twitch. Dort war er im Format „nachsitzen“ auf dem Kanal von WildMics zu sehen. Seitdem folge ich ihm und bin so dann auch auf dieses Buch aufmerksam geworden. 
Dies ist nicht mein erstes Sachbuch zum Thema Populismus und Demokratie. Ich besitze daher schon ein gewisses Vorwissen. Ich empfand dieses Buch allerdings grundsätzlich als recht ausführlich, von daher kann es denke ich durchaus auch als Einstieg genutzt werden. Ich würde allerdings vermuten, dass man sich danach noch weiter mit bestimmten Aspekten im Buch auseinandersetzen möchte. 
Marcel Lewandowski behandelt unterschiedliche Aspekte von Populismus und fängt hier mit dem Demokratieverständnis der Populisten an. Dabei werden auch grundsätzliche Begriffe erklärt und die kleinen Nuancen, die etwas populistisch werden lassen. Das hat mir gut gefallen, denn ich empfinde den Grat manchmal als recht klein und das wurde hier gut erfasst. Auch die Spannungsfelder, die unsere Demokratie aushalten muss, werden gut erklärt. 
In den weiteren Kapiteln geht es um den Begriff des Volkes, die Inszenierung des Populismus, wie Populisten das System verändern, wenn sie an der Macht sind und wer die Wähler*innen sind. Durch das gesamte Buch ziehen sich konkrete Beispiele und ich merke schon jetzt, dass ich Populismus noch besser erkenne. Dies empfinde ich als eine große Stärke des Buches. 

Dienstag, 6. April 2021

Monis (Zeit)Reise-Update #30: „Hologrammatica“ von Tom Hillenbrand

       

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich habe "Hologrammatica" von Tom Hillenbrand begonnen und bin auf Seite 18/560.

Zitat: „Ein gemeiner Ton dringt an mein Ohr.“ (S. 18)

Worum geht es in dem Buch?
Die Computerexpertin Juliette Perotte ist verschwunden und Galahad Singh, ein Quästor, wird beauftragt sie zu finden. Die Vermisste arbeitete für eine Firma, die Software zum Upload von Gehirnen entwickelt. Mit dieser Technik ist es auch möglich seine Identität zu wechseln. Die Frage ist also: Wurde Juliette Perotte entführt oder ist sie freiwillig untergetaucht. Die ersten Ermittlungen führen zu einem Programmierer, mit dem sie Kontakt hatte. Anscheinend waren beide einer großen Entdeckung auf der Spur. Die Ermittlungen zeigen aber auch, dass sein Gegner eventuell kein Mensch ist.