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Samstag, 20. Januar 2024

Rezension: „Defiant“ von Brandon Sanderson

DEfiant von Brandon Sanderson
Quelle: Gollancz
„Defiant“ von Brandon Sanderson ist der finale Band der „Claim the Stars“-Reihe, in dem die Menschen von Detritus gemeinsam mit ihren Verbündeten gegen die Superiority kämpfen. Erschienen ist der Roman im November 2023 bei Gollancz.
 
Achtung! Spoiler möglich, da 4. Teil einer Reihe. 

Spensa hat es zurück nach Detritus geschafft, doch ihre Reise hat sie verändert. Neben vielen Erkenntnissen zu ihren cytonischen Kräften, sind auch viele neue Fragen hinzugekommen und diese muss sie lösen, während der Kampf gegen die Superiority in die entscheidende Phase geht. 
Ihre Freunde waren in ihrer Abwesenheit nicht untätig und haben neue Verbündete gewonnen und eigene Erkenntnisse gesammelt. Dennoch ist die Übermacht der Gegner groß. Es ist nur eine Frage der Zeit bis zum nächsten womöglich vernichtenden Angriff. Werden Spensa und ihr Team es schaffen ein weiteres Mal gegen die Superiority zu bestehen? Oder finden sie sogar eine Möglichkeit diese zu besiegen? 

Nach dem dritten Sequel habe ich mich so sehr auf den finalen Band gefreut und wollte diesen lieben. Größtenteils hat das geklappt, aber den ein oder anderen kleinen Kritikpunkt habe ich doch bei diesem letzten Band. 
Ich bin schnell ins Buch reingekommen und war wieder in der Welt der Cytonics gefangen. Für alle Leser*innen, die die Sequels nicht gelesen haben, gibt es eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse, die aber nicht so viel verraten als das es sich nicht lohnen würde, diese dennoch zu lesen. 
Jedes Mal, wenn ein lieb gewonnener Charakter wieder auftaucht, habe ich mich so sehr gefreut. Spensas Entwicklung im dritten Teil war einfach toll und ich habe mich sehr gefreut hier wieder anzuknüpfen. Als M-Bot wieder auftaucht, hatte ich Freudentränen in den Augen. Ich liebe weiterhin Schreckschneck, die für mich in der englischen Version Doomslug heißt. An sich die Vielfalt der Lebewesen in dieser Reihe ist toll. Am meisten liebe ich hier die Kitsen, die kleine Füchse sind und altertümliche Traditionen haben. Zwischendrin gibt es auch Seiten mit Zeichnungen der Lebewesen oder der Raumschiffe, mit denen hier geflogen wird. 

Dienstag, 28. November 2023

Monis (Zeit)Reise-Update #144: „Defiant“ von Brandon Sanderson

                     

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese „Defiant“ von Brandon Sanderson und bin bei 62%

„I boosted away from Brade on overburn, but focused primarily on defensive flying.“ (Chapter 27)

Worum geht es in dem Buch?
Der finale Band der „Claim the Stars“-Reihe von Brandon Sanderson. Deutsche Leser*innen müssen sich hier noch bis Mai gedulden, meine ich.
Spensa hat es zurück nach Detritus geschafft, doch ihre Reise hat sie verändert. Neben vielen Erkenntnissen zu ihren cytonischen Kräften, sind auch viele neue Fragen hinzugekommen und diese muss sie lösen, während der Kampf gegen die Superiority in die entscheidende Phase geht. 
Ihre Freunde waren in ihrer Abwesenheit nicht untätig und haben neue Verbündete gewonnen und eigene Erkenntnisse gesammelt. Dennoch ist die Übermacht der Gegner groß. Es ist nur eine Frage der Zeit bis zum nächsten womöglich vernichtenden Angriff. Werden Spensa und ihr Team es schaffen ein weiteres Mal gegen die Superiority zu bestehen? Oder finden sie womöglich eine Möglichkeit diese sogar zu besiegen?

Samstag, 25. März 2023

Rezension: „Seven Mercies“ von Elizabeth May und Laura Lam

Seven Mercies von Elizabeth May and Laura Lam
Quelle: Gollancz
„Seven Mercies“ von Elizabeth May und Laura Lam ist der finale Band einer Dulogie, rund um eine siebenköpfige Rebellengruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein Imperium und dessen AI zu stürzen. Erschienen ist der Roman bei Gollancz im Januar 2022. 

Auch eine herbe Niederlage und die starke Dezimierung ihrer Zahl halten die Devils nicht auf, sich weiterhin gegen das tholosianische Imperium und dessen AI aufzulehnen. Kyla kommen Gerüchte zu Ohren, dass die Evoli die Gerulae aus ihrem Dämmerzustand als Sklaven des Imperiums befreien können. Rhea und Clo werden auf eine gefährliche Mission geschickt, um herauszufinden, ob dies stimmt. Ariadne hingegen wird mit der Tatsache konfrontiert, dass Oracle, die AI des Imperiums, außer Kontrolle geraten ist. Diese kann nun innerhalb kürzester Zeit viele Menschen umprogrammieren und hat nur ein Ziel: Ariadne, die Ingenieurin und verlorene „Tochter“, zu sich zurückzuholen. 

Irgendwie lande ich immer bei Space Operas, in denen künstliche Intelligenzen (AI) vorkommen und so war es auch diesmal wieder. 
Der Einstieg in den zweiten Band ist spannend und zeigt direkt, dass einem garantiert nicht langweilig wird. Die Ausgangslage für die Devils könnte schlechter nicht sein und dennoch ist aufgeben keine Option. Auch diesmal wieder wird die Geschichte aus sieben Perspektiven erzählt und wechselt zwischen dem Jetzt und der Vergangenheit hin und her. Der Sprung in die Vergangenheit kommt allerdings nicht so häufig vor wie im ersten Band und der Fokus ist diesmal anders gesetzt. 
Die Themenschwerpunkte haben mir gut gefallen. Die Geschichte hat sehr viele Ebenen, die einige moralische Fragen aufwerfen. Es gibt eine künstliche Intelligenz in dieser Reihe, die sehr weitreichend in das Imperium eingebaut wurde und vieles bestimmt. Es geht um Themen wie Gehirnwäsche, Genmanipulation, Selbstbestimmung, Einsamkeit, Emotionen, Gedankenkontrolle, Macht und sicher noch einigem mehr. Ich halte das hier bewusst vage, um euch nichts vorweg zu nehmen. 

Dienstag, 14. Februar 2023

Monis (Zeit)Reise #114: „Seven Mercies“ von Laura Lam und Elizabeth May

                               

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese „Seven Mercies“ von Laura Lam und Elizabeth May und bin bei 66%

„Nyx‘s entire body felt like it was on fire.“ (66%)

Worum geht es in dem Buch?
Es ist der zweite Band der Seven Devils Reihe, in der Rebellen gegen das grausame tholosianische Imperium rebellieren, in dem Gedankenkontrolle und eine skrupellose AI herrschen. Die Rebellen mussten im ersten Teil eine herbe Niederlage einstecken, sind nun stark verkleinert und über die ganze Galaxie verteilt. Kyla kommen Gerüchte zu Ohren, dass die Evoli die Gerulae aus ihrem Dämmerzustand als Sklaven des Imperiums befreien können. Rhea und Clo werden auf eine gefährliche Mission geschickt, um dies herauszufinden. Ariadne hingegen wird mit der Tatsache konfrontiert, dass die AI außer Kontrolle geraten ist. Diese kann nun innerhalb kürzester Zeit viele Menschen umprogrammieren und hat nur ein Ziel: Ariadne, die verlorene Tochter, zurückzugewinnen.

Dienstag, 7. Februar 2023

Monis (Zeit)Reise-Update #113: „Seven Mercies“ von Elizabeth May und Laura Lam

                              

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese „Seven Mercies“ von Laura Lam und Elizabeth May und bin bei 22%

„Ten years ago: Ariadne was not like the children she watched on the security vids.“ (22%)

Worum geht es in dem Buch?
Es ist der zweite Band der Seven Devils Reihe, in der Rebellen gegen das grausame tholosianische Imperium rebellieren, in dem Gedankenkontrolle und eine skrupellose AI herrschen. Die Rebellen mussten im ersten Teil eine herbe Niederlage einstecken, sind nun stark verkleinert und über die ganze Galaxie verteilt. Kyla kommen Gerüchte zu Ohren, dass die Evoli die Gerulea aus ihrem Dämmerzustand als Sklaven des Imperiums befreien können. Rhea und Clo werden auf eine gefährliche Mission geschickt, um dies herauszufinden. Ariadne hingegen wird mit der Tatsache konfrontiert, dass die AI außer Kontrolle geraten ist. Diese kann nun innerhalb kürzester Zeit viele Menschen umprogrammieren und hat nur ein Ziel: Ariadne, die verlorene Tochter, zurückzugewinnen.

Samstag, 15. Oktober 2022

Rezension: „Sevin Devils“ von Laura Lam und Elizabeth May

"Seven Devils" von Laura Lam und Elizabeth May
Quelle: Gollancz
In „Seven Devils“ von Laura Lam und Elizabeth May geht es um sieben Personen, die das brutale tholosianische Imperium stürzen wollen. Erschienen ist der Roman im August 2020 bei Gollancz. Ob das Buch irgendwann mal auf deutsch übersetzt wird, kann ich euch nicht sagen. 
 
Eris hat ihren Tod gefaked und sich dem Widerstand angeschlossen. Eigentlich dachte sie, dass sie hiermit ihre Vergangenheit als Discordia, Erbin des imperialen Throns, hinter sich lassen kann. Doch sie wird auf eine Mission geschickt, die sie wieder mitten ins Geschehen führt. Zusammen mit Cloelia, einer Mechanikerin, soll sie ein Raumschiff kapern und herausfinden, was dieses transportiert. Doch Cloelia ist nicht gut auf Eris zu sprechen, seit sie vor einem Jahr ihre wahre Identität herausgefunden und ein Bein verloren hat. Wider Willen begeben sich beide auf diese Mission und finden mehr als sie erwartet hätten: Flüchtlinge, die unschätzbares Wissen über das Imperium und seine Methoden besitzen und auf einen perfiden Plan stoßen, den es zu verhindern gilt. hierfür bleibt ihnen nicht viel Zeit. 
 
Ich weiß gar nicht mehr, wo genau ich dieses Buch entdeckt habe. Es könnte sein, dass es mir auf einem Blog zuerst begegnet ist oder auf Goodreads. Es klang auf jeden Fall nach einer spannenden Geschichte, hatte gute Bewertungen und mir wurde diverse Repräsentation sowie Feminismus versprochen. 
Gleich vorne weg: Dieses Buch und das Imperium, dass in diesem Buch herrscht, sind sehr brutal. Es wird zwar nicht alles in jeder Einzelheit geschildert. Dennoch gibt es Gewalt, Folter und Tod - und das nicht zu knapp. Das tholosianische Imperium ist auf Unterdrückung ausgelegt und hat hierfür sehr spezielle Methoden, auf die ich nicht näher eingehen möchte, um nicht zu viel vorwegzunehmen. 

Dienstag, 11. Oktober 2022

Monis (Zeit)Reise-Updat #101: „Last Night at the Telegraph Club“ von Malinda Lo

                   

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Bei „Drachenbanner“ von Rebecca Gablé läuft weiterhin der Endspurt.Die Leserunde macht weiterhin Spaß, allerdings wurde ich bereits gespoilert, wer am Ende Lord Waringham wird.
„Last Night at the Telegraph Club“ von Malinda Lo lese ich auch immer noch. Hier bin ich bei 54%.

„Chinatown was thick with flags and streamers and flowers: red, white, and blue American and Chinese flags; long red ribbons fluttering from lampposts; white-petaled apricot blossoms with their soft pink hearts blushing in polished windows.“ (54%)

Worum geht es in dem Buch?
Wir befinden uns im Jahr 1954 und Lily befindet sich im letzten Highschool-Jahr. Lily ist chinesisch-amerikanisch und in San Franciscos Chinatown aufgewachsen. Zusammen mit Kathleen Miller wird sie zusammen den Telegraph Club besuchen, eine Bar, in der sich lesbische Personen treffen. Eine Liebe entsteht, die in den 50ern Jahren nicht einfach ist. Erst recht nicht in Chinatown und in einer Zeit, in der die Angst vorm Kommunismus groß ist. Auch Lilys Vater droht die Abschiebung und dennoch werden die beiden, um ihre Liebe kämpfen.

Samstag, 11. Juni 2022

Rezension: „Cytonic“ von Brandon Sanderson

Quelle: Gollancz
Der dritte Teil der „Claim the Stars“-Reihe von Brandon Sanderson trägt den Namen „Cytonic“. Spensas Abenteuer geht weiter und ändert erneut vollkommen die Perspektive. Erschienen ist der Roman bei Orion Press im November 2021. Die deutsche Übersetzung wird im März 2023 bei Knaur erscheinen.
 
Achtung, Spoilergefahr! Es handelt sich um den dritten Teil einer Reihe.

Spensa ist eine der besten Pilotinnen, die die DDF jemals hatte. In zahlreichen Schlachten konnte sie sich gegen die Krell behaupten und hat so die Menschen auf Detritus vor der Auslöschung bewahrt. Als sie ihren Planeten verlässt, lernt sie, dass die Galaxie und der Konflikt viel größer sind als gedacht und ihr Feind hat sich mit jemand Neuen verbündet, der das Ungleichgewicht in diesem Konflikt deutlich vergrößern könnte. Spensa muss sich einem neuen Abenteuer stellen, um mehr über sich selber und mehr über ihre Feinde herauszufinden. Doch ist sie bereit dafür, alles, was sie bisher kannte, hinter sich zu lassen? 
 
Ich liebe diese Reihe! Der Einstieg in diesen dritten Band war etwas holprig und am Anfang hatte ich das Gefühl, jetzt wird es mir doch ein bisschen zu verrückt, aber das hat sich schnell gelegt, in dem bekannte Elemente aus dem vorherigen Bänden geschickt eingewebt wurden. Ich habe mich angefangen wieder in der Welt wohl zu fühlen und konnte die Geschichte und das Abenteuer ab dann vollends genießen. 
Die Geschichte wird in diesem Band wieder auf eine komplette neue Ebene gehoben. Ich habe viel über Spensas Fähigkeiten erfahren und auch neue Erkenntnisse über M-Bot und Schreckschneck bleiben nicht aus. Die Enthüllungen und die Möglichkeiten in diesem Band haben mich teilweise überrascht und ich bin so gespannt, was da im finalen vierten Band noch raufgesetzt wird. 

Samstag, 15. Januar 2022

Rezension: Starsight“ von Brandon Sanderson

Quelle: Gollancz
Der zweite Teil aus der „Claim The Stars“-Reihe von Brandon Sanderson heißt Starsight. Unsere Heldin Spensa wird dort hingeschickt, um das Geheimnis der Antriebstechnologie des Feindes zu erfahren. Bisher gibt es diesen Roman nur auf englisch. Erschienen ist dieser im November 2019 bei Orion Press. Bei Droemer Knaur kommt Band 2 am 01.02.2022 raus. 

Als Detritus erneut von den Krell angegriffen wird, erscheint ein weiteres Schiff auf dem Kampffeld, das weder zu den Krell noch zu den Menschen des Planeten gehört. Nach dem Absturz des Schiffes kann die Pilotin Alanik Spensa Koordinaten zu einem Ort namens Starsight geben. Spensa entschließt sich dorthin zu reisen und Alaniks Platz einzunehmen, um wichtige Informationen zu finden, die es der Menschheit ermöglichen könnten von Detritus zu fliehen. 

Wie bereits weiter oben erwähnt ist dieses Buch bisher nur auf englisch erschienen. Nach dem spannenden Schluss des ersten Bandes wollte ich allerdings nicht mehr so lange warten. Ich hatte keine größeren Schwierigkeiten mit dem Wortschatz und kann das Buch daher geübten Englisch-Lesern empfehlen. 
Ich konnte schnell wieder an die Ereignisse aus dem ersten Band anknüpfen. Es sind gute Erinnerungshilfen in den Text eingebaut, die einem den Einstieg erleichtern, darüber hinaus geht es direkt wieder spannend los. Auch insgesamt lässt sich der Text sehr gut lesen und zieht einen so schnell in seinen Bann.