Donnerstag, 30. Dezember 2021

Jahresrückblick 2021

Jahresrückblick 2021

 

2021 ist fast zu Ende und es wird Zeit buchtechnisch auf das letzte Jahr zurückzuschauen. Ein weiteres Jahr ohne Buchmessen, aber nicht vollkommen ohne Treffen mit tollen Blogger*innen. Einige wenige habe ich im letzten Jahr getroffen und im Sommer fand im Hamburger Stadtpark ein tolles Buchevent mit Lesungen in kleinen Gruppen statt.


Erstmal ein paar Zahlen für die Statistik

 

40 Bücher habe ich im Jahr 2021 gelesen. Insgesamt komme ich auf 17.654 Seiten und 441 Seiten im Schnitt pro Buch. Meine Durschschnittsbewertung laut Goodreads liegt bei 4.0Sternen. Der Trend aus 2020 setzt sich fort. In diesem Jahr ist mein meist gelesenes Genre mit 18 Büchern Science-Fiction. Ich freue mich für die Science-Fiction, andererseits bin ich auch etwas traurig darüber, denn ich würde gerne viele tolle historische Romane lesen, aber Familiensagas und das 19. oder 20. Jahrhundert kann ich nicht mehr sehen. Auch die Vorschauen für 2022 konnten mich nicht davon überzeugen, wieder mehr historische Romane zu lesen. Ich habe ehrlich gesagt die Befürchtung, dass es noch weniger wird. Science-Fiction ist derzeit das Genre, dass mich am meisten mit seinen Ideen begeistern kann und manchmal kam es auch mit historischen Touch daher. 9 historische Romane haben es auf meine Leseliste 2020 geschafft, 4 Fantasy Romane, 3 Krimis und Thriller, 3 Sachbücher und 3 Bücher aus anderen Genres.



Meine Highlights des Jahres


Paradox Steelheart Die Foundation-Trilogie Der Fall des Präsidenten And I Darken Now I Rise We Free the Stars Acht Tage im Mai Krone des Himmels The First Sister
(Zu den Rezensionen kommt ihr über die Buchcover)

„Paradox“ von Phillip P. Peterson
„Steelheart“ von Brandon Sanderson
„Foundation-Trilogie“ von Isaac Asimov
„Der Fall des Präsidenten“ von Marc Elsberg
„And I Darken“ von Kiersten White
„Now I Rise“ von Kiersten White 
„We Free the Stars“ von Hafsah Faizal
„Acht Tage im Mai“ von Volker Ullrich
„Krone des Himmels“ von Juliane Stadler
„The First Sister“ von Linden Lewis

Das ist eine Auswahl der Bücher, die ich mit 4,5 - 5 Sternen bewertet habe. Qualitativ war es definitiv ein gutes Jahr und es zeigt sich auch hier, wie sehr mich Science-Fiction im letzten Jahr begeistern konnte. 6 von 10 Büchern zählen zur Science-Fiction. „And I Darken“ und „Now I Rise“ von Kiersten White haben allerdings einen eindeutig historischen Touch, handelt es sich doch um alternative Geschichte. Eine Reihe, die auch zeigt, dass historisch und divers sich nicht ausschließen müssen.

Meine Top 3: Historische Romane


Krone des Himmels Krone der Welt The Architect's Apprentice
 
„Krone des Himmels“ von Juliane Stadler
„Krone der Welt“ von Sabine Weiß
„The Architect‘s Apprentice“ von Elif Shafak

Es kommen viele Kronen bei meinen historischen Highlights vor und die ausgesuchten 3 Bücher könnten unterschiedlicher nicht sein. Mit „Krone des Himmels“ geht es auf den dritten Kreuzzug. „Krone der Welt“ erkundet die Welt der Architekten und den Aufstieg Amsterdams und „The Architect‘s Apprentice“ hat eine besondere Geschichte im Istanbul des 16. Jahrhunderts zu erzählen.


Meine Top 3: Science-Fiction


Universum Die Foundation-Trilogie The First Sister
 
„Universum“ von Phillip P. Peterson
„Foundation-Trilogie“ von Isaac Asimov
„The First Sister“ von Linden A. Lewis

Mein neues Liebelingsgenre. Gewöhnt euch dran. Ich glaube so schnell möchte Science-Fiction diese Position nicht aufgeben. Gerade „The First Sister“ hatte sehr viel diverse Repräsentation (POC, non-binary, bi-sexual, etc.) und war ein Spontankauf, der sich mehr als ausgezahlt hat. Phillip P. Petersons neue Romane sind ab jetzt auf sofort lesen gesetzt. Ich mochte das Gedankenspiel in „Universum“ und Asimov ist mittlerweile einfach Liebe. Lest ihn, wenn ihr euch für Ideen begeistern könnt.

Das längste Buch des Jahres


Das Kaffeehaus - Falscher Glanz Mit 752 Seiten ist „Das Kaffeehaus - Falscher Glanz“ von Marie Lacrosse mein längstes Buch im Jahre 2021 und deutlich kürzer als „Eines Menschen Flügel“ von Andreas Eschbach im letzten Jahr. Es geht in die Zeit Kaiserin Sisis, allerdings bekommen wir hier nicht die fröhliche Sisi aus der Filmreihe präsentiert, sondern eine ältere Version, die schwer gezeichnet ist und die den Tod ihres Sohnes verarbeiten muss. Eingebettet ist das Ganze in eine Geschichte rund um die junge Sophie von Werdenfels, die als Hofdame in Sisis Gefolge ist, und Richard von Löwenstein, der im Militär dient. Ich konnte beiden Protagonisten nichts abgewinnen und habe mich nach diesem Band dazu entschlossen, die Reihe nicht zu Ende zu lesen.

Das kürzeste Buch des Jahres


Einspruch
"Einspruch" von Ingrid Brodnig ist ein Sachbuch mit 160 Seiten, was ein wirklich sehr kurzes Buch für mich ist. Die Mechanismen hinter Fake News und Verschwörungsmythen werden aufgegriffen und es gibt Tipps dazu, wie man auf diese reagieren kann. Untermauert wird das ganze mit vielen Studien und ich fand dieses Buch als ersten Eindruck zum Thema enorm hilfreich.


Flop des Jahres


Die Formel„Die Formel“ von Dan Wells ist mein Flop in diesem Jahr. Es war wie ein Unfall, bei dem man nicht wirklich wegschauen kann. Es geht um eine Formel, die ursprünglich als Anti-Aging Produkt gedacht war, bei der sich aber später herausstellt, dass sie Menschen klont. Jede absurde Möglichkeit der Nutzung dieser Creme wird ausgenutzt und ich habe noch nie von skrupelloseren und schlechteren Menschen als in diesem Buch gelesen. Große Teile des Buches habe ich quergelesen, aber ich habe das Buch beendet.

 
Wie war euer Lesejahr 2021? Habt ihr viele tolle Bücher gelesen? Lasst mir gerne euren Link in den Kommentaren da, damit ich auch bei euch vorbeischauen kann. In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!