![]() |
Quelle: Tor Books / Macmillan |
Nine Hibiscus wird an den Rand des Imperiums geschickt, um sich einer Alien-Armada zu stellen. Niemand kann mit dieser kommunizieren, niemand kann sie stoppen oder zerstören und so gehen Nine Hibiscus langsam die Optionen aus. Sie fordert diplomatische Vertreter an. Doch wie spricht man mit Aliens, die auf eine vollkommen andere Weise kommunizieren? Dieses Problem müssen Mahit Dzmare und Three Seegrass lösen. Ein Fehlschlag könnte das Ende von Teixcalaan und sehr viele Tote in einem endlosen Krieg bedeuten.
Der erste Band dieser Reihe hat mich fasziniert und begeistert, auf Grund seiner Komplexität wusste ich allerdings, dass ich mir mit dem zweiten Band nicht allzu viel Zeit lassen darf und so bin ich erneut in Teixcalaan und seiner Politik versunken.
Der zweite Teil knüpft direkt an den ersten Band an und ist eine Fortführung der Geschichte, gleichzeitig ist die Herausforderung in diesem Buch eine ganz andere. Es gibt mehrere Ebenen, die an manchen Punkten miteinander verbunden sind und es ist wieder einmal sehr komplex wie ich finde. Hinzu kommt die Besonderheit der teixcalaanischen Kommunikation, die bisweilen sehr poetisch ist und bei der viel zwischen den Zeilen gelesen werden muss. Ich habe auch diesen zweiten Teil auf englisch gelesen und zeitweilig war es für mich ein Synonymwörterbuch, was es manchmal etwas schwierig gemacht hat, mein Englisch aber mit Sicherheit vorangebracht haben wird.
Jedem Kapitel vorangestellt sind zwei Zitate. Das erste sind meist Briefe, Anordnungen oder kleine Geschichtsinformationen und mit dem zweiten Zitat bekommen wir Einblicke in Nineteen Adzes Tagebuch. Diese Zitate helfen dabei das Geschehen im Buch einordnen zu können und haben einen Bezug zur Geschichte. In den Kapiteln selber springen wir zwischen den unterschiedlichen Perspektiven von Three Seegrass, Mahit Dzmare, Eight Antidote und Nine Hibiscus.