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Samstag, 12. Dezember 2020

Rezension: „Scythe - Der Zorn der Gerechten“ von Neal Shusterman

Scythe - Der Zorn der Gerechten von Neal Shusterman
Quelle: Fischer Sauerländer
„Scythe - Der Zorn der Gerechten“ ist der zweite Band aus der Jugendbuch-Reihe rund um Citra Terronova und Rowan Damisch, die in einer Zukunft leben, in der der Tod nicht mehr auf natürlichem Weg zu den Menschen kommt. Erschienen ist der Roman im Januar 2018 bei Fischer Sauerländer. 

Die Lehrzeit von Citra Terranova und Rowan Damisch ist vorbei. Citra wird zur ehrenwerten Scythe Anastasia und mit ihrer Methode des Nachlesens sorgt sie für Aufmerksamkeit im Scythetum. Sie gibt ihren Nachleseopfern einen Monat Zeit sich auf den Tod vorzubereiten und hält so die ursprünglichen Werte dieser Profession aufrecht. 
Rowan hingegen wird als Verbrecher gesucht. Nach dem Tode Scythe Goddards wurde er zu Scythe Luzifer. In schwarzer Robe tötet er Scythe, die vom rechten Weg abgekommen sind und es genießen Menschen zu töten. 
Die Welt befindet sich am Scheideweg und Citra sowie Rowan spielen eine wichtige Rolle bei der zukünftigen Entwicklung des Scythetums. 

Auch nach diesem zweiten Teil kann ich nicht so wirklich greifen, dass diese Reihe eine Jugendbuch-Reihe ist, aber natürlich Leben und Tod spielen auf dem Weg zum Erwachsenwerden eine wichtige Rolle und diese Reihe gibt einem ordentlich Stoff zum Nachdenken. 
Die Geschichte von Rowan und Citra wird nahtlos weiter erzählt und man wird direkt in die Ereignisse geworfen. Man lernt erstmal den aktuellen Ist-Zustand kennen, der für die weitere Entwicklung der Geschichte eine wichtige Rolle spielen wird. Neal Shusterman versteht es die Leser direkt wieder in seinen Bann zu ziehen. Sei es mit den tiefgründigen Gedanken des Thunderhead, mit Ereignissen, die einen schocken oder eben mit der Zukunft, die er in dieser Reihe erschafft. 

Dienstag, 24. November 2020

Monis (Zeit)Reise-Update 11: „Scythe 2 - Der Zorn der Gerechten“ von Neal Shusterman

  

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese zur Zeit „Scythe 2 - Der Zorn der Gerechten“ von Neal Shusterman.

Zitat: „Scythe Pierre-Auguste Renoir war kein Künstler, obwohl er eine durchaus ansehnliche Sammlung von Meisterwerken besaß, die sein historischer Patron gemalt hatte.“ (S. 136/524)

Worum geht es in dem Buch?
Die Menschheit hat es geschafft, den Tod zu überwinden und ist unsterblich, aber weil es nicht unendlich viel Platz auf der Erde gibt, muss es auch Menschen geben, die sterben. Hierfür sind die Scythe zuständig, die Menschen nach Kriterien auswählen und nachlesen. Der Sensenmann, den wir uns als Sinnbild für den bevorstehenden Tod ausgedacht haben, kommt in dieser Reihe tatsächlich bei den Leuten vorbei.

Samstag, 8. Februar 2020

Rezension: „Scythe - Die Hüter des Todes“ von Neal Shusterman

Scythe - Die Hüter des Todes - Neal Shusterman
Quelle: Fischer
„Scythe - Die Hüter des Todes“ von Neal Shusterman erzählt die Geschichte einer Welt, in der der Tod überwunden worden ist und sogenannte Scythe das Töten übernehmen. Es handelt sich um den ersten Teil einer Trilogie, der im Juni 2019 erstmals als Taschenbuch bei Fischer Sauerländer erschienen ist.

Was bedeutet Leben in einer Welt, in der man alles weiß, niemand arm ist und auch der Tod seinen Schrecken verloren hat? Das alles wurde erreicht und auch wenn die Menschen nicht mehr an Krankheiten oder bei Unfällen sterben, so muss es eben doch Menschen geben, die sterben. Scythe haben diese Aufgabe übernommen und Citra und Rowan wurden für die Ausbildung ausgewählt. Doch wie entscheidet man, wer weiterleben darf und wer nicht? Die Scythe haben hierfür Regeln und gewisse Moralvorstellungen. Doch es brodelt innerhalb der Gilde und nicht jeder möchte sich mehr an die alten Grundsätze halten.

Diese Reihe habe ich schon sehr oft auf bookstagram gesehen und als ich letztens beim Buchshopping war und das Paperback gesehen habe, dachte ich mir, ich lese kurz mal rein. Schon die ersten Seiten konnten mich in seinen Bann ziehen und so habe ich das Buch dann auch letztendlich mitgenommen.
Die ersten Kapitel dieses Buches haben mich ehrlich gesagt ein wenig geschockt. Alleine die Vorstellung, dass wirklich ein Mensch in einer Robe bei einem an der Haustür klingelt und dann einfach entscheidet, dass einer aus diesem Haushalt sterben muss, oder nachgelesen wird, wie es hier in dem Buch genannt wird, ist irgendwie makaber. Ich fand es wahnsinnig faszinierend die Welt der Scythe, ihre Regeln und Lebensweise kennenzulernen. Zwischen den einzelnen Kapiteln gibt es immer wieder Einschübe aus den Tagebüchern unterschiedlicher Scythe, die die Hintergründe noch mehr beleuchten.
Der Spannungsbogen des Romanes ist größtenteils gut gelungen. Der Autor weiß, wie man Spannung aufbaut, diese hält, aber auch immer mal wieder gezielt darüber hinaus geht und, wie in meinem Fall, den Leser schockt. Es gab einige überraschende Wendungen, die mir sehr gut gefallen haben und die ich nicht erwartet habe. 
Interessant zu beobachten war die Gewöhnung an die Vorgehensweise und Arbeit der Scythe. Am Anfang dachte ich des Öfteren „WTF passiert hier“, aber das hat tatsächlich mit der Zeit nachgelassen. Es gibt in diesem Roman unterschiedliche Lager, zu denen ich gar nicht allzu viel verraten will. Wir bekommen Einblick in verschiedene Scythes und alle waren für mich auf eine gewisse Weise nachvollziehbar, auch wenn mir nicht alle Varianten gefallen haben. Ich finde es allerdings sehr gut, wenn man hinter allem eine gewisse Logik erkennt. Dies macht den Konflikt im Buch umso spannender.
Die beiden Lehrlinge Citra und Rowan sind mir ans Herz gewachsen. Jeder hat unterschiedliche Stärken, dennoch bringen beide Eigenschaften mit, die ein Scythe haben sollte. Das Wechselspiel zwischen den beiden fand ich sehr gelungen und ich konnte mich in beide Charaktere hineinversetzen. 
Scythe Faraday mochte ich sehr gerne, weil dieser eine ruhige und besonnene Art hat. Anfangs war es schwer ihn zu durchschauen, aber je mehr man ihn kennenlernt, umso mehr weiß man ihn und seine Moralvorstellungen zu schätzen. Aber auch Scythe Curie hat mit der Zeit an Sympathie gewonnen. Ihre Art nachzulesen hat mir sehr gefallen und sie hat das Herz definitiv am rechten Fleck.
Bei dieser Reihe handelt es sich um eine Jugendbuchreihe, die ab 14 empfohlen wird. Die Grundprämisse dieses Buches finde ich heftig, aber ich glaube tatsächlich Jugendliche nehmen das Buch ganz anders wahr als jemand wie ich mit Mitte 30. Ich denke schon, dass die Altersempfehlung passt und Jugendliche damit umgehen können, aber ich bin tatsächlich immer etwas zwiespältig. Diese Reihe kann auf jeden Fall interessante Denkanstöße liefern. 
Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil dieser Reihe, denn einiges ist noch unklar geblieben. Gerade der Thunderhead, der in dieser perfekten Welt, das Leben koordiniert und sich beispielsweise auch um die Infrastruktur kümmert, ist noch sehr abstrakt geblieben. Ich hoffe, wir erfahren hier noch deutlich mehr, so dass die Welt greifbarer wird.

Fazit: Ein Reihe, die mit ihrer makaberen Grundprämisse zu schocken, aber auch in seinen Bann zu ziehen weiß. Man wird in eine interessante Zukunftsvision entführt, die mit einigen überraschenden Wendungen punkten kann. Empfohlen ab 14 Jahren bietet die Reihe ebenso für Erwachsene viele spannende Lesestunden.

Weitere Meinungen zum Buch findet ihr hier:
Buchbahnhof
Golden Letters
Booklovin
 

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Titel: Scythe - Die Hüter des Todes
Verlag: FISCHER Sauerländer
Autor: Neal Shusterman
Reihe: Scythe #1
Erscheinungsdatum: Juni 2019
ISBN: 978-3-7373-5698-5

Dienstag, 14. Januar 2020

Gemeinsam Lesen

Gemeinsam lesen ist eine Aktion von schlunzenbücher, die jeden Dienstag stattfindet. Es sollen immer 4 Fragen beantwortet, wobei die letzte Frage jede Woche anders ist. Auch in dieser Woche möchte ich euch natürlich an meiner aktuellen Lektüre teilhaben lassen.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese „Cassardim - Jenseits der Goldenen Brücke“ von Lena Dippel und bin bei 47%.
Außerdem lese ich „Scythe - Die Hüter des Todes“ von Neal Shustermann und bin auf Seite 108/528

2. Wie  lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Cassardim: „Solange die Delegation der anderen Fürstenhäuser hier im Goldenen Berg weilten, sollten jeden Tag Festlichkeiten stattfinden.“

Scythe 1: „Rowans Aufgabe war nicht so emotional aufgeladen und trotzdem noch verstörender.“