Dienstag, 20. November 2018

Gemeinsam Lesen

Gemeinsam lesen ist eine Aktion von schlunzenbücher, die jeden Dienstag stattfindet. Es sollen immer 4 Fragen beantwortet, wobei die letzte Frage jede Woche anders ist. Auch in dieser Woche möchte ich euch natürlich an meiner aktuellen Lektüre teilhaben lassen.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich habe mit „Die Rose des Herzogs“ von Marita Spang begonnen und bin auf bin auf Seite 27.

2. Wie  lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„Charlotte musste sich auf die Zehenspitzen stellen, um den Einzug der Täuflinge und der königlichen Familie in die Schlosskapelle zu beobachten.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Wieder ein Roman, der sowohl in Frankreich als auch in Deutschland spielt. Diesmal allerdings spielt das Ganze Ende des 18. Jahrhunderts. Sehr weit bin ich noch nicht. Das Personenverzeichnis ist sehr umfangreich. Fast ausschließlich historische Personen, was ich sehr gut finde. Sogar der Name des Haustieres ist bekannt. Marie Antoinette kommt vor. War das nicht diejenige, die gesagt hat, wenn sie nichts zu essen haben, sollen sie Kuchen nehmen? Ich werde es sicher erfahren. Die gesamte Konstellation an Personen klingt auf jeden Fall sehr interessant.

4. Welches Buch hat dich zuletzt so richtig aufgeregt und warum?
Das trifft wohl am ehesten auf Paper Princess zu. Das Buch fand ich persönlich echt schrecklich. Ich habe es auf englisch gelesen, habe aber über twitter ein bisschen was von der Übersetzung mitbekommen, die teilweise unterirdisch ist und das ganze Familienkonstrukt fand ich mehr als fragwürdig. Die Anziehungskraft der beiden Personen aufeinander habe ich überhaupt nicht verstanden. Ich selber stehe ich nicht so auf Typen, die einen als Schlampe und Zerstörerin der Familie bezeichnen.
Der historische Krimi, den ich zuletzt gelesen habe, hatte auch einen für mich persönlich eher größeren Wermutstropfen. Es kam etwas vor, dass erst 100 Jahre später aufkommt. Wenn ich sowas im Nachwort lese, mindert das für mich das Leseerlebnis. Ich bin dann durchaus froh, wenn das im Nachwort aufgedeckt wird, aber es ist trotzdem irgendwie schade. Ich weiß, dass ich in dieser Hinsicht pingelig bin, aber das kollidiert mit meinen persönlichen Anspruch an einen historischen Roman.

Ich bin gespannt auf die Bücher, die ihr lest und werde im Laufe des Tages und der Woche sicher auch ein bisschen zum Stöbern kommen.