Mittwoch, 16. Januar 2019

„Waiting on“ Wednesday #25 / Das Weingut - Aufbruch in ein neues Leben / Marie Lacrosse

"Waiting on" Wednesday ist ein wöchentliches Event, das von Breaking the Spine gehostet wird. Jeden Mittwoch sollen Bücher vorgestellt werden, die man sehnsüchtig erwartet.

Diese Woche: „Das Weingut - Aufbruch in ein neues Leben“ von Marie Lacrosse


Quelle: Goldmann
Kurzbeschreibung von Goldmann:
Die Ehe zwischen dem Dienstmädchen Irene und dem reichen Erben Franz sollte eine Liebesheirat sein. Doch nach einer ungeheuerlichen Enthüllung von Franz' Vater verlässt die schwangere Irene ihren geliebten Bräutigam ohne ein Wort. Einsam bringt sie ihren kleinen Sohn zur Welt und tritt eine Stelle als Textilarbeiterin in einer Fabrik an. Die Bedingungen dort sind grausam, und Irene muss bis zur Erschöpfung arbeiten. Aber dann lernt sie den charismatischen Arbeiterführer Josef kennen, der ihr Kraft und Geborgenheit gibt. Obwohl sie Franz noch immer liebt, beginnt sie eine Beziehung mit ihm. Aber kann Irene den Verlust von Franz wirklich überwinden?

Warum ich gerade auf dieses Buch warte?
Der erste Teil dieser Reihe konnte mich sehr für sich einnehmen. Anfangs dachte ich es wäre eine schnöde Liebesgeschichte vor historischem Hintergund. Nach einem Gespräch mit der Autorin und anderen Bloggern auf der Frankfurter Buchmesse habe ich mich dann aber davon überzeugen lassen, dem Buch eine Chance zu geben und wurde mit einem tollen historischen Roman über den deutsch-französischen Krieg belohnt. Ähnliches erwarte ich jetzt auch vom zweiten Teil, wo anscheinend die Arbeitsbedingungen jener Zeit ein wichtiges Thema sein werden und die Erwähnung eines Arbeiterführers lässt mich auch auf einige harte Kämpfe um bessere Arbeitsbedingungen hoffen. Ich bin gespannt.

Erscheinungsdatum:
15. April 2019

Kommentare:

  1. Hallo Moni,
    ich bin gespannt, ob sich deine Erwartungen erfüllen werden. Dass du beim ersten Band eine schnulzige Liebesgeschichte erwartet hast (und ich würde auch das auch bei diesem Buch erwarten), liegt natürlich auch an dem suboptimalen Cover. Die Schrift, die Szenerie: alles schreit: LIEBESROMANZE! Ehrlich. Wie kann man der - wohl an sich durchaus potenten - Geschichte so ein Schnulzencover verpassen. Gab es da keinen innovativen Coverdesigner, der das Thema: Ausbeutung und Arbeitsbedingungen mit integrieren konnte? Schade. Ich jedenfalls würde bei diesem Cover nie zugreifen. Just my 2 Cents :)
    Liebe Grüße
    Jürgen

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    1. Hey Jürgen,

      Da habe ich mittlerweile tatsächlich ein gutes Gefühl bei. Es macht echt etwas aus, wenn man mit den Autoren per mail oder auf Buchmessen Kontakt hat. Ich hätte den ersten Teil sonst tatsächlich niemals angefasst. Im ersten Teil geht es übrrigens um den deutsch-französischen Krieg 1870/71.
      Ich sehe es persönlich ähnlich wie du und finde das Cover und die gesamte Aufmachung spiegelt nicht den wahren Charakter des Buches wieder. Da müsste man eigentlich mal schauen, wie viele sich beschwert haben, dass sie keine Liebesschnulze bekommen haben. ;) Ich vermute und befürchte allerdings, dass diese Aufmachung deutlich mehr Leute anspricht. Auch in der Bloggerszene bin ich mit meinen hohem Anteil an historischen Romanen auf dem Blog eine große Ausnahme und von meinen Freunden und Bekannten will ich gar nicht erst anfangen. Die meisten lesen gar nicht und wenn dann garantiert keinen historischen Roman.

      LG, Moni

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