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| Quelle: Gateway |
Nach verheerenden Meteoriteneinschlägen auf der Erde, wird ein System entwickelt, dass den Weltraum beobachtet und für die Erde gefährliche Objekte aufspüren soll. Hiermit wird auch das auf den Namen „Rama“ getaufte Objekt entdeckt. Schnell stellt sich heraus, dass es von enormer Größe ist und nicht den gängigen Kategorien eines Meteors oder Asteroiden entspricht. Rama könnte ein Raumschiff sein und so wird ein Astronauten-Team dorthin geschickt, um dies genauer zu untersuchen. Was sie dann auf Rama entdecken, übertrifft all ihre Erwartungen.
Es gibt einen renommierten Preis, der nach diesem Autor benannt ist und so war schnell klar, dass ich auch mal ein Buch dieses Autors lesen möchte. Asimov kann mich immer wieder begeistern und so war ich sehr gespannt darauf, ob dies auch ein anderer Autor der klassischen Science-Fiction vermag.
Dieses Buch fängt sehr eindrücklich an. Meteoriteneinschläge verheeren die Erde und sorgen dafür, dass die Menschheit im Abwehrkampf gegen diese zusammenwächst. Nach diesem kurzen Abriss über die vorhergehenden Ereignisse, erfolgt schnell die Überleitung zu Rama und dem Besuch der Menschen auf diesem ominösen Flugobjekt. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und war sehr fasziniert von allem.
Dies wird im Buch nicht beschrieben, aber die Entwicklung, die die Menschheit genommen hat, war enorm. Immerhin ist es ihnen möglich ein Raumschiff zu Rama schicken, um hier nur mal das ganz Offensichtliche zu nennen. Arthur C. Clarkes Vorstellungen von der Zukunft waren äußerst interessant. An der Tatsache, dass Fernsehen in der Zukunft noch eine große Rolle spielt, hat man gemerkt, dass es bereits ein älteres Buch ist. Es war aber auch vieles dabei, was ich mir so immer noch gut für die Zukunft vorstellen kann. Die gesellschaftlichen Entwicklungen, die er zeichnet, fand ich sehr interessant, auch wenn diese teilweise von Sexismus geprägt sind und Tierrechte scheint Arthur C. Clarke auch nicht so vorhergesehen zu haben.

