Dienstag, 19. Juli 2022

Monis (Zeit)Reise-Update #89: „Der Hunger nach Leben“ von Ella Zeiss

        

Monis Zeitreise Update

Auf in die nächste Runde Monis Zeit(Reisen)-Update. Ich stelle euch meine aktuelle Lektüre vor, wie weit ich schon gelesen habe, wie ich das Buch bisher finde und warum ich das Buch ausgewählt habe.

Welche Buch lese ich gerade?
Ich lese „Der Hunger nach Leben“ von Ella Zeiss bin ich bei 21%.

„»Das ist alles, was wir haben!«, beteuerte Mutter“ (21%)

Worum geht es in dem Buch?
Diesmal geht es um Russlanddeutsche, die 1930 in der Ukraine gelebt haben und die Zwangskollektivierung und weitere Repressalien erlebt haben. Noah ist 11 als sein Vater als Volksverräter verurteilt wird. Die Familie verliert alles und kann sich kaum noch selber ernähren. Hierbei lernt er Jakobine kennen, die ein Lichtblick wird. 10 Jahre später hat er es geschafft und sein Leben verläuft in stabilen Bahnen. Er möchte endlich Jakobine heiraten, doch dann kommt das Schicksal erneut dazwischen.

Wie gefällt es mir bisher?
Die Autorin weiß auf jeden Fall wie man Stimmungen erschafft, was manchmal ein bisschen sehr stereotyp ist. Die Kommunisten/Russen sind hier allesamt böse bisher. Ich sehe das jetzt tatsächlich mal als Stilmittel. Die Autorin möchte hier jetzt auch nicht unbedingt eine neutrale Geschichte erzählen. Ich habe bereits ihre erste Reihe über Russlanddeutsche gelesen, die deportiert und zur Zwangsarbeit gezwungen wurden, von daher fühlt sich das jetzt am Anfang noch sehr ähnlich an. Ich bin gespannt, auf was das hinauslaufen wird. Da Russlanddeutsche im Fokus stehen, bin ich hier ein wenig ratlos. In der Zeit, die das Buch umreißt gab es eine ukrainische Nationalbewegung, es gab Ukrainer, die den deutschen Wehrmachtssoldaten bei der Verfolgung von Juden geholfen haben und mehr weiß ich nicht. Ich weiß nicht so recht, wie das jetzt mit der Geschichte der Russlanddeutschen zusammen geht.

Warum wollte ich das Buch unbedingt lesen?
Dieses Buch ist tatsächlich nach langer Zeit mal wieder ein Rezensionsexemplar. Ihre erste Reihe über die Russlanddeutschen hat mich echt sehr berührt und bei der Ukraine als Handlungsort war ich erst skeptisch wegen den aktuellen Ereignissen. Im Endeffekt wird das jetzt wohl ein anderer Teilaspekt der selben Geschichte, denn ich sehe gerade, die erste Reihe startete auf der Krim, also auch in der Ukraine.

Rezensionen zu bisher gelesenen Büchern:

4 Kommentare:

  1. Guten Morgen Moni :)

    Die Autorin ist mir durch ihr Pseudonym "Elvira Zeißler" ein Begriff, da schreibt sie ja Fantasy. Gelesen habe ich von ihr bisher aber noch nichts. Dein aktuelles Buch kenne ich somit auch nicht, ist ja nicht so dein Genre.
    Ich wünsche dir spannende Lesestunden und hoffe, dass dich das Buch überzeugen kann :)

    Lieben Gruß
    Andrea

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    1. Hey Andrea,

      Fantasy lese ich durchaus auch mal, aber ja es ist seltener geworden und ich habe tatsächlich auch mal in die Fantasy-Reihe reingeschnuppert und bin dort leider nicht so wirklich reingekommen.

      LG, Moni

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  2. Hallo Moni,
    leider hat das Gespräch nichts gebracht. Vorgesetzte dürfen wohl Angestellte dazu verpflichten, es sei denn, diese Person hat eine körperliche oder psychische Erkrankung. Es steht scheinbar im Arbeitsschutzgesetz. Also kann ich da nichts machen.
    Dein aktuelles Buch kenne ich nicht. Die Geschichte an sich klingt ja interessant, aber die Umsetzung scheint nicht ganz so gelungen zu sein. Ich schaue mir mal ihre andere Reihe an.
    Ich wünsche dir noch viel Spaß beim Lesen.
    Liebe Grüße
    Tinette

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    1. Hey Tinette,

      Schade, dass das nichts gebracht hat. Es bringt denen ja eigentlich nichts, wenn du das gar nicht machen möchtest und für den Brandschutz hattest du dich ja freiwillig gemeldet.
      So schlecht ist die Umsetzung gar nicht. Mir fällt es nur mehr auf als früher. Für die meisten wird das vollkommen klar gehen. Ich muss sogar sagen, hier ist es nur das bisher. In den meisten anderen historischen Romanen sind viel mehr typische Klischees drin und das wird als sehr authentisch und total spannend gefeiert.

      LG, Moni

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