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Samstag, 5. Dezember 2020

Abbruchbericht: „Die Republik“ von Maxim Voland

Die Republik von Maxim Voland
Quelle: Piper
„Die Republik“ von Maxim Voland ist ein Thriller, in dem es die DDR noch gibt und in dem ein Giftgasanschlag in Ost-Berlin aufgeklärt werden soll. Erschienen ist der Roman im Oktober 2020 bei Piper. 
 
Die Geheimnisse der Vergangenheit werfen ihre Schatten voraus. 1949 hat sich nicht die BRD durchgesetzt, sondern die DDR wurde auf das gesamte Gebiet Deutschlands erweitert. Einzig Westberlin bildet die Ausnahme und ist zu einem kapitalistischen Stadtstaat geworden. 
Mehr als 70 Jahre später ist die DDR ein führende Macht in Europa und das mit modernster Überwachung, aber die Bürger scheinen glücklich Doch dann wird in Ost-Berin eine Giftgasanschlag verübt bei dem etliche Menschen sterben. Wer steckt hinter diesem Anschlag? Und was hat das Giftgas mit der Vergangenheit zu tun? Gustav Kuhn, ein über 60 Jahre alter Stasi-Oberst, versucht dem Geheimnis in der DDR auf die Spur zu kommen. Die Agentin Harper ermittelt für den MI6 in der Sache und zusätzlich geraten noch die rebellische DDR-Bürgerin Alicia und ihr Verwandter Christoph, ein Dolmetscher und Übersetzer aus Paris, mitten in die Verschwörung. 
 
Es kommt selten genug vor, dass ich ein Buch abbreche, aber auf Seite 304 war für mich Schluss. Ich wollte dieses Buch lesen, weil ich das Szenario mit der DDR als Lösung für Gesamtdeutschland interessant fand. Ich habe mich gefragt, wie sieht eine erfolgreiche DDR aus, die auch noch führend in Europa ist und was bringt die Menschen dazu, sich mit diesem Staat zu identifizieren. Dieser Abbruchbericht wird nicht ohne Spoiler auskommen, denn ansonsten kann ich schwer erklären, was mir am Buch nicht gefallen hat und wieso ich abgebrochen habe. Solltet ihr das Buch also noch lesen wollen und wollt ihr unvoreingenommen ans Buch herangehen, so ist jetzt der Zeitpunkt, um aus meinem Abbruchbericht auszusteigen. 

Samstag, 19. Mai 2018

Abbruch: „Blutföhre“ von Monika Pfundmeier

Blutföhre von Monika Pfundmeier
Quelle: Monika Pfundmeier
Heute gibt es mal etwas ganz ungewöhnliches auf meinem Blog: einen Abbruchbericht. War dieses Buch unendlich schlecht? Nein, nicht unbedingt, nur nicht das Richtige für mich und vielleicht können meine Eindrücke euch ja dennoch bei der Entscheidung helfen, ob ihr das Buch lesen wollt oder nicht.

Abgebrochen habe ich „Blutföhre“ von Monika Pfundmeier. Erzählt wird die Sage von der Blutföhre. Diese wächst, wenn sich ein großes Unrecht ereignet. 1268 treibt ein Raubritter sein Unwesen in der Region rund um Friedberg. Sein Ziel: Ulrich von Mering vernichten. Steuern werden geklaut und auch vor Mord schreckt der Bösewicht nicht zurück. Ludwig von Wittelsbach verfolgt derweil eigene politische Ziele. Er möchte Konradin von Staufen auf den deutschen Thron setzen, wozu er die Unterstützung all seiner Vasallen benötigt. Ulrich von Mering ist sein Berater, den er dazu drängt die schöne Agnes von Hardenberg zu heiraten.
Der Beginn des Buches war ganz gut und die ersten 30% kam ich auch gut voran, aber dann fing das Buch an, mich zu langweilen und bei 57% habe ich mich entschieden abzubrechen. Der Zeitraum der Ereignisse ist bis dahin eher kurz. Alles spielt sich Mitte/Ende März 1268 ab. Für meine Verhältnisse ist das ein sehr kurzer Zeitrahmen bei einem historischen Roman. Meist lese ich eher Bücher, die einen Zeitraum von 10 bis 30 Jahren behandeln.